Microlearning, Nudging und Gamification
Wie lassen sich die Vorteile unterschiedlicher Lernprinzipien so miteinander verbinden, dass Lernen nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlicher wird und motivierend wirkt? Sabine Voitl und Steffen Eric Kramer zeigen, wie Microlearning, Nudging und Gamification aufeinander aufbauen und gezielt miteinander verzahnt werden können. Ihr Beitrag liefert einen praxisnahen Leitfaden für die Konzeption von „snackbaren“ Lerneinheiten, die sich besser in den (Arbeits-)Alltag der Lernenden integrieren lassen.
Answer Engine Optimization
Wie heute mit KI-Systemen recherchiert wird, verändert die Anforderungen an Website- und Angebotstexte. Auch Trainings- und Coachinganbieter müssen Angebote daher präziser formulieren, klarer strukturieren und deutlicher abgrenzen, damit potenzielle Kundinnen und Kunden sie leichter finden und besser einordnen können. KI-Sichtbarkeitsexperte Alexander Rus stellt fünf Hebel vor, mit denen sich Websites im Sinne von Answer Engine Optimization (AEO) systematisch schärfen lassen.
Didaktik wirksamer Online-Kurse
Im KI-Zeitalter ist Wissen jederzeit abrufbar. Damit von Weiterbildungsprofis gestaltete Online-Kurse weiterhin relevant bleiben, müssen sie daher mehr leisten, als nur Inhalte bereitzustellen: Sie brauchen Struktur und müssen Orientierung und Unterstützung entlang des Lernwegs bieten. Beraterin Steffi Keuls zeigt anhand von acht Merkmalen, worauf es bei der didaktischen Konzeption wirksamer Online-Kurse ankommt.
Düfte im Coaching
Im Coaching wird besonders eine Sinnesebene häufig unterschätzt: der Geruchssinn. Erkenntnisse aus der Forschung zeigen jedoch, dass Düfte unmittelbar auf emotionale Prozesse wirken. Daniel Hogen, Trainer und Coach, erläutert, wie sich ätherische Öle einsetzen lassen, um Coachingprozesse multisensorisch zu vertiefen.
mmb Learning Delphi 2025/2026
Die digitale Bildungsbranche ist eindeutig im KI-Modus. Das zeigt die aktuelle Trendstudie „mmb Learning Delphi“. Künstliche Intelligenz ist darin nicht nur auf viele Fragen die meistgenannte Antwort. Sie ist auch häufig der Grund dafür, dass einige Lerntechnologien und -konzepte an Bedeutung gewinnen, während andere an Zustimmung verlieren.
Systemische Interventionen
Im Arbeitsalltag wird ein Konflikt oft als ein persönliches Problem bzw. als ein Reibungspunkt zwischen Personen wahrgenommen. Betrachtet man ihn aus einer anderen Perspektive, zeigt sich jedoch, dass ein Konflikt mehr sein kann als das: etwa ein Beziehungsgeschehen, das Lern- und Entwicklungsprozesse anstoßen kann. Die Methode „Zukunftsinterview mit dem Konflikt“ kann diesen Perspektivwechsel erfahrbar machen: Sie gibt dem Konflikt symbolisch eine Stimme und kann so einen reflektierten Zugang zu Entwicklungspotenzialen von Teams und Organisationen ermöglichen.
Besser verunsichert
Empathie hat in professionellen Beziehungskontexten einen guten Ruf. Dabei ist Einfühlung nicht automatisch hilfreich. Bei genauerem Hinsehen kann sie übergriffig werden, Abhängigkeiten stabilisieren oder als verdecktes Machtmittel wirken. Im neuen Teil seiner Artikelserie beschreibt Berater und Coach Klaus Eidenschink, woran sich dysfunktionale Empathie erkennen lässt und wie schnell daraus symbiotische Verstrickungen entstehen.
Praxistest „Das systemische Kartenset“
Veränderungsprozesse in Coaching, Beratung und Supervision sind oft von inneren Blockaden, Emotionen oder unbewussten Problemlagen geprägt, die das Erreichen der gewünschten Ziele erschweren oder gar verhindern können. Hier setzt „Das systemische Kartenset“ an. Es will Klientinnen und Klienten dabei unterstützen, solche Zustände und Gefühle sichtbar zu machen, Zielbilder zu entwickeln und deren Umsetzung zu fördern. Coach und Supervisorin Cordula Damm hat es gemeinsam mit drei Klienten einem Praxistest unterzogen.
Denkfallen durchdacht
Was haben Teilnehmende eines Trainings mit Kundinnen und Kunden eines schwedischen Möbelhauses gemein? Bei beiden kann ein psychologischer Effekt wirken, der Wahrnehmung und Bewertung beeinflusst. Im Training ist dieser Effekt jedoch ein zweischneidiges Schwert und kann auch unerwünschte Folgen haben. Worum es dabei genau geht und wie Trainerinnen und Trainer darauf reagieren können.
Denkimpuls
Zeit wird in Workshops oft nicht genutzt, sondern gefüllt. Dann verzettelt sich die Gruppe in Diskussionen, verliert sich in Varianten und Abwägungen – und am Ende steht ein Ergebnis, das auch in der Hälfte der Zeit möglich gewesen wäre. Coach Horst Lempart erklärt anhand des Parkinson'schen Gesetzes, wie produktive Knappheit Fokus und Prioritäten schärft und Entscheidungen erleichtert: mit klar begrenzten Zeitfenstern und einem gewissen Mut zur Unvollständigkeit.
Institut im Interview
Das perspektiven-Institut feiert in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums verraten Petra und Ralf Dannemeyer, die Geschäftsführer, welche Entscheidung sich in ihrer Unternehmensgeschichte als die beste erwiesen hat und unter welchen Umständen sie einen Auftrag nicht annehmen.