Die Rubrik: Management

Die Entwicklung und das Führen von Organisationen als Ganzes ist eine spannende Managementaufgabe. managerSeminare zeigt Herausforderungen, Chancen, Aufgaben und Hürden der aktuellen Transformation sowie Wege zeitgemäßen Change- und Innovations-Managements. Die Beiträge der Rubrik stellen neue oder neuartige Methoden, Ideen und Ansätze der neuen Arbeitswelt vor und reflektieren diese.

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Artikel Konzepte von Koryphäen © Evgenia Eliseeva
Konzepte von Koryphäen

Deep Purpose mit Courage

Purpose – also das Wissen um den tieferen Sinn und Daseinszweck der Organisation – gibt Führungskräften eine Richtung für Strategien und Entscheidungen vor. Mut wiederum hilft ihnen, diese Richtung auch dann einzuschlagen, wenn der Weg unsicher und unbequem wird. Harvard-Professor Ranjay Gulati hat beide Themen erforscht und ihnen Konzepte gewidmet. Was Deep Purpose ausmacht, wie sich Courage trainieren lässt – und warum Unternehmen beides brauchen. zum Artikel
Artikel KI-Agenten führen © iStock.com/vld.enc
KI-Agenten führen

Die Renaissance des Managements

Mit dem Aufkommen agentischer KI befindet sich die Wissensarbeit in einem tiefgreifenden Wandel: Was bleibt Kopfarbeiterinnen und Kopfarbeitern noch zu tun, wenn KI ihnen immer mehr Aufgaben abnimmt? Der Organisationspsychologe Niels Van Quaquebeke glaubt: gar nicht mal wenig – nur anderes als bisher. Im Interview erklärt er, warum Wissensarbeitende künftig vor allem Managementkompetenzen brauchen, um Teams aus KI-Agenten zu steuern, und welche Herausforderungen diese neue Form der Zusammenarbeit für Beschäftigte, Führungskräfte und Organisationen mit sich bringt. zum Artikel
Artikel Der soziale Impact von KI © iStock.com/vld.enc
Der soziale Impact von KI

Die unsichtbare Architektin

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Prozesse auf funktionaler Ebene, sie verändert auch das soziale Miteinander in Organisationen und Teams. Ob KI ihr Nutzenversprechen in puncto Effizienz, Produktivität und verbesserten Entscheidungen halten kann, hängt maßgeblich davon ab, wie Unternehmen mit diesem Impact umgehen. Ob es ihnen also gelingt, ihre KI-Strategie mit einer klugen Sozialstrategie zu verknüpfen. Vor allem vier Aspekte sind dabei entscheidend. zum Artikel
Artikel Mensch-KI-Teams führen © iStock.com/vld.enc
Mensch-KI-Teams führen

Der Zwang zur Klarheit

In ersten Unternehmen übernehmen KI-Agenten bereits wichtige Rollen und sind fester Bestandteil des Teams. Richtig eingesetzt, entlasten sie nicht nur ihre menschlichen Kolleginnen und Kollegen, sondern machen auch Schwächen in der Führungsarbeit sichtbar. Für Führungskräfte ist das eine Chance, Führung klarer zu gestalten – und menschlicher. zum Artikel
Artikel Führungsentscheidungen mit KI reflektieren © iStock.com/vld.enc
Führungsentscheidungen mit KI reflektieren

Gemeinsam klarer sehen

Wie spreche ich es an, wenn ein Mitarbeiter nicht die erwartete Leistung zeigt? Wie verhalte ich mich, wenn zwei Mitglieder meines Teams in Streit geraten sind? Was kann ich tun, wenn …? KI liefert auf fast jede Führungsfrage eine überzeugend klingende Antwort. Das Problem dabei: Häufig bestätigt sie lediglich die Annahmen, die bereits im Prompt stecken. Sechs Schritte, mit denen Führungskräfte KI vom Echoverstärker in einen wertvollen Reflexionspartner verwandeln. zum Artikel
Artikel Veränderungsfähigkeit stärken © iStock.com/new look casting
Veränderungsfähigkeit stärken

Die verlernende Organisation

Organisationen müssen in einer volatilen Welt nicht nur lernen, sondern auch verlernen, um anschlussfähig zu bleiben. Will heißen: Sie müssen eingetretene Denk- und Handlungspfade bewusst verlassen. Doch fürs Verlernen sind Systeme – ob biologische wie das menschliche Gehirn oder soziale wie Organisationen – nicht gemacht. Sie halten lieber an dem fest, was bisher funktioniert hat. Unmöglich ist Verlernen dennoch nicht. Der Schlüssel liegt in klugen Störungen an der Schnittstelle zwischen Psychologie und systemtheoretisch fundierter Organisationsgestaltung. zum Artikel
Artikel Reflexionsräume in Veränderungsprozessen © iStock.com/new look casting
Reflexionsräume in Veränderungsprozessen

Methodisch mehr sehen

Viele Probleme in Veränderungsprozessen resultieren daraus, dass Organisationen sich kaum Zeit nehmen, den eingeschlagenen Kurs zu überprüfen. Regelmäßige Reflexion hilft, blinde Flecken aufzudecken und Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Zwei spielerische Methoden sind dabei nach Erfahrung der Beraterinnen Anna Dollinger und Katharina Fehse besonders wirksam – vor allem, wenn sie mit einem speziellen analytischen Instrument verknüpft werden. zum Artikel
Artikel Bürokratieabbau bei Signal Iduna © iStock.com/new look casting
Bürokratieabbau bei Signal Iduna

Entrümpeln mit Momentum

Warum bremsen sich Organisationen oft selbst aus? Die Stanford-Professoren Robert I. Sutton und Huggy Rao sehen die Ursache im bürokratischen Ballast: Sinnlos gewordene Regeln, Abstimmungsschleifen und Prozesse wirken wie Sand im Getriebe der Organisation. Sie erzeugen „Friction“ – Reibung – und kosten die Mitarbeitenden Zeit und Energie, die dann an anderer Stelle fehlen. Was sich gegen den Ballast tun lässt, zeigt ein Pilotprojekt bei Signal Iduna. zum Artikel
Artikel Keep Management in Organisationen © iStock.com/new look casting
Keep Management in Organisationen

Bewahrend verändern

Wenn der Transformationsdruck groß ist, neigen Unternehmen dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Heißt: Sie verändern nicht nur das, was verändert werden muss, sondern auch das, was gut funktioniert und (eigentlich) ein solides Fundament sein kann, um Zukunft zu bauen. Der Ansatz des Keep Managements hilft, dem Überaktionismus entgegenzuwirken und Verändern und Bewahren in produktive Balance zu bringen. zum Artikel
Artikel Trügerisches Qualitätsmanagement © iStock.com/ppengcreative
Trügerisches Qualitätsmanagement

Fehler im System

Viele Unternehmen rühmen sich ihrer Fehlerkultur und spielen gleichzeitig eine Art Theaterstück, in dem es mehr um die Inszenierung geht als um die tatsächliche Lösung von Problemen. Und in dem Fehler mehr als Folge persönlichen Fehlverhaltens behandelt werden denn als Resultat irreführender Rahmenbedingungen. Umso wichtiger ist es, die Dramaturgie zu durchschauen, nach denen dieses Fehlertheater aufgeführt wird – und sie zu ändern. zum Artikel
Artikel Arbeiten in der Aufmerksamkeitsökonomie © iStock.com/akindo
Arbeiten in der Aufmerksamkeitsökonomie

Die unkonzentrierte Organisation

Appelle an mehr Selbstdisziplin, sieben Meetingregeln, fünf E-Mail-Hacks – Organisationen haben viele Antworten auf das Konzentrationsproblem ihrer Mitarbeitenden. Allerdings die falschen. Denn das Problem sitzt nicht beim Individuum, sondern im System. Wie Unternehmen aufhören, Unkonzentriertheit laufend aktiv zu produzieren, und was stattdessen eine fokussierte Organisation ausmacht. zum Artikel
Artikel Planvoll handeln in der Unsicherheit © iStock.com/Gajus
Planvoll handeln in der Unsicherheit

Die bewegte Strategie

Agilität gilt heute als Leadership-Imperativ – und wird oft als Gegenentwurf zur langfristigen strategischen Planung missverstanden. Doch Unternehmen benötigen beides: die Fähigkeit zur schnellen Anpassung an Veränderung ebenso wie die Ausdauer, Ziele langfristig zu verfolgen. Strategieexperte Thomas Hutzschenreuter zeigt, was eine Strategie braucht, damit sie kein starrer Plan, sondern ein wirksames Instrument für Veränderung ist. zum Artikel
Artikel Quiet Cracking in Unternehmen © Tanakrit – stock.adobe.com
Quiet Cracking in Unternehmen

Der stille Beziehungsbruch

Nach Quiet Quitting rollt der nächste Trendbegriff durch die Arbeitswelt: Quiet Cracking. Seit gut einem Jahr steht Quiet Cracking in den USA im Mittelpunkt vieler Debatten über die Arbeitswelt. Jetzt hat es der Begriff auch nach Deutschland geschafft und stößt Führungskräfte auf ein Phänomen, das sie oft erst viel zu spät bemerken: die funktionale Präsenz von Mitarbeitenden bei deren gleichzeitiger innerer emotionaler Erosion. zum Artikel
Artikel Thinkers50 Radar 2026 © iStock.dem/baona
Thinkers50 Radar 2026

Managementkonzepte für die Zukunft

Wie müssen Organisationen ihre Führung und ihr Management ausrichten, wenn sie zukunftsfähig bleiben wollen? Die Personen, die dem aktuellen „Thinkers50 Radar“ angehören, geben Antworten. Ihnen wird das Potenzial zugeschrieben, künftig die Businesswelt zu prägen, denn mit ihren Konzepten sollen Organisationen Herausforderungen bewältigen können, die heute schon virulent sind – und morgen an Bedeutung gewinnen könnten. Auffällig im diesjährigen Radar: die Warnung, das „menschliche Betriebssystem“ im Hype um KI nicht zu vernachlässigen. zum Artikel
Artikel Flexibel arbeiten in Organisationen © iStock.com/Flash vector
Flexibel arbeiten in Organisationen

Der Remix macht's

Organisationen stecken in einem „Dazwischen“: Der Nine-to-Five-Job vor Ort ist passé. Der Versuch aber, organisationale Arbeit flexibel den Lebensrealitäten der Mitarbeitenden anzupassen, ist mit dem Platzen der New-Work-Blase auf der Strecke geblieben. Worauf es jetzt ankommt, ist erstens, eine andere Haltung zu „Work“ und „Life“ zu entwickeln. Und zweitens: bewährte Modelle gekonnt neu zusammenzumischen – wie ein DJ auf der Suche nach dem besten Sound. zum Artikel
Artikel Unternehmen in der Coaching-Falle © iStock.com/Natallia Yatskova
Unternehmen in der Coaching-Falle

Die psychologisierte Organisation

In vielen Organisationen ist der Veränderungsdruck groß. Und ebenso groß ist die Empfänglichkeit für einfache Lösungen. Eine solche Lösung ist auch Coaching. Vor allem gruppenbezogenes Coaching wie das „Agile Coaching“ von Teams liegt im Trend. Darin geht es oft auch darum, Mitarbeitende mittels „Inner Work“ agil und leistungsstark zu machen. Doch diese Gleichung geht nicht automatisch auf, warnt Svenja Hofert. Die Wirtschaftspsychologin mit einem Plädoyer für mehr Augenmaß beim Coachingeinsatz. zum Artikel
Artikel Neue Rollen für Arbeitgeber © ST.art – stock.adobe.com
Neue Rollen für Arbeitgeber

Beyond Beschäftigung

Technologische, gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen erfordern von Unternehmen mehr als nur ein Reagieren. Wollen sie zukunftsfähig bleiben, sollten Organisationen die Strömungen der Zeit selbst aktiv gestalten. Und das gelingt nur gemeinsam mit den Mitarbeitenden. Organisationen müssen sich daher als Arbeitgeber neu definieren, betont Jörg Staff, Future Advisor des Zukunftsinstituts: Künftig sind sie in vier neuen Rollen gefragt.* zum Artikel
Artikel Sinn und Unsinn von Managementmoden © iStock.com/gschroer
Sinn und Unsinn von Managementmoden

Nützliche Illusionen

Modeopfer gibt es nicht nur in der Fashionwelt, sondern auch im Management. Ob Agiles Management, holakratische Organisationsmodelle oder Objectives and Key Results: Unternehmen greifen gern zu solchen im Trend liegenden ­Konzepten. Dafür hagelt es häufig Kritik. Aber sind Managementmoden ­wirklich so schädlich, wie ihre Kritiker behaupten? Stefan Kühl vertritt eine andere Position. Dem Organisationssoziologen zufolge erfüllen Managementmoden im Kontext organisationaler Veränderung durchaus wichtige Funktionen. Man sollte nur wissen, welche. zum Artikel
Artikel Teams ins Zusammenspiel bringen © iStock.com/smartboy10
Teams ins Zusammenspiel bringen

Die resonante Organisation

„Ihr versteht doch gar nicht, was wir hier machen“: Wenn Teams sich gegenseitig fremd werden, leidet die Zusammenarbeit. Torsten Breden sieht die Ursachen nicht nur in Strukturen, die Trennung fördern, sondern auch in fehlender innerer Verbindung – einem Zustand, den der Soziologe Hartmut Rosa als „Entfremdung“ bezeichnet, dem Gegenteil von „Resonanz“. Mit Rosas Resonanzkonzept will der Organisationsberater Teams wieder in eine lebendige Beziehung zueinander zu bringen. zum Artikel
Artikel Managementranking Thinkers50 © Thinkers50
Managementranking Thinkers50

Regenerativ denken

Seit einem Vierteljahrhundert identifiziert und ehrt die Organisation Thinkers50 alle zwei Jahre die größten internationalen Koryphäen im Management. Die Ehrung gilt als Leuchtturm, denn die Konzepte der Gekürten haben das Potenzial, das Denken und Handeln von Unternehmen nachhaltig zu beeinflussen. Die 13. Preisverleihung fand im November 2025 in London statt – und setzte ein starkes Signal: Zukunftsfähig ist, wer neben der eigenen Organisation auch unseren Planeten in den Blick nimmt. zum Artikel


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