Tipps aus dem trainerkoffer

Monatlich stellen wir Ihnen einen praktischen Impuls rund um Training, Beratung und Coaching vor. Hier lesen Sie kostenfrei alle bereits erschienenen Tipps.

Geschichten mit Bilderwürfeln

acht bilderwuerfel mit unterschiedlichen motiven
Lassen Sie Ihren Klienten auf spielerische Weise seine Geschichte erzählen! Denn in der Geschichte liegen Bilder, die seine Probleme 'besprechbar' machen und ihm dadurch Lösungen aufzeigen. Ein guter Eisbrecher für die Geschichte des Klienten sind Bilderwürfel.

acht wuerfel mit verschiedenen symbolen

Wie geht Coaching mit Bilderwürfeln?

Der Klient würfelt mit Bilderwürfeln. Dann entwickelt er mit einigen der gewürfelten Symbole eine Geschichte zu seiner Situation. Tatsächlich sind die Bilder vor allem ein Anknüpfungspunkt für das Sprechen. Auch bei den gleichen Symbolen sind die Geschichten, die daraus entstehen, individuell und persönlich. Der Klient würfelt beispielsweise Berg – Rollkoffer – Baum – Mann – Katze – Fernseher – Mann – Elefant – Kirche.

Dazu erzählt er folgende Geschichte:
„Zu Beginn meiner Laufbahn fühlte ich mich stark wie ein Baum und hatte Spaß an Auslandseinsätzen. Kein Ort konnte weit genug sein. Ich hab sehr gern mit fremden Menschen zusammengearbeitet. Geschmeidig wie eine Katze kümmerte ich mich um die Probleme anderer. Irgendwann hat sich das geändert. Sich immer in neue Situationen und Konstellationen reinzuversetzen, wurde anstrengend. Sobald ich jetzt in meine Wohnung komme, setzte ich mich vor den Fernseher und lasse mich berieseln. Auch rede ich immer weniger mit Freunden. Die Arbeit lastet auf mir wie ein riesiger Berg. Gerne würde ich wieder zu mir finden und mich wieder stark wie ein Elefant fühlen.“

Mithilfe dieser Geschichte können Sie nun gemeinsam mit dem Klienten weiterarbeiten. Liegen hier schon mögliche Lösungen? Weshalb hat er die Geschichte spontan so erzählt und nicht anders?

acht wuerfel mit symbolen

Spiel mit Bilderwürfeln

Mit Bilderwürfeln lassen sich übrigens auch privat schöne Spielrunden gestalten. Das geht so: Ein Spieler wählt blind einen Würfel, würfelt ein Symbol und erklärt, was es bedeuten soll. Hier im Beispiel ist es die Kerze, die laut Spieler 'Licht' bedeutet.

Nun werden die anderen Symbole damit in Verbindung gesetzt und es gilt, so viele dazu passende Begriffe wie möglich zu finden. Zum Beispiel kommen Spieler bei den beiden Würfeln auf die Ideen: „Belichtungszeit“, „Fernlicht“ und 'Laterna Magica'. Achtung: Wenn zwei Spieler das gleiche Wort aufschreiben, gibt es dafür keine Punkte. Es ist gar nicht so einfach, sowohl treffend als auch originell zu sein.

Sind Sie neugierig geworden? Sie finden solche Bilderwürfel unter den Spielenamen „Haste Worte?“, „Geschichten-Würfel“ oder „Story-Cubes“.
buch mitten ins herz - storytelling im coaching



Dieser Erzähl-Anstoß stammt von einer Expertin für die Storytelling-Methode: Christina Budde. In Ihrem Buch „Mitten ins Herz - Storytelling im Coaching“ gibt Sie einen fundierten Einblick in den Einsatz von Geschichten und Metaphern als Coaching-Instrument.


Einfache Entspannungsübungen für die Augen


Wir sitzen alle lange vor einem Bildschirm und starren konzentriert auf diese für unsere Augen sehr nahe Fläche. Am Ende des Tages sind die Augen angestrengt und trocken. Mit der folgenden 5-Minuten-Übung helfen Sie Ihren Augen zu entspannen:

Wenn Sie Brillenträger sind, nehmen Sie bitte die Brille ab und legen sie sicher beiseite. Setzen Sie sich auf einen Stuhl, beide Füße stehen bequem auf dem Boden und legen die Hände locker auf die Überschenkel. Die Wirbelsäule ist aufrecht und mit geradem Kopf schauen Sie geradeaus auf einen beliebigen Punkt.

Augenrollen

  • Nun bewegen Sie Ihre Augen in mäßigem Tempo waagerecht so weit wie es geht nach rechts und genauso wieder zurück und ganz nach links. Das wiederholen Sie 6- bis 8-mal.
  • Danach führen Sie Ihre Augen senkrecht von oben nach unten und wieder zurück. Auch dies wiederholen Sie 6- bis 8-mal.
  • Jetzt bewegen Sie die Augen diagonal von rechts oben nach links unten und zurück. Diese Bewegung wird ebenfalls 6- bis 8-mal wiederholt.
  • Zuletzt folgt die Diagonale von oben links nach unten rechts mit der gleichen Anzahl an Wiederholungen.

Varianten

  • Lassen Sie Ihre Augen ganz außen am Augenrand langsam im Kreis wandern. Zuerst im Uhrzeigersinn und danach gegen den Uhrzeigersinn. Auch diese Übung wiederholen Sie 6- bis 8-mal.

  • Bewegen Sie Ihre Augen langsam in Form einer liegenden Acht. Führen Sie die Übung jeweils in beiden Richtungen 6- bis 8-mal durch.

Palmieren

Für diese schöne Entspannung der Augen reiben Sie Ihre Handflächen fest aneinander, bis sie eine angenehme Wärme erreichen. Nun formen Sie mit den Händen Mulden, so als hielten Sie ein Ei, legen Sie sie über die Augen und lassen den Kopf in die Hände sinken. Versuchen Sie, die Hände und Finger so lichtdicht wie möglich um die Augen zu legen und schließen dabei die Augen. Verweilen Sie so einige Atemzüge, Sie werden merken, dass die „Blitze“ und „Schlieren“ mit jedem Atemzug nachlassen. Anschließend heben Sie mit dem Einatmen den Kopf langsam an und blinzeln dabei oft, um die Augen wieder an das Licht zu gewöhnen.

Andere Übungen

youtubevideo mini-uebung zur entspannung
Sie brauchen keine Entspannungsübung? Wie wäre es dann mit einer Anspannungsübung – unsere Autorin Margit Hertlein zeigt hier, wie es geht.

Wir wünschen angenehme Entspannung!
buch stressmanagement erfolgreich leiten




Die oben beschriebene Übung ist dem Buch „Stressmanagement-Trainings erfolgreich leiten“ von Katrin Greßer und Renate Freisler entnommen.


Tolle Effekte mit Moderationskarten

beispiele fuer moderationskarten
Moderationskarten sind der praktische Klassiker. Wir zeigen hier, wie Sie die bekannten Karten auf sinvolle Weise variieren können. Lernen Sie drei einfache Ideen kennen, mit denen Ihre Präsentation mehr Pfiff und Klarheit gewinnt.

Moderationskarte als Baustein

Für Aspekte, die aufeinander aufbauen, eignen sich „Bausteine“. Dazu schreiben Sie auf jede Karte etwas links von der Mitte einen Teilaspekt und umrahmen den Schriftzug. Das wird die Vorderseite des gezeichneten Quaders. Nun ziehen Sie von allen Ecken außer der unten links schräge Striche mit gleichem Winkel und verbinden diese. Jetzt müssen Sie noch die überstehenden Ecken oben links und unten rechts abschneiden.

anleitung fuer Moderationskarte Baustein
Anleitung fuer Moderationskarte Prozesspfeil

Prozesskette mit rhombenförmigen Moderationskarten

Um Abläufe anschaulich zu machen, nutzen Sie einfach rhombenförmige Karten, deren linke Ecke Sie nach innen einfalten. Diese Ecke dient als Schablone, an deren Kanten Sie die Schnittlinie markieren und die Karte entsprechend zuschneiden. Nun schreiben Sie den Begriff darauf und können nach Belieben einen Rahmen am Rand entlang ziehen.
bastelanleitung Moderationskarte Fisch

Fisch – ein vielseitiges Symbol

Für einen Fisch benötigen Sie eine ovale Moderationskarte. An einem Ende machen Sie zwei Einschnitte und knicken kleine Dreiecke nach innen. So erhalten Sie die Schwanzflosse des Fisches. Jetzt drehen Sie die Karte um, damit Sie den Fisch auf die Vorderseite zeichnen können. Nun können Sie die vorbereiteten Karten in der Präsentation einsetzen und aufkleben.



Moderationskarten anbringen - auf verschiedene Weise

  • Sehr einfach sind selbstklebende Moderationskarten
  • Auch mit dem Removable Stick von Scotch können Sie Karten ablösen und wiederverwenden
  • Kleberöllchen aus Klebeband, die hinter die Karten geklebt werden und die Karten etwas abstehen lassen, verschaffen einen plastischen Eindruck
  • Der besondere Clou: Sie nutzen statisch aufgeladene Moderationskarten. Solche Karten haften von selbst auf glatten Hintergründen und lassen sich hin und her schieben, auch auf Flipcharts.


buchabbildung kreativ praesentieren

Diese und noch viele weitere Tipps zur lebendigen Präsentation finden Sie in der Neuerscheinung
Kreativ präsentieren
von Axel Rachow und
Johannes Sauer.


Wie komme ich bei einem neuen Kunden an?

zwei telefonhoerer im gespraech
Ein Unternehmen würde sehr gut als Kunde zu Ihnen passen? Rufen Sie an! Denn per Telefon können Sie einen unmittelbaren Eindruck und sofort neue Anknüpfungspunkte gewinnen. Der größte Teil von so einem Gespräch ist zwar kaum planbar, aber eine gute Vorbereitung kann Sie dennoch weit bringen. Und gibt Ihnen Sicherheit bei Ihrem Akquiseanruf.

ein telefonhoerer praesentiert

Legitimation für den Anruf vorbereiten

Was ist Ihre Legitimation für den Anruf? Vielleicht kennen Sie durch Ihr Netzwerk das Unternehmen oder jemanden aus dem Unternehmen? Oder Sie haben eine Dienstleistung für ein ähnliches Unternehmen durchgeführt? Möglicherweise haben Sie als Kunde des Unternehmens Erfahrungen gesammelt? Oder Sie verfolgen dessen Organisationsentwicklung und sind auf einen interessanten Anknüpfungspunkt gestoßen?

Eine solche Legitimation zu haben, hilft Ihnen. Sie hilft Ihnen, in ein richtiges Gespräch zu kommen und sie hilft Ihnen, selbst eine sichere Haltung zu gewinnen. Danach ist es wichtig, sich in Erinnerung zu rufen:
Das Ziel des Kontakts besteht darin, sich besser kennenzulernen!

Dass das Gegenüber Vertrauen zu Ihnen aufbaut, ist in der Regel ein längerer Prozess, der mehr als ein Telefonat erfordert.

Realistische Etappenziele für ein Telefonat setzen

Setzen Sie sich für die Telefonakquise kleine Etappenziele. Das erspart Ihnen Enttäuschung und liefert Gesprächsresultate, die Sie in kleinen Schritten wirklich weiterbringen. Außerdem können Sie im Gespräch weitere wichtige Informationen sammeln. Schreiben Sie deswegen unbedingt mit, denn manche Information kann im weiteren Dialog wertvoll werden. Das Notieren hilft Ihnen auch, Ihren Redefluss zu bremsen.
stufen fuehren zum ziel Etappenziele und interessante Informationen:
  • Die Namen der für Sie wichtigen Ansprechpartner.
  • Die Erlaubnis, Ihren Newsletter zuzusenden.
  • Ein erster Eindruck, wie das Unternehmen „tickt“.
  • Erfahren, was der Kunde im Kontakt mit Ihnen wann und wie wünscht und braucht.
  • Die aktuelle Unternehmenssituation.
  • Ein erstes Gefühl, ob das Unternehmen zu einem Wunschkunden werden kann.
  • Die Erkenntnis, ob Sie mit Ihrer Annahme oder Anlass zum Gespräch richtig lagen.
  • Das Wissen, ob der Gesprächspartner zurzeit Interesse an Ihrem Angebot hat.
  • Das Wissen, wie der Gesprächspartner die Chance einschätzt, zusammenzuarbeiten.
Außerdem können Sie solche Telefonate nutzen, sich offiziell die Erlaubnis einzuholen, um:
  • Ihre Unterlagen zuzusenden,
  • später nochmal Kontakt aufnehmen zu dürfen,
  • die Adressdaten Ihres Gesprächspartners in Ihren Verteiler zu nehmen,
  • ihn zu Veranstaltungen einzuladen.


youtubevideo erstgespraech in englisch

Gute Hinweise dazu, wie Sie sich bei einem Akquiseanruf am Telefon verhalten, gibt auch dieses (englischsprachige) Video.
der akquise-coach buch


Besonders ausführliche Informationen rund um das Sammeln von Informationen, das Führen eines Akquisetelefonats und die Selbstpräsentation am Telefon gibt das Buch 'Der Akquise-Coach' von Angelika Eder.
- Mit vielen Beispielen und Vorbereitungsvorlagen! -
Aus diesem Buch stammt auch dieser Tipp.


Interaktive Tools für virtuelle Konferenzen

Gruppe nutzt interaktive Tools
Damit Online-Trainings oder -Meetings nicht zu langweiligen Frontal-Inputs werden, gibt es einige zusätzliche Applikationen. Diese interaktiven Tools gestalten den Wissensaustausch abwechslungsreich. Wir zeigen hier ein paar der gängigsten. Die meisten sind in einer kostenfreien Version verfügbar.

Google Apps als Interaktions-Tools

Interaktives Arbeiten mit Tools von Google Apps

Google stellt unter seinen Apps einige zur Verfügung, die ein gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten, Präsentationen und Tabellen ermöglicht. Die Applikationen Drive, Docs, Tabellen und Präsentationen unterstützen Windows-Dateien aus Word, Excel und PowerPoint. Das Google Jamboard ist ein Äquivalent zum Whiteboard. Hier kann geschrieben und gezeichnet werden. Dabei können mehrere Blätter gleichzeitig aufgemacht werden, was gut für Gruppenarbeiten und verschiedene Visualisierungsformen geeignet ist. Die Voraussetzung für die Nutzung dieser Apps ist, dass Sie sich einen Google-Account einrichten, der kostenlos ist.

Tools für Live-Abstimmungen und Quizze

Veranstaltungsbegleitende Abstimmungen zeigen Meinungen und bieten dadurch Reflexionsanreiz. Sie halten die Teilnehmer aktiv und binden sie in Diskussionen ein. Dafür speziell entwickelte eigenständige Tools haben oft mehr und besser entwickelte Funktionen als die in Meeting-Plattformen integrierten Umfragen. Fragen und Quizze können hier spontan erstellt werden, die Antworten werden anonym zurückgesendet und vom Moderator aus vorgegebenen Mustern visualisiert. Das Zeigen des Ergebnisses ist unmittelbar möglich, also direkt nach dem Stellen der Frage.

Gute und kostenfreie Abstimmungstools gibt's unter:

Tools für Online-Umfragen und Fragebögen

Vorab oder im Nachgang einer Veranstaltung können Sie als Trainer oder Moderator Meinungen und Informationen der Teilnehmer mit einer Online-Umfrage abholen. Solche Online-Umfragen sind praktisch und sparen Zeit, da Sie als Nutzer sie standardisieren können. Sie können verschiedene Fragearten und Antwortmöglichkeiten wählen, wie z. B. Einfach- und Mehrfachantworten, gewichtete Matrizen oder auch Freitextantworten. Sie erhalten die Ergebnisse in anschaulicher Form aufbereitet.

Bekannte Anbieter sind beispielsweise:
Mind-Map als Interaktions-Tool

Mind-Maps als Interaktion und Protokoll

Um online Ideen zu sammeln, gibt es effektive Mind-Map-Tools, mit denen auch außerhalb der Online-Veranstaltung weitergearbeitet werden kann. Die Dokumentation ist leicht, da der Verlauf der Bearbeitungen gespeichert wird. Die Darstellung ist variabel hinsichtlich Formen und Farben. Die meisten dieser Applikationen bieten eine Export-Funktion in verschiedenen Varianten.

Verschiedene Beispiele für Mind-Map-Apps sind:

Mural - die digitale Moderationswand

Eine Online-Entsprechung zur Moderationswand ist die Applikation 'Mural' (www.mural.co), sie erlaubt synchrone und asynchrone Zusammenarbeit, um Skizzen, Notizen und Videos an einer virtuellen Pinnwand zu teilen. Diagramme und Visualisierungen können Sie schnell und benutzerfreundlich erstellen.
buch virtuelle meetings leiten Mehr Infos und Tipps finden Sie im Buch
Virtuelle Meetings leiten von Eugenia Schmitt.
Die Autorin erklärt effiziente Gestaltung und Durchführung von virtuellen Meetings. Damit die professionelle virtuelle Zusammenarbeit der Teilnehmer gelingt.


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