Einverständnis bei Entscheidungen erzeugen

Einverständnis bei Entscheidungen erzeugen

Eine offene Stimmungsabfrage erfordert in der Gruppe einen respektvollen Umgang miteinander. Ein guter Moderator bereitet eine vertrauensvolle Basis. Dann kann dieser Tipp ein differenziertes Bild der Zustimmung geben, um noch nicht Überzeugte zu gewinnen:


Dies ist eine gute Methode, mit der Mitarbeitende gewonnen werden, die noch nicht überzeugt sind: 'Die Faust zur Fünf'. Denn auf diese Weise kann bei wichtigen Entscheidungen ein hohes Commitment erzeugt werden.

Wenn über eine Entscheidung abgestimmt wird, zeigen die Teilnehmenden ihren Zustimmungsgrad anhand ihrer Finger:
  • Mit 5 Fingern signalisieren die Mitglieder: 'Ich bin dafür'.
  • Die, die 4 Finger zeigen, meinen damit: 'das ist für mich ok.'
  • Mit 3 Fingern werden gemischte Gefühle signalisiert.
  • 2 Finger bedeuten: 'Nicht einverstanden, ich blockiere die Entscheidung aber nicht.'
  • Und 1 Finger heißt 'Veto, es sollten noch mal Gespräche geführt werden.'

    Ist die Mehrheit dafür, dann wird im Nachgang geprüft: Können die Einwände derer, die einen bis drei Finger gezeigt haben, nicht doch noch integriert werden?

    Ziel sollte es sein, Entscheidungen ohne Veto-Stimmen zu treffen.


Diese Methode stammt aus dem Buch: Moderationskompetenz für Führungskräfte.
Methoden und Mindset für Meetings mit Partizipation, Eigenverantwortung und Kreativität – von Tanja Föhr.
TK-Tipp vom 04.09.2018

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