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Kompetenzentwicklung aus der Zukunft gedacht

Lernen braucht Reibung

Lernen wird immer zugänglicher, passgenauer und individueller. KI wird diese Entwicklung weiter beschleunigen. Was auf den ersten Blick viele Vorteile bringt, birgt jedoch auch ein Risiko: Auf den „glatten“ Lernpfaden drohen jene Momente verloren zu gehen, die für die Entwicklung von Urteilskraft und „echter“ Kompetenz besonders wichtig sind. Für Learning & Development ergibt sich daraus eine paradoxe Herausforderung: Lernen so zu optimieren, dass es nicht reibungslos läuft.
KI-Kompetenz aufbauen

Lernen nach Gefühl

Beim Lernen dem „Vibe“ zu folgen, also nach Laune und Gefühl vorzugehen, klingt wenig zielführend, fast beliebig. Tatsächlich aber verbindet Vibe Learning sogar drei handfeste Entwicklungsziele miteinander: Teilnehmende bauen ihr Fachwissen aus und gewinnen im Austausch mit anderen Lernenden neue Erkenntnisse. Und beinahe nebenbei erfahren sie, was mit KI alles möglich ist – und wie sie diese Möglichkeiten für sich nutzen können.
Lernsubkulturen

Wer lernt wie?

Mitarbeitende müssen zunehmend selbstständig lernen, erst recht, seit KI die Veränderungsdynamik weiter angefacht hat. Weiterbildung in Unternehmen wird dadurch individueller, aus HR-Sicht aber auch zunehmend unübersichtlich und unsteuerbar. Umso mehr gewinnt ein Faktor an Bedeutung, der bislang wenig greifbar war, obwohl er für den erfolgreichen Umgang mit Lernbedarfen maßgeblich ist: die Lernkultur. Ein neuer Ansatz hilft, sie genauer zu erfassen und gezielter zu fördern.
Strategisches Corporate Learning

Architektur vor Angebot

Organisationen bieten ihren Mitarbeitenden zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die oft kaum Wirkung entfalten. Das liegt in der Regel weder an der Konzeption der Angebote noch an Lernmüdigkeit oder Lernresistenz der Beschäftigten. Das Problem sitzt tiefer: Es fehlt eine solide Lernarchitektur – ein Gestaltungsrahmen, der vorgibt, wie Lernen grundsätzlich verstanden, strukturiert und verankert wird. Wie ein solcher Rahmen aussehen muss, damit Lernen wirklich greift.
Führungsproblem Decision Fatigue

Erschöpfte Urteilskraft

Es ist verzwickt: Je mehr ein Mensch im Laufe des Tages zu entscheiden hat, umso größer ist die Gefahr, dass er dies irgendwann nicht mehr sorgsam und differenziert genug tut. Vor allem bei Führungskräften, deren Job im Wesentlichen im Entscheiden besteht, kann das Phänomen der Decision Fatigue zuschlagen. Unausweichlich ist die Entscheidungsmüdigkeit trotzdem nicht; Unternehmen können einiges dafür tun, das Problem abzumildern.
Konzepte von Koryphäen

Deep Purpose mit Courage

Purpose – also das Wissen um den tieferen Sinn und Daseinszweck der Organisation – gibt Führungskräften eine Richtung für Strategien und Entscheidungen vor. Mut wiederum hilft ihnen, diese Richtung auch dann einzuschlagen, wenn der Weg unsicher und unbequem wird. Harvard-Professor Ranjay Gulati hat beide Themen erforscht und ihnen Konzepte gewidmet. Was Deep Purpose ausmacht, wie sich Courage trainieren lässt – und warum Unternehmen beides brauchen.
Gehirn-Guide

Der Zuversicht-Muskel

Die Überzeugung, mit dem eigenen Tun einen positiven Einfluss auf die Zukunft nehmen zu können, ist der Kern von Zuversicht. Von ihr können wir eigentlich nicht genug haben, um die Herausforderungen von Leben und Beruf anzugehen. Besonders in schwierigen Zeiten ist es wichtig, zuversichtlich zu bleiben – oder zu werden. Gut, dass man das trainieren kann.
Olaf Geramanis in Speakers Corner

„Psychologische Sicherheit bedeutet nicht Harmonie“

Psychologische Sicherheit ist ein gefeiertes Konzept der modernen Arbeitswelt, und das zu Recht. Denn um konstruktiv zusammenarbeiten zu können, müssen sich Mitarbeitende sicher fühlen. Das Problem ist jedoch: In der Praxis mündet die Idee der Psychologischen Sicherheit oft in einer Harmoniefiktion, durch die die Arbeitsfähigkeit nicht verbessert, sondern sogar unterminiert wird, warnt Olaf Geramanis, Experte für Organisationsentwicklung und Gruppendynamik.
Führung meets Coaching

Die Drei-Raum-Begehung

​Martin Wehrle stellt eine Methode aus dem Coaching vor, mit der Führungskräfte ihre Mitarbeitenden unterstützen können, vom Problemdenken ins Lösungsdenken zu finden.​
schlauer lernen

Die kürzeste Route zum Irrtum

​Henning Beck erklärt, warum wir allzu leicht mentalen Abkürzungen aufsitzen.
Testgelesen

Neue Bücher zum Thema „Recruiting“

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. KI eröffnet neue Möglichkeiten, New Work und Diversity verändern die Erwartungen an Arbeitgebende – und der Fachkräftemangel erschwert die Suche nach qualifiziertem Personal. Für HR-Verantwortliche heißt das: Recruiting neu denken, Prioritäten überprüfen und passende Wege finden, um Talente zu erreichen und zu gewinnen. Welche zeitgemäßen Ansätze und Instrumente dabei unterstützen können, zeigen drei neue Bücher.
Martha Dudzinski in Characters

„Die Welt verändert sich nicht. Menschen verändern sie.“

Martha Dudzinski teilt ihre Leidenschaft für Impact und Community Building in Keynotes und Workshops, u.a. bei Vodafone und E.ON. Sie ist Gründerin der SWANS-Initiative, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für „mehr Fatmas in den Führungsetagen“ einsetzt. Ihr Buch „Konsequent 60 Prozent“ zu Produktivität und Arbeitsmarkt ist 2024 erschienen.
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