Lernen

Job Crafting im Coaching
Job Crafting im Coaching

Ungeahnte Spielräume entdecken

merken
Orga-Kram, Kontrollpflichten, Dokumentationsauflagen … Manche Aufgaben im Job können ganz schön nerven. Wenn aber das Gesamtbild stimmt – man also seine Arbeit, seine Kollegen und sein Unternehmen schätzt –, wird man deswegen nicht gleich kündigen wollen. Passiv hinnehmen müssen Arbeitnehmende die Schattenseiten ihrer Arbeit dennoch nicht. In einem Job Crafting Coaching lassen sich oft ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten entdecken.

Preview

Umdenken und umgestalten: Die kognitive und die behaviorale Spielart des Job Craftings 

Sinnvolle Kombination: Wieso es bei einem Job Crafting Coaching meist angebracht ist, die kognitive Variante des Ansatzes mit der verhaltensbezogenen zu verbinden

Beispielfall Maria: Wie Coaching einer Projektleiterin half, sich neue Einsatzfelder für brachliegende Talente zu erschließen

Beispielfall Lukas: Wie ein Einkäufer im Coaching lernte, geliebte und ungeliebte Arbeitsrollen wieder in realistischer Relation zu sehen

Cover managerSeminare 316 vom 14.06.2024Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 316

Maria ist Projektleiterin im Business Development eines internationalen E-Commerce-Anbieters. Erst vor einigen Monaten hat sie diesen Job neu angetreten, nun kommt sie verzweifelt ins Coaching: „Ich weiß nicht mehr weiter, ich komme in dieser Rolle nicht richtig an“, klagt sie. Eigentlich habe der Job super geklungen. „Aber ich habe das Gefühl, ich mache ihn nicht richtig“, so Maria. Jedenfalls fühle es sich nicht so an, als würde ihre Arbeit Sinn stiften. „Ich würde meine Führungsrolle gern richtig ausüben, andere motivieren und etwas bewegen, aber das lassen meine Aufgaben gar nicht zu“, so die Managerin. Langsam sei sie richtig unglücklich. „Ich überlege sogar, zu kündigen“, bricht es aus ihr heraus. „Dabei war dieser Job so lange mein Traum!“

Lukas, Teamleiter im Einkauf eines mittelständischen Produktionsunternehmens, steckt in einer ähnlichen Zwickmühle wie Maria. Auch er fühlt sich hin- und hergerissen. Einerseits mag er seinen Job und sein Team. Andererseits sitzt er gefühlt nur noch in Online-Meetings oder arbeitet E-Mails ab und konstatiert frustriert: „Ich habe nicht das Gefühl, wirklich Sinn zu stiften und etwas voranzubringen.“ Aber seine Aufgaben seien nun mal, wie sie sind. „Und ich mag mein Team und meine Firma.“

In jedem der beiden Coachinggespräche wird schnell klar, dass die Situation sehr belastend für die Coachees ist. Dennoch soll die Kündigung nur die letzte Alternative sein. Sowohl Maria als auch Lukas möchten ihrem Job noch eine Chance geben. Sie sind deswegen daran interessiert, Handlungsspielräume zu entdecken – Möglichkeiten, wie sie ihren Job besser an ihre Wünsche und Fähigkeiten anpassen können. Genau dafür eignet sich Job Crafting als Coachingmethode besonders gut.

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Artikel

Lesen Sie jetzt kostenfrei weiter …

… mit einer Registrierung für unsere Newsletter.

managerSeminare
Wir setzen mit Ihrer Einwilligung Analyse-Cookies ein, um unsere Werbung auszurichten und Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Bei dem eingesetzten Dienstleister kann es auch zu einer Datenübermittlung in die USA kommen. Ihre Einwilligung bezieht sich auch auf die Erlaubnis, diese Datenübermittlungen vorzunehmen.

Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und den damit verbundenen Risiken finden Sie hier.
nach oben Nach oben