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Erzählkunst als Leadership-Kompetenz

Narrative Führung

Unsicherheit ist das vorherrschende Gefühl in vielen Organisationen. Die Menschen sehnen sich nach Orientierung, Sinn und Einordnung. Weil sinnstiftende Erzählungen diese Sehnsucht besser stillen als Zahlen, Daten und Fakten, muss Führung narrativer werden, findet Managementberaterin Anne M. Schüller. Heißt zum einen: Führungskräfte müssen sich der Kraft von Narrativen, die im Unternehmen zirkulieren, stärker bewusst werden. Und zum anderen: Sie müssen auch selbst Erzählkunst ausbilden.
Action Set für eine bessere Arbeitswelt

Radikal respektvoll

Gegenseitiger Respekt ist das Schmiermittel der Zusammenarbeit. Trotzdem bleibt er im Arbeitsalltag allzu oft auf der Strecke. Mittelfristig kann das für Organisationen lebensbedrohlich sein, warnt Markus Väth. Ansätze und Methoden, um eine respektvolle Haltung und respektvolles Verhalten in der Führung, im Team und im Unternehmen zu fördern, liefert der Arbeitspsychologe im vierten Teil dieser Serie über seinen Ansatz des Radikalen Arbeitens.
ATD Conference 2026

KI ist die zweite Renaissance

Was die Renaissance für den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit war, könnte KI für die Arbeitswelt sein: ein Katalysator, der menschliches Potenzial nicht ersetzt, sondern vervielfacht – wenn man ihn richtig nutzt. Auf der ATD Conference 2026 in Los Angeles war daher die viel diskutierte Frage: Wie gelingt der Sprung in eine „Next Renaissance“ der Führung, ohne dabei das eigene Denken zu verlieren?
Trügerisches Qualitätsmanagement

Fehler im System

Viele Unternehmen rühmen sich ihrer Fehlerkultur und spielen gleichzeitig eine Art Theaterstück, in dem es mehr um die Inszenierung geht als um die tatsächliche Lösung von Problemen. Und in dem Fehler mehr als Folge persönlichen Fehlverhaltens behandelt werden denn als Resultat irreführender Rahmenbedingungen. Umso wichtiger ist es, die Dramaturgie zu durchschauen, nach denen dieses Fehlertheater aufgeführt wird – und sie zu ändern.
Lean Communication

Miteinander ohne Muda

Sie entscheidet, ob Teams zügig zu tragfähigen Lösungen kommen und ins Handeln finden – und wird für Organisationen in einer Arbeitswelt wachsender Komplexität zum echten Wettbewerbsfaktor: gelingende Kommunikation. Im Alltag allerdings dominieren lange Redebeiträge, Unklarheiten, Harmoniewolken und ausufernde Diskussionen. Der Ansatz der Lean Communication bringt Fokus in Arbeitsgespräche. Und zwar so einfach wie genial: Bewährte Prinzipien aus der Produktion werden auf die Kommunikation übertragen.
Unbewusste Kompetenzlücken schließen

Der Blind-Spot-Bot

KI hat sich im Corporate Learning inzwischen fest etabliert, bisher jedoch ohne die Kompetenzentwicklung nachhaltig zu verbessern. Ein Grund dafür ist, dass wir KI zu oberflächlich nutzen: als Such- bzw. Antwortmaschine, die wir konsultieren, wenn wir nicht weiterwissen. Viel wirkungsvoller wäre der Einsatz jedoch an einer anderen Stelle im Lernprozess: bei Fragen, die wir noch nicht stellen können, weil wir gar nicht wissen, dass es etwas zu wissen gäbe.
Das Mikro-Commitment-Modell

Verhalten wirksam verändern

Führungskräfte reflektieren ihre Haltung, lernen neue Methoden – und verhalten sich im Führungsalltag oft trotzdem wie zuvor. Das ist kein individuelles Versagen, sondern liegt in der menschlichen Natur. Ein neues Modell hilft, in drei Schritten Einsichten und Erkenntnissen in den Führungsalltag zu übertragen, ohne große Willensanstrengung, ohne mentalen Kraftakt: das Mikro-Commitment-Modell.
Felix Lagemann in Speakers Corner

„Man kann nicht ohne Verluste führen“

Führungskräfte werden darauf trainiert, stets „die richtige Lösung“ zu finden. Doch es liegt im Wesen von Leadership, immer wieder mit elementaren Dilemmata konfrontiert zu sein. So zu tun, als ließen diese sich auflösen und als gäbe es in solchen Fällen tatsächlich die eine, die „richtige“ Lösung, ist nicht nur falsch. Es macht die Sache für die Betroffenen auch schwerer, warnt der Coach und Leadership-Experte Felix Lagemann. Er empfiehlt Führungskräften einen anderen Weg.
Führung meets Coaching

Die Formel-1-Methode

​ Martin Wehrle stellt eine Methode aus dem Coaching vor, die darauf abzielt, die richtigen Unterstützerinnen und Unterstützer im eigenen Umfeld zu definieren und zu aktivieren.
Schlauer lernen

Einfach mal zu Ende bringen!

​Henning Beck erklärt, warum Finalisieren schwieriger als Anfangen ist.
Testgelesen

Neue Bücher zum Thema „KI in der Arbeitswelt“

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in die Arbeitswelt – vom Recruiting über Weiterbildung bis hin zur Führung. Welche Chancen bringt der Einsatz dieser neuen Technologie mit sich? Welche Herausforderungen entstehen für Mitarbeitende und Führungskräfte? Und welche Regeln und Leitplanken braucht es für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI? Drei neue Bücher liefern Antworten.
Axel Rachow in Characters

„Nicht quatschen, machen! Und dann besser machen.“

Axel Rachow ist Trainer, Moderator, Berater und Entwickler von Trainerausbildungen. Mit Didaktik und Methodik hat er sein gesamtes berufliches Leben verbracht; dabei hat ihn neben seinem Studium der Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung auch die Welt der Spielpädagogik geprägt. Sein Wissen teilt er in mehr als zehn Büchern, dem Methoden-Podcast „Logbuch Training“ und als Kurator des Events „CUBE“.
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