Die Rubrik: Lernen

Sowohl um Formen und Formate für organisationales als auch um Ansätze und Methoden für individuelles Lernen geht es in dieser Rubrik. Vorgestellt werden neuartige Frameworks und notwendige Rahmenbedingungen, damit Lernen gelingen kann. Dabei wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Lernen heutzutage mehr Workplace Learning ist als seminaristisches, Lernen mehr kollaborativ und vernetzt stattfindet als isoliert.

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Artikel Unbewusste Kompetenzlücken schließen © A. C./Unsplash
Unbewusste Kompetenzlücken schließen

Der Blind-Spot-Bot

KI hat sich im Corporate Learning inzwischen fest etabliert, bisher jedoch ohne die Kompetenzentwicklung nachhaltig zu verbessern. Ein Grund dafür ist, dass wir KI zu oberflächlich nutzen: als Such- bzw. Antwortmaschine, die wir konsultieren, wenn wir nicht weiterwissen. Viel wirkungsvoller wäre der Einsatz jedoch an einer anderen Stelle im Lernprozess: bei Fragen, die wir noch nicht stellen können, weil wir gar nicht wissen, dass es etwas zu wissen gäbe. zum Artikel
Artikel Das Mikro-Commitment-Modell © managerSeminare Verlags GmbH
Das Mikro-Commitment-Modell

Verhalten wirksam verändern

Führungskräfte reflektieren ihre Haltung, lernen neue Methoden – und verhalten sich im Führungsalltag oft trotzdem wie zuvor. Das ist kein individuelles Versagen, sondern liegt in der menschlichen Natur. Ein neues Modell hilft, in drei Schritten Einsichten und Erkenntnissen in den Führungsalltag zu übertragen, ohne große Willensanstrengung, ohne mentalen Kraftakt: das Mikro-Commitment-Modell. zum Artikel
Artikel Coaching in Krisenzeiten © iStock.com/Maksim Zaikov
Coaching in Krisenzeiten

Der kraftvolle Kompass

Welche Rolle Coaching als Krisenhelfer in der Arbeitswelt spielen kann, wird in der anhaltenden Multikrise besonders deutlich, sagt Thomas Bachmann. Gefragt ist das Beratungsformat laut dem Coachingforscher derzeit vor allem als Orientierungshilfe und bei der Bearbeitung von Konflikten. Im Interview erläutert Bachmann, wie Coaching bei diesen Themen wirksam wird – und warum es in Organisationen seiner Meinung zwangsläufig weiter an Bedeutung gewinnt. zum Artikel
Artikel Organisationscoaching © iStock.com/budi priyanto
Organisationscoaching

Coaching für das Ganze

Ständige Brüche und Krisen stellen Unternehmen vor komplexe Herausforderungen. Mit klassischen Change-Ansätzen lassen sich diese nicht meistern, da sie lineare Lösungen für nicht-lineare Probleme bieten. Der Ansatz des Organisationscoachings bietet eine zeitgemäße Alternative. Damit er seine Wirkung entfalten kann, muss Führung allerdings über ihren Schatten springen – und einen gewissen Kontrollverlust akzeptieren. zum Artikel
Artikel Systemic Team Coaching © iStock.com/IssaraJarukitjaroon
Systemic Team Coaching

Unbegrenzte Entwicklung

Wenn Teams unter großen Stress geraten, richten sie ihren Blick nach Innen – auf Prozesse, Beziehungen und Ressourcen. Kurzfristig wirkt das oft stabilisierend, mittelfristig hilft dies jedoch nur bedingt weiter. Denn Probleme, die im größeren System liegen, können auch nur in Bezug zu diesem gelöst werden. Der Ansatz des Systemic Team Coachings trägt dieser Logik Rechnung – was nur ein Grund ist, warum er sich in Krisen als besonders wirksam erweist. zum Artikel
Artikel Psychologisches Businesscoaching © iStock.com/Caramel
Psychologisches Businesscoaching

Der doppelte Hebel

Ob Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen, Konzernen oder Startups arbeiten – für viele Herausforderungen, bei denen sie Unterstützung benötigen, reicht eine reine Business-Perspektive im Coaching nicht mehr aus. Zusätzlich bedarf es psychologischer Herangehensweisen, die es ermöglichen, „auch einmal tiefer zu tauchen“, sagt Karin von Schumann. Psychologisches Businesscoaching integriert beide Perspektiven. Bei welchen Anliegen dieser Ansatz sinnvoll ist und wie er seine Wirkung entfaltet, erläutert die Coachingexpertin anhand von Fällen aus ihrer Praxis. zum Artikel
Artikel Instrumente im Krisencoaching © iStock.com/Alexey Yaremenko
Instrumente im Krisencoaching

Methodisch handlungsfähig

Krisencoaching ist weit mehr als empathisches Zuhören und gut gemeinter Rat. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Methoden und Werkzeuge, die wissenschaftlich erprobt und nachweislich wirksam sind. Das Besondere an ihnen: Sie schaffen in emotional aufgeladenen Situationen Struktur, ohne die menschliche Dimension zu vernachlässigen. Einige von diesen lassen sich auch in Eigenregie nutzen. zum Artikel
Artikel Die lahmgelegte Organisation © iStock.com/ni li
Die lahmgelegte Organisation

Mentale Change-Hürden

Veränderung und Innovation gelten als unverzichtbar; trotzdem herrscht in vielen Unternehmen Stillstand. Ein Grund: Führungskräfte und Mitarbeitende tappen immer wieder in spezifische Denkfallen, die Entwicklung verhindern. Ihr Hirn gaukelt ihnen vor, verantwortungsvoll mit Change umzugehen. Dabei liefert es ihnen in Wahrheit nur scheinbar vernünftige Begründungen dafür, Veränderung abzulehnen. Innovationsexperte Jens Möller zeigt, wie sich der Selbstbetrug erkennen und überwinden lässt. zum Artikel
Artikel Petersberger Trainertage 2026 © Lucas Heinz/managerSeminare
Petersberger Trainertage 2026

Stark im Wandel(n)

Wandel scheitert selten an fehlenden Methoden und Tools. Er scheitert am menschlichen Unbewussten. An organisationalen Mustern. An den Paradoxien, die Organisationen von Grund auf ausmachen. Bei den Petersberger Trainertagen 2026 zeigte sich entlang von sechs Keynotes: Wer Unternehmen erfolgreich verändern will, braucht kein oberflächliches Change-Tschakka. Er braucht ein tiefes Verständnis für psychologische Dynamiken, einen scharfen Blick aufs System, den Mut zum Konflikt und die Fähigkeit, Menschen wirklich zu erreichen. zum Artikel
Artikel Die neue Mensch-Maschine-Connection © iStock.com/JDawnInk
Die neue Mensch-Maschine-Connection

Arbeitswelt 5.0

Unternehmen stehen an der Schwelle zur Arbeitswelt 5.0. Deren Kennzeichen: KI wird zu einer relevanten Größe – vor allem agentische KI, die selbstständig Ziele verfolgt, Arbeitsschritte plant und umsetzt. Ihr Einsatz könnte die Produktivität enorm erhöhen und dem Fachkräftemangel in vielen Bereichen ein Ende setzen. Doch die neuen Optionen bringen auch neue Fragen für Unternehmen mit sich: Welche Arbeiten lohnt es sich tatsächlich, den Maschinen anzuvertrauen? Was bleibt besser beim Menschen? Und welche Skills gilt es bei Mitarbeitenden zu fördern, damit das Mensch-Maschine-Zusammenspiel 5.0 zum Erfolg wird? zum Artikel
Artikel 9 Thesen zum ethischen Potenzial von KI © iStock.com/JDawnInk
9 Thesen zum ethischen Potenzial von KI

Resonanzraum statt Tool

Wir sehen KI bestenfalls als Tool, das uns effizienter macht, schlimmstenfalls als Instrument in der Hand von Konzernen, die uns zum Unguten manipulieren wollen. Der Philosoph Markus Gabriel wagt in seinem neuen Buch „Ethische Intelligenz“ eine andere Sichtweise. Er geht dem Wesen von KI auf den Grund und macht deutlich, wieso er glaubt, dass uns KI – unter bestimmten Voraussetzungen – sogar dabei helfen könnte, moralisch bessere Menschen zu werden. Gabriels Gedanken zum zukünftigen ethischen Potenzial von KI, verdichtet in neun Thesen. zum Artikel
Artikel KI-Nutzung in HR © iStock.com/JDawnInk
Was den KI-Einsatz im HR-Bereich angeht, herrscht bei deutschen Unternehmen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, beobachtet der Blogger und Speaker Daniel Mühlbauer-Kerber, im Internet bekannt als DataDan. Während einige Vorreiter bereits in der Lage sind, HR-Funktionen durch KI auf ein völlig neues Niveau zu heben, drohen andere den Anschluss zu verlieren. Der Branchenkenner zeigt, welche Voraussetzungen sie für eine Aufholjagd erfüllen müssen. zum Artikel
Artikel Schlüsselkompetenz organisationskulturelle Intelligenz © iStock.com/JDawnInk
Schlüsselkompetenz organisationskulturelle Intelligenz

KI als Kulturverstärker

Von KI erhoffen sich Unternehmen Effizienzgewinne und mehr Innovationskraft – und erleben oft das Gegenteil: Prozesse werden langsamer, Entscheidungen nicht besser, Lernen nicht wahrscheinlicher. Der Grund: KI wirkt nicht neutral, sondern verstärkt bestehende kulturelle Muster, vor allem dysfunktionale. Um gegenzusteuern, braucht es eine bislang unterschätzte Schlüsselkompetenz der KI-Transformation: organisationskulturelle Intelligenz. zum Artikel
Artikel Kognitive Gelassenheit © iStock.com/GettyTim82
Kognitive Gelassenheit

Entspannende Einsichten

Druck im Job, Stress im Privaten, Horrornachrichten in den Medien – viele von uns fühlen sich zunehmend überfordert und gestresst. Um gegenzusteuern, ist eine Eigenschaft aktuell wichtiger denn je: Gelassenheit. Zu den bekanntesten Möglichkeiten, sie zu trainieren, gehören Meditations- und Achtsamkeitsübungen. Insbesondere Kopfmenschen tun sich mit solchen jedoch oft schwer. Stressexperte Martin-Niels Däfler mit einem kognitiven Ansatz, um die eigene Gelassenheit nachhaltig zu stärken. zum Artikel
Artikel Sonne, Mond und Erde © managerSeminare Verlags GmbH
Sonne, Mond und Erde

Himmlisches Teamverständnis

Wenn es in der Teamarbeit knirscht, liegt das in der Regel nicht an mangelndem Willen oder geringer Kompetenz der Mitglieder, sondern an dysfunktionalen Dynamiken, für die das Team keine gemeinsame Sprache besitzt. Das Modell „Sonne, Mond und Erde“ (SME) verleiht solchen Dynamiken nicht nur Worte, sondern macht sie auch bildlich sichtbar – wodurch sie greif- und bearbeitbar werden. zum Artikel
Artikel Der Leadership Compass © managerSeminare Verlags GmbH
Der Leadership Compass

Ausloten der eigenen Führungsrolle

Führungskräfte befinden sich in einem Geflecht sehr unterschiedlicher Aufgaben und Erwartungen. Um sich darin nicht zu verlieren, müssen sie ihre Prioritäten kennen und Grenzen setzen. Das erfordert eine klare Definition der eigenen Führungsrolle mit Antworten auf die Frage: Wo soll meine Verantwortung enden – und die des Teams beginnen? Der Leadership Compass hilft, dies auszuloten und das eigene Rollenbild mit den Erwartungen des Teams abzugleichen. zum Artikel
Artikel Gehirn-Guide © iStock.com/Olga Ubirailo; iStock.com/cnythzl
Gehirn-Guide

Der Bauch denkt mit

Wir entscheiden mehr aus dem Bauch, als wir glauben – auch in Berufen, in denen eigentlich Rationalität und Begründbarkeit gefragt sind. Das ist auch gut so, wie Neuromediziner und Wissenschaftler Volker Busch im zweiten Teil der Reihe „Gehirn-Guide“ zeigt. Denn die Intuition ist das Ergebnis kondensierter Erfahrungen und kann uns auch in unübersichtlichen Situationen Orientierung geben. Dazu braucht sie allerdings das richtige Ausgangsmaterial. zum Artikel
Artikel Der rADAR Canvas © managerSeminare Verlags GmbH
Führungskräfte sind Führungsprofis – nur eine Person führen sie häufig nicht: sich selbst. Im hektischen Führungsalltag fällt die Formulierung persönlicher (Entwicklungs-)Ziele oft unter den Tisch. Die Folge ist Orientierungslosigkeit und ein Gefühl der Getriebenheit. Thorsten Reitz und André Häusling haben ein visuelles Selbstführungstool für jene entwickelt, die meinen, keine Zeit für Selbstführung zu haben: den rADAR Canvas. Mit begrenztem Aufwand und etwas Disziplin kann er Führungskräften zu Karte und Kompass werden. zum Artikel
Artikel Noni Höfner im Interview © managerseminare Verlags GmbH
Noni Höfner im Interview

Provokativ zu neuen Perspektiven

„Toll, wie Sie das machen – sich so gründlich selbst im Weg zu stehen. Geben Sie auch Kurse darin?“ Darf ein Coach einen Klienten derart herausfordern? Im Provokativen Coaching gilt die zuspitzende, humorvolle Intervention als Teil des Konzepts. Im deutschsprachigen Raum hat vor allem Eleonore, genannt Noni, Höfner diesen aus der Psychotherapie stammenden Ansatz geprägt. Sie übertrug ihn auf Coaching und Training und entwickelte daraus ein lehr- und lernbares Modell. Im April 2026 wird Höfner für ihr Lebenswerk mit dem Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche geehrt. zum Artikel
Artikel Gehirn-Guide © iStock.com/Olga Ubirailo; iStock.com/cnythzl
Kinder und Künstler lobt man für ihre Fantasie. In der Berufswelt gilt das freie Spiel der Gedanken jedoch oft als unprofessionell oder sogar als Zeichen von weltfremder Spinnerei. Zu Unrecht, wie Neuromediziner und Wissenschaftler Volker Busch in der ersten Folge der neuen Reihe „Gehirn-Guide“ zeigt. Denn Fantasie fördert die Empathie, erleichtert das Lernen und ermöglicht bessere Entscheidungen – wenn man die richtigen Voraussetzungen schafft. zum Artikel


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