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Beitrag aus managerSeminare 341, August 2026
| Meine beruflichen Stationen: | Ich habe Lehramt studiert und als Webentwickler und Projektleiter gearbeitet, bevor ich gemerkt habe, was mich wirklich interessiert: die Organisation hinter dem Produkt oder der Dienstleistung. Seitdem begleite ich Transformationen, doch „nur beraten“ habe ich dabei nie: Ich war mittendrin, habe entschieden und verantwortet. |
| Das wollte ich auch mal werden: | Lehrer. Der Impuls, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, zieht sich durch alles, was ich mache, und ich freue mich jedes Mal, wenn mir jemand zurückmeldet, dass mir das gelungen ist. |
| Diese berufliche Herausforderung würde mich reizen: | Mich reizt die Vorstellung, in einer Geschäftsführungsrolle ein mittelständisches Unternehmen zu transformieren. Dabei will ich Formen von Führung und Zusammenarbeit aufbauen, die gesundes Arbeiten, wirksame Wertschöpfung und Veränderungsfähigkeit als Einheit behandeln. |
| Wen ich gern beraten oder trainieren würde: | Entweder politische Entscheidungstragende oder eine Sportmannschaft. |
| Mein Arbeitsplatz ist: | Mal ein Konferenzraum, mal der Küchentisch, mal ein Gespräch im Gehen oder ein Austausch beim Netzwerktreffen. |
| Ich verpasse niemals: | Den Moment, in dem jemand anfängt, etwas anders zu sehen als vorher. |
| Als Nächstes lerne ich: | Erst einmal schreibe ich mein Buch zu den Schattenseiten der Selbstorganisation zu Ende – dabei lerne ich selbst noch genug. Darüber hinaus übe ich mich darin, mich individuell besser abzugrenzen und Menschen ihre eigene Verantwortung zu lassen, anstatt sie ihnen zu schnell abzunehmen. |
| So muss eine Führungskraft sein, damit ich ihr folgen würde: | Aufmerksam, entscheidungsfähig und klar, selbst wenn das nicht überall auf Begeisterung stößt. Sie muss Auseinandersetzung aushalten, respektvoll führen und erkennen können, wenn andere im Recht sind oder bessere Ideen haben. |
| Mein Arbeitsmotto: | Inspect & Adapt: hinschauen, was wirklich passiert, und verändern, was nicht funktioniert. |
| Diese Diskussion über die Arbeitswelt regt mich auf: | Die Annahme, dass es die eine Wahrheit gibt und wer sie nicht kennt, hat einfach noch nicht den richtigen Workshop besucht. Mich regen fehlender Pragmatismus und der Irrglaube auf, Agilität oder New Work wären der Weisheit letzter Schluss. Dabei sind gute Lösungen individuell gestaltet und meist unbequemer als jedes Framework. |
Kontakt zu Daniel Dubbel: makefuturework.com