Folgende Beiträge erwarten Sie:

Veränderungsfähigkeit stärken

Die verlernende Organisation

Organisationen müssen in einer volatilen Welt nicht nur lernen, sondern auch verlernen, um anschlussfähig zu bleiben. Will heißen: Sie müssen eingetretene Denk- und Handlungspfade bewusst verlassen. Doch fürs Verlernen sind Systeme – ob biologische wie das menschliche Gehirn oder soziale wie Organisationen – nicht gemacht. Sie halten lieber an dem fest, was bisher funktioniert hat. Unmöglich ist Verlernen dennoch nicht. Der Schlüssel liegt in klugen Störungen an der Schnittstelle zwischen Psychologie und systemtheoretisch fundierter Organisationsgestaltung.
Reflexionsräume in Veränderungsprozessen

Methodisch mehr sehen

Viele Probleme in Veränderungsprozessen resultieren daraus, dass Organisationen sich kaum Zeit nehmen, den eingeschlagenen Kurs zu überprüfen. Regelmäßige Reflexion hilft, blinde Flecken aufzudecken und Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Zwei spielerische Methoden sind dabei nach Erfahrung der Beraterinnen Anna Dollinger und Katharina Fehse besonders wirksam – vor allem, wenn sie mit einem speziellen analytischen Instrument verknüpft werden.
Bürokratieabbau bei Signal Iduna

Entrümpeln mit Momentum

Warum bremsen sich Organisationen oft selbst aus? Die Stanford-Professoren Robert I. Sutton und Huggy Rao sehen die Ursache im bürokratischen Ballast: Sinnlos gewordene Regeln, Abstimmungsschleifen und Prozesse wirken wie Sand im Getriebe der Organisation. Sie erzeugen „Friction“ – Reibung – und kosten die Mitarbeitenden Zeit und Energie, die dann an anderer Stelle fehlen. Was sich gegen den Ballast tun lässt, zeigt ein Pilotprojekt bei Signal Iduna.
Keep Management in Organisationen

Bewahrend verändern

Wenn der Transformationsdruck groß ist, neigen Unternehmen dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Heißt: Sie verändern nicht nur das, was verändert werden muss, sondern auch das, was gut funktioniert und (eigentlich) ein solides Fundament sein kann, um Zukunft zu bauen. Der Ansatz des Keep Managements hilft, dem Überaktionismus entgegenzuwirken und Verändern und Bewahren in produktive Balance zu bringen.
Prompten als Leadershiptraining

Klarer werden mit KI

Wer KI kryptisch und unklar beauftragt, bekommt schlechte Ergebnisse. Wer mit seinen Mitarbeitenden kryptisch und unklar kommuniziert, auch. Für den Wirtschaftspsychologen Ingo Hamm ist das kein Zufall, sondern Anlass für eine provokante These: Gutes Prompting ist die Leadershipkompetenz, die Führungskräfte längst hätten lernen sollen.
Gehirn-Guide

Woraus besteht Sinn?

Wenn in der Arbeitswelt von „Sinn“ die Rede ist, dann meist in Form von einer Purpose- oder Werteorientierung, die der Arbeit einen höheren Zweck geben soll. Dabei entpuppt sie sich oft als bloße Aufladung gewöhnlicher Unternehmensziele. Für subjektives Sinnerleben und echte Erfüllung sind andere Faktoren viel wichtiger, sagt Neuromediziner und -wissenschaftler Volker Busch.
Persönlichkeitsdimension Otroversion

Angenehm anders

Introvertiert oder extrovertiert – in diese zwei Schubladen sortieren wir seit Jahrzehnten Persönlichkeiten. Doch was ist mit denen, die in keine der Schubladen passen? Der New Yorker Psychiater Dr. Rami Kaminski glaubt: Es gibt einen dritten Typus, den Otrovertierten. Und erstaunlich viele Menschen erkennen sich in ihm wieder.
Simon Werther in Speakers Corner

„Mehr arbeiten allein hilft nicht“

Mehr arbeiten – mehr leisten, so lautet die politische Botschaft dieser Tage. Doch was sagt die Forschung dazu? Der Wirtschaftspsychologe Simon Werther wirft einen Blick auf Ökonomie und Psychologie und kommt zum Schluss: So einfach ist es nicht; die simple Gleichung „Mehr Arbeit bedeutet mehr Produktivität“ geht nicht auf.
Führung meets Coaching

Die Talkshow-Methode

​Martin Wehrle stellt eine Methode aus dem Coaching vor, die hilft, Entscheidungen angesichts verschiedener, sich widersprechender Erwartungen zu treffen.​
Schlauer lernen

Selbst denken macht schlau!

​Henning Beck erklärt, warum wir nach der Feynman-Methode lernen sollten.
Testgelesen

Neue Bücher zum Thema „Stressmanagement“

Stress gehört in der heutigen Arbeitswelt für viele Menschen zum Alltag. Doch woran lässt sich erkennen, dass die Belastung zu groß wird? Welche Ursachen stecken hinter Stress, und wie gelingt es, gegenzusteuern? Drei neue Bücher zeigen, wie sich Stress reduzieren lässt, welche Übungen zu mehr Gelassenheit beitragen und wie innere Ruhe und Entspannung im Alltag wieder mehr Raum finden.
Daniel Dubbel in Characters

„Inspect & Adapt: hinschauen, was wirklich passiert, und verändern, was nicht funktioniert.“

Daniel Dubbel ist Organisationsentwickler, Berater und Speaker. Seine über 25 Jahre Praxiserfahrung, zuletzt in einer Führungsposition bei der DB Systel, nutzt er, um Organisationen durch Transformationen zu führen und Führungskräfte in ihrem Tun zu stärken. Zudem ist er Mitbegründer von YNEO, einem Beratungsunternehmen für nachhaltige Organisations- und Strategieentwicklung.
Wir setzen mit Ihrer Einwilligung Analyse-Cookies ein, um unsere Werbung auszurichten und Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Bei dem eingesetzten Dienstleister kann es auch zu einer Datenübermittlung in die USA kommen. Ihre Einwilligung bezieht sich auch auf die Erlaubnis, diese Datenübermittlungen vorzunehmen.

Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und den damit verbundenen Risiken finden Sie hier.
nach oben Nach oben