Konzentrationsübung „Der verrückte Verkehrspolizist“

Konzentrationsübung „Der verrückte Verkehrspolizist“

Bewegung bringt die Durchblutung in Schwung und versorgt so auch das Gehirn mit dem nötigen Sauerstoff, damit das Lernen leichter fällt. Hier stellen wir eine Übung vor, die Zuhörer aktiviert und ihre Konzentration fördert:

Diese Übung trainiert die grundlegenden Funktionen des Gehirns, das Arbeitsgedächtnis, die Flexibilität und die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem aktiviert diese Körper- und Konzentrationsübung die Teilnehmenden und macht allen Spaß. Diese Information sollten Sie Ihren Teilnehmenden durchaus weitergeben.

Nun stellen Sie sich vor Ihr Publikum und bitten darum, dass alle aufstehen und sich ein bisschen lockern. Dann beschreiben Sie, was sie nun zusammen tun:

„Wenn ich mit den Händen nach oben zeige, (Sie strecken beide Arme mit gestreckten Zeigefingern nach oben und zeigen so zur Raumdecke.) machen Sie das genauso nach. Und dann, wenn ich nach unten gehe, dann gehen auch Ihre Hände nach unten. Wenn ich nach links zeige, zeigen auch Ihre Hände nach links. Gehen meine Hände nach rechts, zeigen auch Ihre Hände nach rechts. Perfekt!“

 Vorsicht: Rechts und links wird hier immer aus Sicht der Teilnehmenden verstanden. Sie müssen also beim Sprechen umdenken.

 „Sind alle bereit? Dann geht es jetzt los: Und oben, und rechts, und oben, und links, und rechts, und …“

Das ist sehr leicht und daher wird es nun etwas schwieriger:

Mann zeigt mit beiden Händen nach oben
Der Autor Gaston Florin zeigt, wie es geht.

„Wenn ich nach oben zeige, zeigen Sie nach unten. Zeige ich zu einer Seite, zeigen Sie auf die andere Seite. Sie machen immer genau das Gegenteil von dem, was ich zeige. Wir probieren das jetzt.“

Sie zeigen wieder in beliebige Richtungen und die Teilnehmenden zeigen in die Gegenrichtung. Klappt das gut, können Sie die nächste Stufe nehmen:

 „Als letzte Schwierigkeit machen wir das jetzt so: Wenn ich nach oben zeige, dann sagen Sie „oben“, zeigen aber nach unten. Wir testen es mal langsam zusammen. Meine Hände gehen nach oben, Ihre Hände gehen wohin? Nach unten und Sie sagen …“

Teilnehmende: „Oben.“ 

„Und wenn ich nach rechts gehe, dann gehen Ihre Hände wohin? Und Sie sagen „rechts“ …“

Teilnehmende: „Rechts.“

Mann zeigt mit beiden Händen nach links
Hier gilt es das Gegenteil von dem zu tun, was Gaston Florin vormacht.

Bewegt eine Person die Hände auch nach rechts, wird korrigiert: „Nein, das ist ja rechts bei Ihnen, dann müssen Sie „links“ sagen.“

Das können Sie eine kurze Zeit durchspielen, bis es alle gut verstanden haben. Dann können Sie die Übung beenden. Oder Sie variieren ein weiteres Mal, indem Sie wieder die Angaben und das Benennen zusammenführen und richtig machen.

Diese Übung lässt ich auch wunderbar in einem Online-Training einbauen, da hier oft die Bewegung zu kurz kommt und die Teilnehmenden häufig schneller ermüden, als in einem Präsenztraining.

Dieser Tipp ist eine von 120 interaktiven Publikumsübungen aus dem Buch Wunderbar. Die Autoren Margit Hertlein und Gaston Florin sind zwei Bühnenprofis, die sich auf Interaktion und Humor spezialisiert haben.

Buch Wunderbar

 

TK-Tipp vom 19.08.2021

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