Die Rubrik: Lernen

Sowohl um Formen und Formate für organisationales als auch um Ansätze und Methoden für individuelles Lernen geht es in dieser Rubrik. Vorgestellt werden neuartige Frameworks und notwendige Rahmenbedingungen, damit Lernen gelingen kann. Dabei wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Lernen heutzutage mehr Workplace Learning ist als seminaristisches, Lernen mehr kollaborativ und vernetzt stattfindet als isoliert.

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Artikel Kompetenzentwicklung aus der Zukunft gedacht © iStock.com/gurkandeniz
Kompetenzentwicklung aus der Zukunft gedacht

Lernen braucht Reibung

Lernen wird immer zugänglicher, passgenauer und individueller. KI wird diese Entwicklung weiter beschleunigen. Was auf den ersten Blick viele Vorteile bringt, birgt jedoch auch ein Risiko: Auf den „glatten“ Lernpfaden drohen jene Momente verloren zu gehen, die für die Entwicklung von Urteilskraft und „echter“ Kompetenz besonders wichtig sind. Für Learning & Development ergibt sich daraus eine paradoxe Herausforderung: Lernen so zu optimieren, dass es nicht reibungslos läuft. zum Artikel
Artikel KI-Kompetenz aufbauen © iStock.com/simonkr
KI-Kompetenz aufbauen

Lernen nach Gefühl

Beim Lernen dem „Vibe“ zu folgen, also nach Laune und Gefühl vorzugehen, klingt wenig zielführend, fast beliebig. Tatsächlich aber verbindet Vibe Learning sogar drei handfeste Entwicklungsziele miteinander: Teilnehmende bauen ihr Fachwissen aus und gewinnen im Austausch mit anderen Lernenden neue Erkenntnisse. Und beinahe nebenbei erfahren sie, was mit KI alles möglich ist – und wie sie diese Möglichkeiten für sich nutzen können. zum Artikel
Artikel Lernsubkulturen © iStock.com/Goldenutz
Lernsubkulturen

Wer lernt wie?

Mitarbeitende müssen zunehmend selbstständig lernen, erst recht, seit KI die Veränderungsdynamik weiter angefacht hat. Weiterbildung in Unternehmen wird dadurch individueller, aus HR-Sicht aber auch zunehmend unübersichtlich und unsteuerbar. Umso mehr gewinnt ein Faktor an Bedeutung, der bislang wenig greifbar war, obwohl er für den erfolgreichen Umgang mit Lernbedarfen maßgeblich ist: die Lernkultur. Ein neuer Ansatz hilft, sie genauer zu erfassen und gezielter zu fördern. zum Artikel
Artikel Strategisches Corporate Learning © iStock.com/belterz
Strategisches Corporate Learning

Architektur vor Angebot

Organisationen bieten ihren Mitarbeitenden zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die oft kaum Wirkung entfalten. Das liegt in der Regel weder an der Konzeption der Angebote noch an Lernmüdigkeit oder Lernresistenz der Beschäftigten. Das Problem sitzt tiefer: Es fehlt eine solide Lernarchitektur – ein Gestaltungsrahmen, der vorgibt, wie Lernen grundsätzlich verstanden, strukturiert und verankert wird. Wie ein solcher Rahmen aussehen muss, damit Lernen wirklich greift. zum Artikel
Artikel Improvisieren als Leadership-Kompetenz © iStock.com/SergeyNivens
Improvisieren als Leadership-Kompetenz

Yes to the Mess

Alles unter Kontrolle, alles nach Plan, alles im Blick: Ob Führung je so funktioniert hat, ist fraglich. Heute jedoch tut sie es garantiert nicht mehr. Denn heute folgt eine unklare, widersprüchliche Herausforderung auf die nächste. Da hilft keine Kontrolle, kein eiserner Plan, da hilft nur eines: improvisieren und den Moment nutzen. Welche acht Prinzipien des Denkens und Handelns dabei entscheidend sind – und warum spielerische Improvisationsmethoden dabei helfen können, diese Prinzipien zu kultivieren. zum Artikel
Artikel Persönlichkeitsdimension Otroversion © Curated Lifestyle/Unsplash
Persönlichkeitsdimension Otroversion

Angenehm anders

Introvertiert oder extrovertiert – in diese zwei Schubladen sortieren wir seit Jahrzehnten Persönlichkeiten. Doch was ist mit denen, die in keine der Schubladen passen? Der New Yorker Psychiater Dr. Rami Kaminski glaubt: Es gibt einen dritten Typus, den Otrovertierten. Und erstaunlich viele Menschen erkennen sich in ihm wieder. zum Artikel
Artikel Unbewusste Kompetenzlücken schließen © A. C./Unsplash
Unbewusste Kompetenzlücken schließen

Der Blind-Spot-Bot

KI hat sich im Corporate Learning inzwischen fest etabliert, bisher jedoch ohne die Kompetenzentwicklung nachhaltig zu verbessern. Ein Grund dafür ist, dass wir KI zu oberflächlich nutzen: als Such- bzw. Antwortmaschine, die wir konsultieren, wenn wir nicht weiterwissen. Viel wirkungsvoller wäre der Einsatz jedoch an einer anderen Stelle im Lernprozess: bei Fragen, die wir noch nicht stellen können, weil wir gar nicht wissen, dass es etwas zu wissen gäbe. zum Artikel
Artikel Das Mikro-Commitment-Modell © managerSeminare Verlags GmbH
Das Mikro-Commitment-Modell

Verhalten wirksam verändern

Führungskräfte reflektieren ihre Haltung, lernen neue Methoden – und verhalten sich im Führungsalltag oft trotzdem wie zuvor. Das ist kein individuelles Versagen, sondern liegt in der menschlichen Natur. Ein neues Modell hilft, in drei Schritten Einsichten und Erkenntnissen in den Führungsalltag zu übertragen, ohne große Willensanstrengung, ohne mentalen Kraftakt: das Mikro-Commitment-Modell. zum Artikel
Artikel Coaching in Krisenzeiten © iStock.com/Maksim Zaikov
Coaching in Krisenzeiten

Der kraftvolle Kompass

Welche Rolle Coaching als Krisenhelfer in der Arbeitswelt spielen kann, wird in der anhaltenden Multikrise besonders deutlich, sagt Thomas Bachmann. Gefragt ist das Beratungsformat laut dem Coachingforscher derzeit vor allem als Orientierungshilfe und bei der Bearbeitung von Konflikten. Im Interview erläutert Bachmann, wie Coaching bei diesen Themen wirksam wird – und warum es in Organisationen seiner Meinung zwangsläufig weiter an Bedeutung gewinnt. zum Artikel
Artikel Organisationscoaching © iStock.com/budi priyanto
Organisationscoaching

Coaching für das Ganze

Ständige Brüche und Krisen stellen Unternehmen vor komplexe Herausforderungen. Mit klassischen Change-Ansätzen lassen sich diese nicht meistern, da sie lineare Lösungen für nicht-lineare Probleme bieten. Der Ansatz des Organisationscoachings bietet eine zeitgemäße Alternative. Damit er seine Wirkung entfalten kann, muss Führung allerdings über ihren Schatten springen – und einen gewissen Kontrollverlust akzeptieren. zum Artikel
Artikel Systemic Team Coaching © iStock.com/IssaraJarukitjaroon
Systemic Team Coaching

Unbegrenzte Entwicklung

Wenn Teams unter großen Stress geraten, richten sie ihren Blick nach Innen – auf Prozesse, Beziehungen und Ressourcen. Kurzfristig wirkt das oft stabilisierend, mittelfristig hilft dies jedoch nur bedingt weiter. Denn Probleme, die im größeren System liegen, können auch nur in Bezug zu diesem gelöst werden. Der Ansatz des Systemic Team Coachings trägt dieser Logik Rechnung – was nur ein Grund ist, warum er sich in Krisen als besonders wirksam erweist. zum Artikel
Artikel Psychologisches Businesscoaching © iStock.com/Caramel
Psychologisches Businesscoaching

Der doppelte Hebel

Ob Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen, Konzernen oder Startups arbeiten – für viele Herausforderungen, bei denen sie Unterstützung benötigen, reicht eine reine Business-Perspektive im Coaching nicht mehr aus. Zusätzlich bedarf es psychologischer Herangehensweisen, die es ermöglichen, „auch einmal tiefer zu tauchen“, sagt Karin von Schumann. Psychologisches Businesscoaching integriert beide Perspektiven. Bei welchen Anliegen dieser Ansatz sinnvoll ist und wie er seine Wirkung entfaltet, erläutert die Coachingexpertin anhand von Fällen aus ihrer Praxis. zum Artikel
Artikel Instrumente im Krisencoaching © iStock.com/Alexey Yaremenko
Instrumente im Krisencoaching

Methodisch handlungsfähig

Krisencoaching ist weit mehr als empathisches Zuhören und gut gemeinter Rat. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Methoden und Werkzeuge, die wissenschaftlich erprobt und nachweislich wirksam sind. Das Besondere an ihnen: Sie schaffen in emotional aufgeladenen Situationen Struktur, ohne die menschliche Dimension zu vernachlässigen. Einige von diesen lassen sich auch in Eigenregie nutzen. zum Artikel
Artikel Die lahmgelegte Organisation © iStock.com/ni li
Die lahmgelegte Organisation

Mentale Change-Hürden

Veränderung und Innovation gelten als unverzichtbar; trotzdem herrscht in vielen Unternehmen Stillstand. Ein Grund: Führungskräfte und Mitarbeitende tappen immer wieder in spezifische Denkfallen, die Entwicklung verhindern. Ihr Hirn gaukelt ihnen vor, verantwortungsvoll mit Change umzugehen. Dabei liefert es ihnen in Wahrheit nur scheinbar vernünftige Begründungen dafür, Veränderung abzulehnen. Innovationsexperte Jens Möller zeigt, wie sich der Selbstbetrug erkennen und überwinden lässt. zum Artikel
Artikel Petersberger Trainertage 2026 © Lucas Heinz/managerSeminare
Petersberger Trainertage 2026

Stark im Wandel(n)

Wandel scheitert selten an fehlenden Methoden und Tools. Er scheitert am menschlichen Unbewussten. An organisationalen Mustern. An den Paradoxien, die Organisationen von Grund auf ausmachen. Bei den Petersberger Trainertagen 2026 zeigte sich entlang von sechs Keynotes: Wer Unternehmen erfolgreich verändern will, braucht kein oberflächliches Change-Tschakka. Er braucht ein tiefes Verständnis für psychologische Dynamiken, einen scharfen Blick aufs System, den Mut zum Konflikt und die Fähigkeit, Menschen wirklich zu erreichen. zum Artikel
Artikel Die neue Mensch-Maschine-Connection © iStock.com/JDawnInk
Die neue Mensch-Maschine-Connection

Arbeitswelt 5.0

Unternehmen stehen an der Schwelle zur Arbeitswelt 5.0. Deren Kennzeichen: KI wird zu einer relevanten Größe – vor allem agentische KI, die selbstständig Ziele verfolgt, Arbeitsschritte plant und umsetzt. Ihr Einsatz könnte die Produktivität enorm erhöhen und dem Fachkräftemangel in vielen Bereichen ein Ende setzen. Doch die neuen Optionen bringen auch neue Fragen für Unternehmen mit sich: Welche Arbeiten lohnt es sich tatsächlich, den Maschinen anzuvertrauen? Was bleibt besser beim Menschen? Und welche Skills gilt es bei Mitarbeitenden zu fördern, damit das Mensch-Maschine-Zusammenspiel 5.0 zum Erfolg wird? zum Artikel
Artikel 9 Thesen zum ethischen Potenzial von KI © iStock.com/JDawnInk
9 Thesen zum ethischen Potenzial von KI

Resonanzraum statt Tool

Wir sehen KI bestenfalls als Tool, das uns effizienter macht, schlimmstenfalls als Instrument in der Hand von Konzernen, die uns zum Unguten manipulieren wollen. Der Philosoph Markus Gabriel wagt in seinem neuen Buch „Ethische Intelligenz“ eine andere Sichtweise. Er geht dem Wesen von KI auf den Grund und macht deutlich, wieso er glaubt, dass uns KI – unter bestimmten Voraussetzungen – sogar dabei helfen könnte, moralisch bessere Menschen zu werden. Gabriels Gedanken zum zukünftigen ethischen Potenzial von KI, verdichtet in neun Thesen. zum Artikel
Artikel KI-Nutzung in HR © iStock.com/JDawnInk
Was den KI-Einsatz im HR-Bereich angeht, herrscht bei deutschen Unternehmen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, beobachtet der Blogger und Speaker Daniel Mühlbauer-Kerber, im Internet bekannt als DataDan. Während einige Vorreiter bereits in der Lage sind, HR-Funktionen durch KI auf ein völlig neues Niveau zu heben, drohen andere den Anschluss zu verlieren. Der Branchenkenner zeigt, welche Voraussetzungen sie für eine Aufholjagd erfüllen müssen. zum Artikel
Artikel Schlüsselkompetenz organisationskulturelle Intelligenz © iStock.com/JDawnInk
Schlüsselkompetenz organisationskulturelle Intelligenz

KI als Kulturverstärker

Von KI erhoffen sich Unternehmen Effizienzgewinne und mehr Innovationskraft – und erleben oft das Gegenteil: Prozesse werden langsamer, Entscheidungen nicht besser, Lernen nicht wahrscheinlicher. Der Grund: KI wirkt nicht neutral, sondern verstärkt bestehende kulturelle Muster, vor allem dysfunktionale. Um gegenzusteuern, braucht es eine bislang unterschätzte Schlüsselkompetenz der KI-Transformation: organisationskulturelle Intelligenz. zum Artikel
Artikel Kognitive Gelassenheit © iStock.com/GettyTim82
Kognitive Gelassenheit

Entspannende Einsichten

Druck im Job, Stress im Privaten, Horrornachrichten in den Medien – viele von uns fühlen sich zunehmend überfordert und gestresst. Um gegenzusteuern, ist eine Eigenschaft aktuell wichtiger denn je: Gelassenheit. Zu den bekanntesten Möglichkeiten, sie zu trainieren, gehören Meditations- und Achtsamkeitsübungen. Insbesondere Kopfmenschen tun sich mit solchen jedoch oft schwer. Stressexperte Martin-Niels Däfler mit einem kognitiven Ansatz, um die eigene Gelassenheit nachhaltig zu stärken. zum Artikel


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