Folgende Beiträge erwarten Sie:

Arbeiten in der Aufmerksamkeitsökonomie

Die unkonzentrierte Organisation

Appelle an mehr Selbstdisziplin, sieben Meetingregeln, fünf E-Mail-Hacks – Organisationen haben viele Antworten auf das Konzentrationsproblem ihrer Mitarbeitenden. Allerdings die falschen. Denn das Problem sitzt nicht beim Individuum, sondern im System. Wie Unternehmen aufhören, Unkonzentriertheit laufend aktiv zu produzieren, und was stattdessen eine fokussierte Organisation ausmacht.
Meliorismus als Führungsprinzip

Mut zum Besseren

In vielen Management Boards hat sich Pessimismus breitgemacht, gepaart mit Stagnation. Das vorherrschende Gefühl: Alles wird immer schlimmer. Und wir können nichts dagegen tun. Tatsächlich aber kann jeder Mensch in (fast) jeder Situation etwas tun, damit Dinge besser werden. Diese Überzeugung liegt dem Meliorismus zugrunde, einer pragmatischen Geisteshaltung, die gerade in herausfordernden Zeiten Menschen in Führungspositionen Vorteile bietet.
Verbreitete Missverständnisse über Führung

Verhängnisvolle Verwechslungen

Führungskräfte haben zu viele Rollen, zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit für den Menschen … Es sind immer die gleichen Gründe, die für schlechte Führung genannt werden. Nach Meinung von Karin Lausch sind dies jedoch eher Symptome als Ursachen. Letztere liegen vielmehr in falschen Vorstellungen über Führung, darüber, was Führung ist und darüber, was Führung nicht ist, sagt die Führungsexpertin. Vier dieser „Führungsmissverständnisse“ sind ihrer Beobachtung nach besonders verbreitet.
Gehirn-Guide

Annehmen statt abwehren

Wir verschließen vor Problemen oft lieber die Augen, als uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Hadern und Leugnen kann aber dazu führen, dass wir in einer Art permanentem Abwehrkampf stecken bleiben, der Stress verursacht und die Gesundheit gefährdet. Doch es gibt einen heilsameren und zugleich effektiveren Ansatz, mit unangenehmen Gefühlen umzugehen, sagt Neuromediziner und -wissenschaftler Volker Busch: Akzeptanz.
Reden reloaded

Purpose vor Performance

Wie erreicht man ein Publikum? Wie verhindert man, mit seiner Botschaft in informations- und reizüberfluteten Zeiten unterzugehen? Viele Führungskräfte glauben: Für eine wirkungsvolle Rede, Teamansprache oder Präsentation brauchen sie primär gute Argumente, Struktur, Präsenz, die perfekte Körpersprache. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, sagt Robert Steffen. Dem Speaking Coach zufolge muss vorm Feilen an der Performance noch etwas anderes stehen: persönliche Klarheit.
Die lahmgelegte Organisation

Mentale Change-Hürden

Veränderung und Innovation gelten als unverzichtbar; trotzdem herrscht in vielen Unternehmen Stillstand. Ein Grund: Führungskräfte und Mitarbeitende tappen immer wieder in spezifische Denkfallen, die Entwicklung verhindern. Ihr Hirn gaukelt ihnen vor, verantwortungsvoll mit Change umzugehen. Dabei liefert es ihnen in Wahrheit nur scheinbar vernünftige Begründungen dafür, Veränderung abzulehnen. Innovationsexperte Jens Möller zeigt, wie sich der Selbstbetrug erkennen und überwinden lässt.
Petersberger Trainertage 2026

Stark im Wandel(n)

Wandel scheitert selten an fehlenden Methoden und Tools. Er scheitert am menschlichen Unbewussten. An organisationalen Mustern. An den Paradoxien, die Organisationen von Grund auf ausmachen. Bei den Petersberger Trainertagen 2026 zeigte sich entlang von sechs Keynotes: Wer Unternehmen erfolgreich verändern will, braucht kein oberflächliches Change-Tschakka. Er braucht ein tiefes Verständnis für psychologische Dynamiken, einen scharfen Blick aufs System, den Mut zum Konflikt und die Fähigkeit, Menschen wirklich zu erreichen.
Daniel Caroppo in Speakers Corner

„KI macht Kommunikation höflich und haltungsfrei“

Viele Führungskräfte nutzen mit Begeisterung ChatGPT und Co., um Reden zu verfassen, um sich bei Ansprachen an ihr Team unter die Arme greifen zu lassen oder um Presse-Statements zu erstellen. Was dabei herauskommt, klingt oft tadellos, freundlich, gefällig, unangreifbar – und wird gerade deswegen zum Problem, warnt Kommunikationsexperte Daniel Caroppo.
Führung meets Coaching

Die Kunst der Metakommunikation

​ Coach Martin Wehrle schildert, wie sich durch Metakommunikation emotional aufgeladene Gespräche entschärfen lassen.
Schlauer lernen

Das Ideen-Pingpong

​Henning Beck erklärt, warum Brainstormings nicht dem Ziel dienen sollten, eine Lösung zu finden, sondern die Frage.
Testgelesen

Neue Bücher zum Thema „Transformation“

In Zeiten tiefgreifender Transformation und hoher Dynamik stehen Unternehmen zunehmend unter Anpassungsdruck: Wer langfristig bestehen will, muss Veränderungen nicht nur zulassen, sondern aktiv gestalten. Doch wie kann das konkret gelingen? Welche Methoden und Ansätze unterstützen dabei? Und warum scheitern Transformationsprozesse in der Praxis so häufig? Antworten auf diese Fragen liefern vier neue Bücher.
Tristan Horx in Characters

'Finde Sachen, die dich nervös machen, und mache sie so oft, bis du weniger nervös bist.'

Tristan Horx steht seit seinem 25. Lebensjahr als Keynote-Speaker auf internationalen Bühnen. Dabei vertritt er als Mitglied der Generation Y die Sichtweise der jungen Trend- und Zukunftsforschung. Über seine Themen, die von Digitalisierung bis hin zu sozialem Wandel reichen, spricht er auch in einem Podcast mit seinem Vater, dem Zukunftsforscher Matthias Horx.
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