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Das Kommunikationsquadrat spielen

Der Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun hat sein berühmtes Modell des Kommunikationsquadrats nun als Spiel herausgebracht. Damit kann der Spieltrieb voll ausgelebt werden, während es die Spieler gleichzeitig für das Kommunikationsverhalten von sich und anderen sensibilisiert. Das Spiel eignet sich auch für ganze Seminare, es kann in einer Gruppe von 2-4 Teams mit darin jeweils 2-4 Spielern gespielt werden.
1. Spielbeginn: Das erste Team würfelt, bewegt seine Läuferfigur auf dem Spielfeld und kommt auf einem Symbol zum Stehen.
2. Verlesen der Aufgabe: Passend zu dem Symbol wird eine Aufgabenkarte vorgelesen. Je nach Aufgabenstellung werden auch spezielle Karten hinzugezogen.
  • Äußerungskarten und Dialogkarten: Das aktive Team zieht, je nach Art der Aufgabe, eine Äußerungs- oder Dialogkarte und liest diese vor, der Trainer notiert die Äußerung oder den Dialog am Flipchart.
  • Schnabelkarten und Ohrenkarten: Alle in der Aufgabenstellung dazu aufgeforderten Teams ziehen Ohren- oder Schnabelkarten.
3. Lösen der Aufgabe: Alle Teams sind an der Bearbeitung der Aufgaben beteiligt. Sie setzen einzelne 'Schnäbel' und Ohren dabei bewusst ein – und immer gekonnter. Sie trainieren das Erkennen und erleben die Wirkung unterschwelliger Botschaften. Dabei werden den Teilnehmern auch ihre eigenen Ausprägungen bei Wahrnehmungen und Äußerungen bewusst.
  • Bedenkzeit und dann Antwort des aktiven Teams
  • Notieren der Äußerung am Flipchart
  • Auswertung der Antwort und Punktevergabe
  • Ggf. Bedenkzeit anderer Teams, Antwort (Flipchart) und Auswertung im Uhrzeigersinn.
4. Spielphasenende und Spielauswertung: Das Team mit den meisten Kommunikationspunkten gewinnt das Spiel.


Kostenlose Grafiken in 5 Minuten – in Profiqualität

Blogs, Facebook, Newsletter oder Einladungen per E-Mail – vieles wirkt erst mit Grafiken so richtig. Aber nicht jeder hat für optische Hingucker ein professionelles Programm zur Verfügung. Und wer Photoshop oder Ähnliches hat, kennt das manchmal frustrierend lange Friemeln an Grafiken. Eine blitzschnelle Möglichkeit, professionelle wie auch persönliche Grafiken hinzubekommen, sind Template-Anbieter. Ein Anbieter, der viele (kostenlose) Möglichkeiten für Rechner wie Smartphone anbietet, ist Canva.com.
1. Hier kann man aus einer sehr großen Auswahl an Templates wählen, bei denen häufig auch schon Bild und eine Schrift miteinander kombiniert sind.


2. Hier ist ein kleiner Ausschnitt aus der Auswahl 'Herbst'.


3. Das gewünschte Motiv auswählen, eine Schrift dazu aussuchen ...


4. ... dann den gewünschten Text reinschreiben und das Bild herunterladen.


5. So ist in fünf Minuten eine hübsche und saubere Grafik für alle möglichen Gelegenheiten erstellt.
Klar sollten solche Grafiken sparsam eingesetzt werden. Wenn es darum geht, wie die eigene Online-Präsenz wirklich ausgewogen und professionell aufgebaut wird, helfen Leitfäden wie 'Der Website-Coach' von Kerstin Boll weiter.

Damit wünschen auch wir noch viele gemütliche Stunden in der nassen Jahreszeit!


Moderation: Die Nummer 1 für die Arbeit mit Gruppen

Gruppen auf ein Ziel und eine Leistung einzustimmen, kann kräftezehrend sein. Im beruflichen Umfeld funktioniert es meistens so, dass eine (in der Regel vorgesetzte) Person die Leitung übernimmt. Damit wird einerseits Orientierung geschaffen, andererseits führt sie die Teilnehmer oft schon in eine bestimmte inhaltliche Richtung, dadurch dass sie selber schon bestimmte Interessen vertritt. In der Moderation ist die moderierende Person hingegen inhaltlich und personenbezogen neutral. Der Fokus liegt auf einem planmäßigen, durchdachten und schrittweisen Vorgehen. Wie das typischerweise aussieht, zeigt der oben abgebildete Moderationszyklus von Josef Seifert. Die Studie 'Weiterbildungsszene Deutschland 2017' von Jürgen Graf zeigt, dass Trainer und Berater Moderation als wichtigste methodische Kompetenz in der Arbeit mit Gruppen einschätzen.
Und das ist eine Erkenntnis, die mit den Jahren als Trainer oder Berater wächst, wie der Unterschied zwischen 1-2 Jahren als Weiterbildner und über 20 Jahre in der Branche (blau) zeigt. Neben der Erfahrung ist eine zweite Zutat wichtig: Gute Tools wie sie hier im Trainerkoffer zu finden sind smiley

Ein Handbuch, das Tools zu den einzelnen Phasen des Moderationszyklus vorstellt, ist 'Moderations-Tools' von Amelie Funcke und Eva Havenith.


Das Gespräch über Change anstoßen

Ein schnelles, aktives Spiel, mit dem sich die Diskussion gut anstoßen lässt, ist die Autogrammjagd. Ziel ist es, möglichst viele Autogramme der anderen Teilnehmer zu sammeln.

1. Jeder Spieler erhält zu Beginn des Spieles eine Autogrammkarte und erfährt die Regeln.
  • Die Regeln: Sie erhalten für jede Unterschrift einer anderen Person einen Punkt. Der Autogrammgeber muss persönlich unterschreiben. Unterschriften der gleichen Person auf einer Karte zählen nicht.
  • Das Spiel wird in zwei bis drei Runden zu je 20 Sekunden gespielt. (wenn es unter neun Personen sind max. 15 Sekunden) Zwischendurch finden 2-5 minütige Reflexionsphasen statt.
Falls die Teilnehmer sofort mit dem Autogrammsammeln loslegen, muss die Seminarleiterin dann auch die Zeit stoppen und das laut und deutlich sagen. 'Dann starte ich jetzt sofort die Zeit.'

Um die Teilnehmer anzuspornen, kann die Leiterin durchaus vorab behaupten, dass die meisten Teams es schaffen. Tatsächlich aber schaffen die meisten Gruppen es nicht, denn dass alle Teilnehmer alle Unterschriften erhalten, geht nur bei guter Vorab-Planung. Sollte es tatsächlich beim ersten Anlauf klappen, kann in der zweiten Runde die Zeit gekürzt werden.

2. Haben die Teilnehmer mindestens zwei Runden gespielt und das Ziel erreicht, dann kann gratuliert werden.
  • Zum Punkt führt diese Frage: 'War das, was Sie zwischen Runde 1 und Runde 2 gemacht haben, eher Veränderung oder Verbesserung?'
    - Meist sind die Antworten geteilt, die einen sagen 'Change' die anderen 'Verbesserung'.
  • Die Seminarleitung fragt hier nach: 'Und woran machen Sie das fest?'
    - Meist sagen die einen, es sei keine Veränderung gewesen, da Sie doch das gleiche wie vorher getan hätten – unterschrieben. Während die andere Seite der Meinung ist, eine Änderung des Vorgehens bedeute Change.
  • Wenn die Gruppe einige Minuten hin- und her diskutiert hat, wird in das Seminar übergeleitet: 'Wenn Sie sich selbst zuhören – was können Sie aus Ihren unterschiedlichen Sicht- und Erfahrungsweisen ableiten?'
Dieser Tipp ist von Anna Dollinger und Teil eines dreitägigen Change-Management-Trainings. Das gesamte Training gibt es hier auch als Buch: 'Change-Trainings erfolgreich leiten'.

Und die schnellste Lösung ist übrigens, wenn sich die Teilnehmer zum Unterschreiben in einen Kreis setzen und die Autogrammkarten durchgeben.

Ein witziger Einstieg in die Diskussion um das Thema Change ist auch diese sehr charmante Zusammenfassung von Deutschlands früherem 'Change-Management Papst' Peter Kruse: '8 Regeln für den totalen Stillstand in Unternehmen'.


Ein besonderes Notizbuch



Ob als Lerntagebuch, als Logbuch fürs Coaching oder als Arbeitsbuch für die Gruppe, ein einfaches Notizbuch ist nützlich. Schöner ist es mit einem kleinen Touch, der die besondere Aufgabe hervorhebt! smiley

Möglich ist der Einsatz zum Beispiel als Collective Notebook. Dieses kleine Arbeitsbuch erhalten alle, die an einem Ideenfindungprozess beteiligt sind.
  • Jedem an einem Ideenfindungsprozess Beteiligten wird ein Notizbuch ausgehändigt, in dem die genaue Problemstellung notiert ist.
  • Nun hat jeder für sich etwa zwei bis drei Wochen Zeit, um eigene Ideen und Lösungsansätze zu finden und sie darin wie in einer Art Ideentagebuch festzuhalten. Eine gegebenenfalls vereinbarte Ideenquote kann helfen (zum Beispiel eine Idee pro Tag).
  • Nach dem zuvor vereinbarten Zeitraum werden die Notebooks gesammelt und weiterverarbeitet. Das kann in einer sich anschließenden Ideensammlung geschehen, zu der das Collective Notebook den Auftakt gibt. Alternativ können die Ideen z.B. in einer gemeinsamen Sitzung auf Post-its übertragen werden, um als Grundstock für eine anschließende Gruppenphase zu dienen.
Diese Idee steckt in unserem Handbuch der Kreativitätsmethoden von Michael Luther.



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Haben Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen? Gerne fertigen wir auch Zeichnungen auf Anfrage an!

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Spiele mit Sinn

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