Dossier: Weiterentwicklung für Weiterbildungsprofis

Ob Methodik, Haltung oder Businessmodell: Weiterbildungsprofis sind gefordert, sich selbst und ihr Angebot immer weiterzuentwickeln. Das Dossier versammelt Artikel, die Impulse geben, wie Trainerinnen, Berater und Coachs nicht nur fachlich, sondern auch persönlich wachsen können.


Folgende Beiträge erwarten Sie:

Umgang mit Kritik in Seminaren

Filter für Feedback

Hagelt es im Anschluss an ein Seminar Kritik, liegt das nicht unbedingt am Weiterbildungsprofi oder den angebotenen Inhalten, sondern oft an diversen Begleitumständen, für die der Trainer, die Beraterin oder der Coach nicht viel kann. Um nicht von unnötigen Selbstzweifeln überrollt zu werden, empfiehlt der Trainer Marius Jost, negatives Feedback genau unter die Lupe zu nehmen.

Methode für die Wissensarbeit

Der Weg zum persönlichen Wiki

Trainerinnen, Berater und Coachs fühlen sich als Wissensarbeitende oft erschlagen von der Informationsflut, die heutzutage durch Internet und Co. auf sie einprasselt. Wie man ihr mit der Erstellung eines persönlichen Wikis begegnen kann, erklärt Stephanie Selmer.

Reflexion per Design Thinking

Wie möchte ich leben?

Selbstfindung, berufliche Weiterentwicklung, Lebensgestaltung – das sind Themen, bei deren Bearbeitung viele Weiterbildungsprofis ihre Klientinnen und Klienten unterstützen. Doch wer hilft eigentlich den Coachs oder den Trainerinnen dabei, ihre Ziele zu erreichen bzw. ihr Leben zu designen? Die simpelste Variante: Sie tun es einfach selbst – etwa mithilfe der Methode „Design Thinking“.

Selbstlernkompetenz in Zeiten von KI

Mehr Lernen lehren

Was ist das Ziel des Lernens? – eine Frage, die durch die Entwicklungen rund um generative Künstliche Intelligenz an Dringlichkeit gewonnen hat. Nele Hirsch hat Antworten. Die Bildungswissenschaftlerin und langjährige Beobachterin des digitalen Lernens erklärt, warum die Vermittlung von Selbstlernkompetenz in diesem Zusammenhang wichtig ist und wie Weiterbildungsprofis diese Kompetenz fördern können.

Bewährte Methoden hinterfragen

Was müssen wir verlernen?

Viele Weiterbildungsprofis haben sich im Laufe der Jahre feste Routinen und bewährte Methoden für ihre Praxis angeeignet. Diese geben Sicherheit und Struktur – doch in einer Welt, die vom Klimawandel und seinen weitreichenden Folgen geprägt ist, stellt sich die Frage, ob bewährte Ansätze ausreichen, um aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Robert Erlinghagen, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv), regt Supervisorinnen, Trainerinnen und Coachs an, gewohnte Denkmuster regelmäßig zu hinterfragen, zu prüfen – und wenn nötig, auch zu verlernen.

Ethische Prinzipien

Wertvoll coachen

Werte können uns in schwierigen Situationen Orientierung geben, etwa wenn wir uns unsicher fühlen oder Entscheidungen treffen müssen. Trotzdem setzen wir uns viel zu wenig mit ihnen auseinander, können unsere eigenen Werte womöglich nicht einmal benennen. Coach Christian Thiele erklärt, warum die Auseinandersetzung mit Werten für Coachs sehr wertvoll sein kann, und wie Werte mit Ethik und Achtsamkeit zusammenhängen.

An negativen Glaubenssätzen arbeiten

Kopf für Vertrieb

„Bin ich einfach kein Verkaufstyp?“ – wenn trotz Expertise, einem strukturierten Web-Auftritt, Markt- und Produktkenntnissen die Aufträge ausbleiben, kann das bei selbstständigen Weiterbildungsprofis nicht nur zu wirtschaftlichen Herausforderungen, sondern auch zu Selbstzweifeln führen. Wenn sich diese negativ auf Preisverhandlungen oder Verkaufsgespräche auswirken, können sie die Verkaufschancen weiter schmälern. Reflexionsfragen und kleine Übungen, um an negativen (Vertriebs-)Glaubenssätzen zu arbeiten.

Modell für kognitive Navigation

Karten im Kopf

Wo stehen die Teilnehmenden in Bezug auf ein Trainingsthema? Und wie lassen sich neue Inhalte so anschließen, dass sie wirklich verstanden werden? Antworten darauf liefert das „Kognitive Navigationsmodell“. Es definiert Lernen als Erweiterung innerer Landkarten und eröffnet Trainerinnen und Trainern eine neue Perspektive auf bekannte Methoden. Michel Reimon, der das Modell entwickelt hat, erklärt, wie es sich einsetzen lässt.

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