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Interaktive Tools für virtuelle Konferenzen

Gruppe nutzt interaktive Tools
Damit Online-Trainings oder -Meetings nicht zu langweiligen Frontal-Inputs werden, gibt es einige zusätzliche Applikationen. Diese interaktiven Tools gestalten den Wissensaustausch abwechslungsreich. Wir zeigen hier ein paar der gängigsten. Die meisten sind in einer kostenfreien Version verfügbar.

Google Apps als Interaktions-Tools

Interaktives Arbeiten mit Tools von Google Apps

Google stellt unter seinen Apps einige zur Verfügung, die ein gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten, Präsentationen und Tabellen ermöglicht. Die Applikationen Drive, Docs, Tabellen und Präsentationen unterstützen Windows-Dateien aus Word, Excel und PowerPoint. Das Google Jamboard ist ein Äquivalent zum Whiteboard. Hier kann geschrieben und gezeichnet werden. Dabei können mehrere Blätter gleichzeitig aufgemacht werden, was gut für Gruppenarbeiten und verschiedene Visualisierungsformen geeignet ist. Die Voraussetzung für die Nutzung dieser Apps ist, dass Sie sich einen Google-Account einrichten, der kostenlos ist.

Tools für Live-Abstimmungen und Quizze

Veranstaltungsbegleitende Abstimmungen zeigen Meinungen und bieten dadurch Reflexionsanreiz. Sie halten die Teilnehmer aktiv und binden sie in Diskussionen ein. Dafür speziell entwickelte eigenständige Tools haben oft mehr und besser entwickelte Funktionen als die in Meeting-Plattformen integrierten Umfragen. Fragen und Quizze können hier spontan erstellt werden, die Antworten werden anonym zurückgesendet und vom Moderator aus vorgegebenen Mustern visualisiert. Das Zeigen des Ergebnisses ist unmittelbar möglich, also direkt nach dem Stellen der Frage.

Gute und kostenfreie Abstimmungstools gibt's unter:

Tools für Online-Umfragen und Fragebögen

Vorab oder im Nachgang einer Veranstaltung können Sie als Trainer oder Moderator Meinungen und Informationen der Teilnehmer mit einer Online-Umfrage abholen. Solche Online-Umfragen sind praktisch und sparen Zeit, da Sie als Nutzer sie standardisieren können. Sie können verschiedene Fragearten und Antwortmöglichkeiten wählen, wie z. B. Einfach- und Mehrfachantworten, gewichtete Matrizen oder auch Freitextantworten. Sie erhalten die Ergebnisse in anschaulicher Form aufbereitet.

Bekannte Anbieter sind beispielsweise:
Mind-Map als Interaktions-Tool

Mind-Maps als Interaktion und Protokoll

Um online Ideen zu sammeln, gibt es effektive Mind-Map-Tools, mit denen auch außerhalb der Online-Veranstaltung weitergearbeitet werden kann. Die Dokumentation ist leicht, da der Verlauf der Bearbeitungen gespeichert wird. Die Darstellung ist variabel hinsichtlich Formen und Farben. Die meisten dieser Applikationen bieten eine Export-Funktion in verschiedenen Varianten.

Verschiedene Beispiele für Mind-Map-Apps sind:

Mural - die digitale Moderationswand

Eine Online-Entsprechung zur Moderationswand ist die Applikation 'Mural' (www.mural.co), sie erlaubt synchrone und asynchrone Zusammenarbeit, um Skizzen, Notizen und Videos an einer virtuellen Pinnwand zu teilen. Diagramme und Visualisierungen können Sie schnell und benutzerfreundlich erstellen.
buch virtuelle meetings leiten Mehr Infos und Tipps finden Sie im Buch
Virtuelle Meetings leiten von Eugenia Schmitt.
Die Autorin erklärt effiziente Gestaltung und Durchführung von virtuellen Meetings. Damit die professionelle virtuelle Zusammenarbeit der Teilnehmer gelingt.


Wie gehe ich mit einem extremen Persönlichkeitsstil um?

Mauer einer Persönlichkeit durchbrechen
Persönlichkeitsorientierter Coach Bettina Hafner Ganz aktuell ist bei managerSeminare ein Buch erschienen, das eine echte Lücke in der Coaching-Literatur schließt. Es zeigt, wie bei Klienten mit extremen Persönlichkeitsstil (bis hin zur Störung) ein wirksames Coaching stattfinden kann. Das betrifft Menschen, bei denen - wie etwa bei Narzissmus - bestimmte Verhaltensstile und Eigenschaften
  • extrem ausgeprägt sind
  • und sich gleichzeitig als unflexibel und starr erweisen. (Sie treten auch dann auf, wenn sie unangemessen und wenig hilfreich sind.)
Die Coach Bettina Hafner hat zusammen mit der Psychologin Gudula Ritz hierzu eine fundierte und zugleich sehr praxisbezogene Hilfestellung geschrieben, in Zusammenarbeit mit Expertinnen aus den relevanten Fachbereichen. Wir haben ihr einige grundlegende Fragen zu ihrem Thema gestellt:


Liebe Frau Hafner, müssen Coachs denn überhaupt damit rechnen, dass Menschen mit extremem Persönlichkeitsstil auch in ihrer Praxis auftauchen?

Extreme Persönlichkeitsstile in der Bevölkerung Ja, das müssen sie auf jeden Fall. Wir alle zeichnen uns durch bestimmte Persönlichkeitsstile aus – mal sind sie stärker, mal schwächer ausgeprägt. Schon wenn wir unter Stress geraten, kann sich ein Persönlichkeitsstil deutlicher zeigen und womöglich auch für unseren Alltag hinderlich sein. Insofern ist es auch für Coachs von großem Nutzen, über Persönlichkeitsstile Bescheid zu wissen und starke Ausprägungen bei Klienten richtig einordnen zu können. So sind Coachs einfach sehr viel wirksamer für ihre Klientinnen und Klienten. Aus meiner Sicht geht es darum, das Sichtfeld als Coach zu weiten und den Aspekt der Persönlichkeit in die Beratung mit einzubeziehen.

Woran könnte man als Coach merken, dass man es bei einem Klienten eventuell mit einem extremen Stil zu tun hat?

Scheiternder Coaching-Prozess Wir stellen als Coachs meist fest, dass Methoden, die üblicherweise gut funktionieren, nicht zu gewohnten Veränderungen führen. Und dann sind wir schnell dabei zu denken: „Der Klient will nicht …', oder wir beziehen die Situation auf uns und denken: „Ich habe die Methoden wohl nicht gut erklärt, da muss ich noch mehr machen“. Für Klienten mit einem ausgeprägten Persönlichkeitsstil sind Veränderungen viel schwerer zu erreichen – und zwar nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil sie nicht können.

Wir können im Coaching nur in kleinen Schritten arbeiten und im besten Fall soweit Klärungen herbeiführen, dass die Klienten eine Therapie ins Auge fassen, sollte sich ein Bedarf zeigen. Wir müssen viel langsamer und viel geduldiger arbeiten.

Kann ich mit solchen Klienten so arbeiten, wie ich es gewohnt bin?

herausfordernder Klient Ja und nein. Natürlich kann man mit Klienten mit ausgeprägten Persönlichkeitsstilen viele Coachingmethoden nutzen, die man in seinem Repertoire führt. Und natürlich kann man mit ihnen auch an Aufträgen arbeiten und die dort festgehaltenen Ziele erreichen. Es hängt sicher von der Ausprägung des Stils ab. Ich muss nur andererseits damit rechnen, dass ich nicht so glatt vorwärts komme oder dass mich das Gegenüber in meiner Rolle anders fordert.

Wenn es mir als Coach gelingt, dem Klienten eine Idee von der Dysfunktionalität seines Verhaltens oder Denkens zu geben, habe ich schon viel erreicht und womöglich sehr wichtige Veränderungen angestoßen. Man könnte es auf den Punkt bringen: Coaching ist möglich trotz eines ausgeprägten Persönlichkeitsstils, aber es ist sicherlich ein steinigerer Weg.

Was ist Ihr wichtigster Tipp, wenn man den Verdacht bekommt, es bei einem Klienten mit einem „extremen Persönlichkeitsstil“ zu tun zu haben?

Mein Tipp wäre, sich dann entweder bei seinem Supervisor Rat zu holen, um welchen Stil es sich handelt oder sich zu belesen, was diesen Stil genau ausmacht. Jeder Klient hat diesen Stil aus bestimmten Gründen entwickelt – als systemische Coach gehe ich davon aus, dass der Persönlichkeitsstil im System der Klientin oder des Klienten Sinn macht oder machte. Die mit diesem Stil verbundenen Denk- und Verhaltensmuster hatten eine Funktion in der Familie, in der Schule, im sozialen Umfeld. Und wenn ich das weiß und verstehe, kann ich anders damit umgehen. Ich muss dann sehr genau auf meine Rolle als Coach achten und darf in bestimmte Fallen nicht tappen. Unser Buch hält dafür viele praktische Tipps bereit.


Buch Coaching mit extremen Persönlichkeiten
Mehr Infos über das Buch: 'Irgendwie seltsam ...! Über den Umgang im Coaching mit extremen Persönlichkeiten'. Mit der Expertise aus Systemischem Coaching, Tiefenpsychologie, Psychotherapie, Verhaltenstherapie, persönlichkeitsorientierter Beratung, Systemischer Therapie und psychosomatischer Medizin. Geschrieben von Bettina Hafner und Gudula Ritz, unter Mitarbeit von Margarete Röd, Judith Bahmer und Stephan Pflaum.

Ein Leserfazit von Dr. S. Löhken auf Amazon: Zugrunde liegt diesem Buch (...) eine tiefe Wertschätzung und Akzeptanz für Menschen in all ihren Erscheinungsformen. Ein Coaching kann nur dann gelingen, wenn es auf die Persönlichkeit des oder der Coachee zugeschnitten wird. Das erfordert neben einem soliden Fachwissen den Zugriff auf ein breites Repertoire an Interventionen, das Wissen um (auch eigene!) Grenzen – und die Menschenliebe, die uns auch gegen den Wind innerhalb vernünftiger Grenzen in der Begleitung bleiben lässt.


TeilnehmerInnen ein Rezept mitgeben

Lassen Sie Ihre TeilnehmerInnen ein eigenes Rezept entwickeln, mit allen Zutaten, die sie aus dem Seminar mitnehmen. Hier gibt's als Beispiel ein Rezept gegen die 'Aufschieberitis'. Die TeilnehmerInnen tauschen sich am Ende des Seminars über das Rezept aus und versuchen, die Rezeptur zu verbessern, ihre Wirkung zu hinterfragen und weitere mögliche Nebenwirkungen zu entdecken.


Die wichtigsten Methodenkompetenzen der Weiterbildung

Bild Toolsortiment
Jährlich gibt Jürgen Graf vom Verlag managerSeminare eine Studie heraus, die den Weiterbildungsmarkt beleuchtet. Die diesjährige Studie analysiert, welche Methoden und Modelle eingesetzt werden, sie wirft also einen Blick auf begehrte Methodenkompetenzen.

Hier ist das Top-Ranking der am liebsten eingesetzten Methoden in der Weiterbildung – allgemein und nach bestimmten Zielgruppen aufgegliedert. 994 Weiterbildner haben sich in die Karten schauen lassen, und das sind die wichtigsten Methodenkompetenzen:

Allgemein die wichtigsten 5 Kernkompetenzen

  • Einsatz von Feedback-Techniken
  • Beherrschen von Moderations- und Visualisierungstechniken
  • Lebendige und prägnante Präsentation der Theorie-Inputs
  • Arbeit an konkreten Fallbeispielen und Simulationen
  • Glaubenssätze bewusst machen und reflektieren
Für bestimmte Zielgruppen sind spezifische Methodenkompetenzen gefragt:

Top-ManagerInnen

  • Prozessverständnis und Komplexität vermitteln
  • Techniken zur Entscheidungsfindung und Strategieentwicklung

Sales-ManagerInnen und VerkäuferInnen

  • Rollenspiele
  • Metaphern und Geschichten

FacharbeiterInnen

  • Visualisierung und Präsentation
  • Unterstützung des Lerntransfers
  • Aktivierungsübungen
Studie zur Weiterbildungsszene
Hier geht es zur Methodenstudie der Weiterbildungsszene: Für Abonnenten von Training aktuell ist das Herunterladen als eBook kostenlos.


Viele neue Entscheidungen fällen

Entscheiden ohne Überblick
Je komplexer und wandelbarer die Situation ist, desto mehr Entscheidungen müssen getroffen werden. Das Schwierige bei diesen Entscheidungen unter veränderbaren Bedingungen ist, dass man nicht einfach schauen kann: 'Wie wurde das denn früher immer gehandhabt?' Diese Sicherheit und Vorhersehbarkeit ist weg, gerade dann, wenn viel zu entscheiden ist. Bei Entscheidungen unter komplexen Umständen ist vor allem auf zwei Dinge zu achten:

1. Achtung vor eigenen 'Vorurteilen' und Vorprägungen!
2. Die Entscheidung systematisch 'abklopfen'!


Was sind meine eigenen Vorurteile?

Jeder Mensch ist vorgeprägt und hat bestimmte 'Wahrnehmungstendenzen' – um die zu bezeichnen, hat sich der englische Begriff 'Bias' etabliert. Bias tragen dazu bei, dass Menschen die gleiche Ausgangslage völlig unterschiedlich bewerten und sich in komplett unterschiedlichen Wahrnehmungswelten befinden können. Achten Sie bei sich also auf diese 'Bias', denn Sie verzerren Ihre Wahrnehmung und erschweren eine unvoreingenommene Entscheidung:
  • Verfügbarkeitsverzerrung: Was öfter dargestellt wird, nehmen wir als wahrscheinlicher oder auch wichtiger wahr, weil sich die Information leicht aus dem Gedächtnis abrufen lässt.
  • Status-quo-Tendenz: Auch wenn es gefährlicher ist oder mehr Kosten hat: Menschen bleiben lieber beim Status quo.
  • Ankerheuristik: Was einmal gemacht oder gehört wurde, beeinflusst die Entscheidungsbildung enorm. Jede Zahl, jede Aussage, die Sie hören, beeinflusst die Höhe von Beträgen, bzw. die Richtung, in die Sie entscheiden. Bei Wirtschaftsexperimenten werden Probanden beispielsweise gerne erst mit einer Aussage oder mit einem Wort, einem Bild, einem Film konfrontiert und sollen dann in einem Spiel eine wirtschaftliche Entscheidungen fällen. An den Entscheidungen ist zu merken, welchen prägenden Einfluss das vorher Gehörte, bzw. Gesehene hat.
  • Bestätigungsfehler: Jeder hat Überzeugungen und Erwartungen. Und Menschen neigen dazu, Informationen so auszuwählen und so zu interpretieren, dass es zu den eigenen Überzeugungen und Erwartungen passt.

Wie klopfe ich meine Entscheidung systematisch ab?

    1. Fokussieren auf das Ziel der Entscheidung
  • Was genau soll erreicht werden?
  • Was ist dabei wichtig? Warum? Wozu?
  • Woran lässt sich im Nachhinein erkennen, ob die Entscheidung richtig war?
    2. Was sagen die somatischen Marker?
  • Wie fühlen sich die Entscheidungsoptionen an? Was ist zu fühlen und wo ist es zu fühlen?
  • An welche Situationen erinnert die aktuelle Situation? Was ist jetzt anders? Was wurde damals gelernt?
  • Wo stehen die verschiedenen Optionen auf einer Skala von 1-10?
    3. Was sagt der Kopf?
  • Wie sind die Optionen aus analytischer Sicht zu bewerten?
  • Mit Blick auf die Ziele: Was sind jeweils die Vorteile, Nachteile und Risiken?
    4. Verhandeln mit sich selbst
  • Wo decken sich die Tendenzen von 2. den somatischen Markern und 3. dem Kopf? Wo widersprechen sie sich?
  • Unter welchen Bedingungen würde sich eine Entscheidungsoption denn besser anfühlen? Was müsste dafür geändert werden?
  • Wie könnten die Risiken der verschiedenen Entscheidungsoptionen verringert werden?
  • Wie könnten die Erfolgschancen der verschiedenen Optionen erhöht werden?
    5. Abfrage der Optionen
  • Wo stehen die verschiedenen Entschiedungsoptionen jetzt - auf einer Skala von 0-10?
  • Zu welcher Option tendieren die somatischen Marker?
  • Zu welcher Option tendiert der Kopf?
Wenn keine klare Tendenz erkennbar ist: Diesen Prozess noch ein zweites Mal von vorne beginnen. Diesmal aber nur mit den beiden Optionen, die sich als Haupt-Entscheidungsrichtungen herauskristallisiert haben.

Kompetenzen für den Umgang mit Komplexität trainieren

Das Wissen und die Kompetenzen für den Umgang mit komplexen Situationen lassen sich trainieren. Dieser kleine Einstieg in das Thema ist aus unserem Buch: 'Komplexitätstrainings für Führende erfolgreich leiten' von Anna Dollinger, Katharina Fehse und Klaus Haasis.


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