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Wie gelingt Transformation im Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft? In ihrer Eröffnungskeynote beleuchtet Inga Dransfeld-Haase, Personalvorständin bei der TÜV NORD AG, welche Rolle Personalentwicklung, Unternehmenskultur und moderne Arbeitswelten im Wandel eines global agierenden Konzerns spielen.
Inga Dransfeld-Haase ist Juristin und hat sich als Expertin für HR-Transformation, Arbeitsrecht und Führung einen Namen gemacht. Seit September 2025 ist sie Vorständin (CHRO) und Arbeitsdirektorin der TÜV NORD AG. Zuvor war sie als Vorständin für Arbeit & Soziales bei der BP Europa SE tätig und leitete sechs Jahre lang als Präsidentin den Bundesverband der Personalmanager (BPM).
Klaus Eidenschink rückt ein Grundproblem professioneller Veränderungsarbeit ins Zentrum: Während Beraterinnen und Berater häufig Energie darauf verwenden, Wandel anzustoßen, bleibt meist unbeachtet, dass Organisationen die Fähigkeit benötigen, Veränderung zu begrenzen und stabile Strukturen zu erzeugen. In seiner Keynote beleuchtet Eidenschink, wie Entscheidungen, Erwartungen und gemeinsame Beobachtungen Stagnation hervorbringen – und warum genau diese Prozesse den gängigen Interventionsansätzen oft entgehen. Wer nicht weiß, wie und warum er ein Problem herstellt, kann mit Widerstand nicht umgehen und findet Lösungen, die zusätzliche Probleme schaffen. Eine Einladung, die vertraute Vorstellung gezielter Steuerbarkeit zu hinterfragen und das Phänomen Wandel aus einer erkenntnistheoretischen Perspektive neu zu denken, die komplexe Probleme nicht mit komplizierten Lösungen zu bearbeiten sucht.
Klaus Eidenschink berät und coacht Führungskräfte – insbesondere das Topmanagement großer Konzerne – in Fragen der Konfliktklärung, des Changemanagements und bei komplexen Entscheidungen, zudem führt er Coach- und Trainerausbildungen durch. Hintergrund seines Beratungsstils sind u.a. Ausbildungen und Erfahrungen in humanistischen Psychotherapieverfahren, Systemtheorie sowie Organisations- und Führungspsychologie.
Kontakt: eidenschink.de.
Noni Höfner zeigt den Provokativen Ansatz, der einer einfachen, zugleich hochwirksamen Logik folgt: Wenn negative Selbstbilder humorvoll überzeichnet und in liebevoller Ironie gespiegelt werden, beginnen Menschen, sich gegen ihre eigenen festgefahrenen Überzeugungen zu wehren – und damit neue Perspektiven zuzulassen. In einer Mischung aus Wertschätzung, Zuspitzung und emotionalem Aufrütteln entsteht jene Bewegung, die Veränderungen ermöglicht. Höfner arbeitet live mit einem Coachee und bietet damit die Gelegenheit, den provokativen Ansatz dort zu erleben, wo er seine besondere Kraft entfaltet: im unmittelbaren, humorvollen und präzisen Dialog.
Dr. Noni Höfner ist Therapeutin, Trainerin, Coach und Coach-Ausbilderin. Sie gilt nicht nur als Wegbereiterin der Provokativen Therapie im deutschsprachigen Raum, sie hat den provokativen Ansatz auch lehr- und lernbar gemacht und erfolgreich auf Beratungs-, Trainings- und Coaching-Kontexte übertragen. Für diese Verdienste wird die 79-Jährige auf den Petersberger Trainertagen 2026 mit dem Life Achievement Award (LAA) der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet.
Wandel fordert Anpassung – und gefährdet zugleich das, was Menschen trägt: die Verbindung zu anderen und zu sich selbst. In seiner Keynote öffnet Sören Flimm den Raum für eine Perspektive, in der Veränderung nicht als Abfolge von Maßnahmen erscheint, sondern als Wechselspiel zwischen innerer Haltung und gemeinschaftlichem Handeln. Die Kernfrage: Wie entsteht Bewegung, die nicht überredet, sondern wirklich erreicht?
Sören Flimm ist als Redner, Berater und Trainer im DACH-Raum tätig. Er unterstützt Führungskräfte, Teams und Organisationen dabei, eine wirksame Führungskultur und gelingende Teamarbeit zu entwickeln. Geprägt ist seine Arbeit durch die Verbindung aus betriebswirtschaftlichem Hintergrund, Führungserfahrung in der Finanzdienstleistung und zwei Jahrzehnten Bühnentätigkeit als Sänger und Musicaldarsteller. Diese Mischung nutzt er, um Resonanz erfahrbar zu machen.
Kontakt: resonanzakademie.com.
Modeopfer gibt es nicht nur in der Modewelt, sondern auch im Management. Ob Agile, Holacracy oder OKRs: Unternehmen greifen gern zu neuen Konzepten, oft ohne zu prüfen, ob sie wirklich passen. Der Soziologe und Organisationsberater Dr. Stefan Kühl schaut in seiner Keynote genauer hin: Warum folgen Organisationen immer wieder Managementmoden - und warum ist das keineswegs nur ein Zeichen von Trendgläubigkeit? Kühl zeigt, welche verborgenen Funktionen Moden im Wandel von Organisationen erfüllen und warum gerade ihr Kommen und Gehen Teil des organisatorischen Lernens ist.
Dr. Stefan Kühl ist Professor für Organisationssoziologie an der Universität Bielefeld und arbeitet seit 1992 als Organisationsberater bei Metaplan. Er berät Unternehmen, Verwaltungen, Ministerien und Universitäten besonders in Fragen der Strategie- und Organisationsentwicklung und hat mehrere Bestseller über Organisationsfragen verfasst. Er bloggt auf www.formaler-wahnsinn.de und auf sozialtheoristen.de und spricht regelmäßig im Podcast „Der ganz formale Wahnsinn“.
Kontakt: metaplan.com/de/person/prof-dr-stefan-kuehl/.
Wandlungsprozesse geraten ins Stocken, selbst wenn Wissen, Werkzeuge und Wille vorhanden sind. Neue Studienergebnisse, die Vera Starker vorstellt, zeigen, warum der Bruch zwischen Erkenntnis und Umsetzung so hartnäckig bleibt: Alte Change-Erfahrungen prägen unwillkürlich das Handeln, Routinen vermitteln in unsicheren Phasen trügerische Stabilität, und alarmistische Botschaften lösen eher Rückzug als Gestaltungsenergie aus. Die Analyse verweist auf eine zentrale Aufgabe: Transformation so anzulegen, dass kritische unbewusste Trigger weniger Raum gewinnen.
Vera Starker ist Wirtschaftspsychologin und arbeitet als Organisationsberaterin und Coach. Sie ist Gründerin des Berliner Think Tank „Next Work Innovation“, der im Feld „Neue Arbeit“ forscht und Unternehmen bei der Einführung neuer Arbeitsformen begleitet. Über die Transformation der Arbeitswelt schreibt sie Bücher und hält Vorträge.
Kontakt: starker-consulting.com.
Ralf Schmitt war einst als Warm-Upper für Sat.1, Pro7, ARD und ZDF für die richtige Stimmung verantwortlich. Seit 2001 erobert er die Bühnen in ganz Deutschland als Moderator, Schauspieler und Trainer. Flexibilität, Eloquenz und vor allem ein ganz besonderer Draht zum Publikum zeichnen Ralf als Moderator aus. Darüber hinaus ist er der Gründer und Geschäftsführer der Eventagentur Impulspiloten.
Nicole Bußmann ist Chefredakteurin im Verlag managerSeminare. Seit 2005 veranstaltet sie die PTT, kuratiert die Inhalte und wirkt mit im Gremium für den Life Achievement Award.
Julia Radschiner ist Sängerin, Keyboarderin und Pädagogin. Sie begleitet die PTT musikalisch.
Stand: 27. Januar 2026
KI-gesteuerte Lernagenten eröffnen Trainerinnen und Coachs neue Möglichkeiten, Weiterbildung wirksam, nachhaltig und prozesshaft zu gestalten. Welche Aufgaben solche spezialisierten Agenten schon übernehmen können, zeigt Axel Schweickhardt in seiner Session. Anhand konkreter Beispiele lernen die Teilnehmenden, wie sie auch ohne IT-Vorkenntnisse KI-Agenten zu Tools entwickeln und einsetzen können, um ihr Angebot zu erweitern und ihre Coachees individueller zu begleiten.
Dr. Axel Schweickhardt ist Diplompsychologe und Führungskräftetrainer. Er ist Gründer und Gesellschafter der Unternehmensberatung Potenziale GmbH, mit der er innovative Trainingskonzepte für den Mittelstand entwickelt. Schweickhardts Konzepte wurden mehrfach mit dem Europäischen Trainingspreis ausgezeichnet.
84 Prozent aller Changeprojekte scheitern. Doch was trennt die metaphorische Spreu vom Weizen – und die gescheiterten Projekte von den 16 Prozent, die erfolgreich sind? Die Antwort liegt nicht in besseren Prozessen oder Methoden, sondern in einer unsichtbaren Kommunikationsebene: dem SOS-Effekt. Denn wenn sechs Menschen dieselbe Change-Botschaft erhalten, verstehen sie sechs völlig verschiedene Dinge. Der Schlüssel zum Projekterfolg liegt demnach darin, unterschiedliche „Zugangscodes“ zur gleichen Information zu vermitteln. Wie das gelingen kann, demonstriert das Team von Kahler Communication anhand einer Aufstellung.
Uwe Reiner-Kolouch ist Sparringpartner für Menschen, die auf der Suche nach Antworten zu Fragen rund um Führung von sich selbst und anderen Menschen sind. Als Buchautor der „Toolbox Führungskompetenz“ und offizieller Anbieter des Process Communication Model® (PCM) im deutschsprachigen Raum ist das Verhalten der menschlichen Persönlichkeit in seinen vielen Facetten eine echte Leidenschaft in seiner Arbeit.
Ulrike Günther ist in ihrer Arbeit als Trainerin und Coach Wegbereiterin für gelingende Kommunikation, mehr Selbst-Bewusstheit und Selbstfürsorge, Reduktion von Konflikten und Reibungsverlusten. Als zertifizierte Ausbildungstrainerin des Process Communication Model® (PCM) und interkultureller Coach liebt sie die Arbeit mit Menschen und gibt Impulse für zusätzliche Perspektiven.
Rainer Salcher: Beschreibung folgt.
Roman Frimmel: Beschreibung folgt.
Zukunftsfähige Organisationen managen Veränderung nicht nur, sondern stärken ihre Mitarbeitenden und Teams, um Wandel miteinander wirksam zu gestalten. Dafür braucht es eine wohldosierte Balance aus beständigen Entwicklungsimpulsen, Irritationen und klaren Orientierungspunkten, die eine gemeinsame Handlungs- und Entscheidungsgrundlage schaffen – jenseits von starren Hierarchien, Rollen und Stellenprofilen. Im Experience Lab loten Siri Schulte, Daniela Niemeyer und Daniel Putz gemeinsam mit den Teilnehmenden aus, wie Arbeitsrealitäten mithilfe von gezieltem Teamdesign und Jobcrafting so gestaltet werden können, dass Menschen ihre Stärken einbringen, ihren Wertbeitrag im Alltag stärken und die Organisation so agil, beweglich und zukunftsfähig halten.
Dr. Daniel Putz ist systemisch ausgebildeter Psychologe, ehemaliger FH-Professor, agiler Coach und Prozessarchitekt. Seine Leidenschaft gehört der Entwicklung und Entfaltung von Menschen und Organisationen. Seit mehr als 15 Jahren gestaltet und begleitet er als Berater, Facilitator und Coach Lern- und Veränderungsprozesse. Sein besonderes Interesse gilt dabei der Frage, was Personen bewegt und was sie für positive Entwicklung brauchen – als Individuum, im Team und in der Gesamtorganisation.
Siri Schulte: Beschreibung folgt.
Daniela Niemeyer: Beschreibung folgt.
Personal- und Organisationsentwicklung sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz werden in Unternehmen häufig getrennt betrachtet: Die einen kümmern sich um Kompetenzaufbau, Führung, Team- und Kulturentwicklung, die anderen um Prävention, Unterweisungen und Sicherheit. Doch inhaltlich überschneiden sich die Felder stark: Beide Bereiche verfolgen das Ziel, gesunde, leistungsfähige und motivierte Mitarbeitende in einer zukunftsfähigen Organisation zu sichern. Wie Unternehmen diese Schnittmenge systematisch nutzen können, erklärt Petra Wagner in ihrem Vortrag und gibt den Teilnehmenden Impulse an die Hand, wie sie durch das Zusammenwirken beider Felder Synergien schaffen, Doppelstrukturen vermeiden und ihre Organisation resilienter und zukunftsfähiger machen können.
Petra Wagner ist Gründerin und Geschäftsführerin der Personal- und Organisationsberatung prowandel. In ihrem Arbeitsalltag beschäftigt sich die studierte Arbeits- und Organisationspsychologin mit den Einflussfaktoren auf gesundes Arbeiten in Organisationen. Sie berät Unternehmen und Institutionen in personalstrategischen Fragen, moderiert Veränderungsprozesse und entwickelt darüber hinaus Tools für Trainerinnen und Coachs.
Die Anforderungen an Lernen und Weiterbildung verändern sich rasant. In Zeiten von Künstlicher Intelligenz, steigender Komplexität und knappen Zeitbudgets werden klassische Trainingsformate zunehmend infrage gestellt. In der Lernsession zeigen Christian Buchholz und Benno van Aerssen, wie Lernen heute wirksam, anschlussfähig und nachhaltig gestaltet werden kann. Die Teilnehmenden erhalten dabei Einblicke in den Wandel vom einzelnen Training zu einer durchdachten Lernreise sowie konkrete Beispiele für Lernformate, die den Transfer sichern und Relevanz erzeugen.
Veränderungen kommen in Wellen: kontinuierlich, fordernd und oft unberechenbar. Wer sie reiten will, braucht nicht nur Resilienz, Klarheit und Mut – sondern auch ein fähiges Team, das mitzieht, mitdenkt und mitwächst. Doch welches Führungsverhalten fördert solche zukunftsfähigen Teams? Welche Stellschrauben beeinflussen die eigene Handlungsfähigkeit? Und welche inneren und äußeren Gestaltungshebel kann man nutzen, um langfristig gesund und erfolgreich zu sein? In der interaktiven Session stellen Alexandra Hagemann und Sandra Dundler den Ansatz der Energizing Leadership vor, mithilfe dessen Führungskräfte die Kompetenz entwickeln können, um andere mitzunehmen und ihr Team mit Haltung durch bewegte Zeiten zu führen.
Alexandra Hagemann ist Diplom-Pädagogin, Trainerin und Coach. Sie hat sich auf Positive Leadership sowie stärkenorientierte Team- und Organisationsentwicklung spezialisiert. Sie unterstützt Menschen auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung und verbindet dabei ihre wissenschaftliche Kompetenz mit Empathie. Für ihre Arbeit wurde sie 2023 gleich zweimal mit dem Europäischen Trainingspreis ausgezeichnet.
Sandra Dundler ist als Trainerin, Coach sowie Team- und Organisationsentwicklerin tätig. Sie unterstützt Führungskräfte und Teams dabei, einen guten Weg für das erfolgreiche Miteinander zu finden, und setzt dabei auf die Stärkenorientierung und das Potenzial der Positiven Führung. Für ihre Trainingskonzepte wurde sie mehrfach mit dem Europäischen Trainingspreis ausgezeichnet.
Zukunftsängste und das Berührtsein von Negativschlagzeilen belasten immer mehr Menschen. Bei vielen wird eine Untergangsstimmung nicht allein durch objektive Fakten, sondern auch durch professionell gesteuerte Medienkampagnen erzeugt und aufrechterhalten. Als Gegenmittel benötigen wir das Konzept der Zukunfts-Resilienz. Dabei handelt es um ein effektives Emotionsmanagement auf Basis der Methode „wingwave-Coaching“. Dabei spielt neben neurobiologischen Grundlagen auch die gezielte Nutzung von ressourcenvollen Gehirnaktivitäten eine Rolle. Im Workshop werden Coaching- und Selbstcoaching-Interventionen zum Thema präsentiert, wie die Etablierung eines inneren Kontakts zu einem resilienten „Zukunfts-Ich“. Des Weiteren werden Interventionen gegen das so genannte „Doomscrolling“ vorgestellt, unter dem man eine übermäßige Beschäftigung mit Negativ-Nachrichten versteht.
Franziska Semer ist systemische Coach und Workshop-Designerin. Mit ihrem Beratungsunternehmen [E]mpulse – For the better® begleitet sie Teams und Organisationen in Teamentwicklungs- und Veränderungsprozessen. Sie ist zertifizierte LEGO Serious Play-Facilitatorin und gestaltet Lern- und Entwicklungsräume mithilfe spielerischer Methoden.
In einer Zeit, in der Wandel zum Dauerzustand geworden ist, braucht Führung eine neue Qualität der Präsenz. Denn nur durch Resonanz trifft man auf Echtheit, Lebendigkeit und Authentizität – und erst so werden tiefgreifende Transformationen möglich. Mithilfe gemeinsamer Reflexionen und Resonanzübungen aus dem Art-of-Hosting-Repertoire lernen die Teilnehmenden in dieser Session, durch Resonanz tiefgreifende Transformation zu ermöglichen und Räume zu gestalten, in denen sich Menschen gesehen und gehört fühlen.
Ursula Hillbrand ist Executive Coach, Facilitatorin und Dozentin für transformative Führung. Seit über 25 Jahren begleitet sie Menschen und Organisationen im Wandel und gestaltet mit ihnen partizipative Lernräume mit Klarheit, Tiefe und Resonanz – für mehr Wirksamkeit in komplexen Zeiten.
Akquise und Vertrieb sind für viele häufig eine Pflicht, aber nicht die Kür. In ihrem Impulsvortrag stellen Caroline Solowjew und Henrik Trenkel die zehn wichtigsten Tipps vor, wie die Neukundenakquise zur Kür wird: vom Social Selling bis zur Verbesserung der Auftrittskompetenz beim Kunden, sowohl online als auch in Präsenz.
Caroline Solowjew ist Trainerin, systemische Coach und Inhaberin des Schulungszentrums Convergent Training & Coaching. Sie hat sich auf körperorientierte Methoden im Coaching spezialisiert und die Methode Yogaffirmation entwickelt, die Yogaelemente mit Affirmationen verbindet. Darüber hinaus doziert sie an Hochschulen zu den Themen Leadership, Kommunikation, Präsentation und Auftrittscoaching.
Henrik Trenkel: Beschreibung folgt.
Zukunftsängste und das Berührtsein von Negativschlagzeilen belasten immer mehr Menschen. Bei vielen wird eine Untergangsstimmung nicht allein durch objektive Fakten, sondern auch durch Medienkampagnen erzeugt und aufrechterhalten. Als Gegenmittel wird das Konzept der Zukunfts-Resilienz vorgestellt. Dabei handelt es um ein effektives Emotionsmanagement auf Basis der Methode „wingwave-Coaching“. Dabei spielt neben neurobiologischen Grundlagen auch die gezielte Nutzung von ressourcenvollen Gehirnaktivitäten eine Rolle. Im Workshop werden Coaching- und Selbstcoaching-Interventionen zum Thema präsentiert, wie die Etablierung eines inneren Kontakts zu einem resilienten „Zukunfts-Ich“. Des Weiteren werden Interventionen gegen das so genannte „Doomscrolling“ vorgestellt, unter dem man eine übermäßige Beschäftigung mit Negativ-Nachrichten versteht.
Cora Besser-Siegmund ist Diplom-Psychologin, approbierte Psychotherapeutin, Business-Coach und Lehrtrainerin. Gemeinsam mit ihrem Mann leitet sie das Besser-Siegmund-Institut, in dem sie seit über 30 Jahren Kurzzeit-Coaching-Konzepte für den Business- und Leistungskontext entwickelt – darunter die wingwave-Methode, mit der heute international über 10.000 Coachs arbeiten. Zudem hat sie zahlreiche Coaching-Bücher geschrieben – sowohl über Selbstmanagement-Programme als auch über Methoden- und Interventionskonzepte für professionelle Coachs, Trainer oder Beraterinnen.
Fehlentscheidungen im Recruiting sind teuer und zeitintensiv. Oft entstehen sie unbemerkt aus Bauchgefühl, Routinen oder gängigen HR-Mythen. In dieser interaktiven Lernsession erleben HR-Professionals, Führungskräfte, Entscheiderinnen und Entscheider konkret, wie Auswahlentscheidungen entstehen und wo sie anfällig für Verzerrungen sind. In der Lernsession arbeiten die Teilnehmenden mit Kandidatenprofilen und Stellenanforderungen an realistischen Fallbeispielen. Die Session schafft Klarheit darüber, wann Bias wirken und wie psychometrische Indizien helfen, diese zu reduzieren, wie KI als Interaktionspartner in der Auswertung psychometrischer Instrumente unterstützen kann und wo KI-Empfehlungen kritisch hinterfragt werden müssen.
Wenn alte Strukturen wegbrechen, brauchen Organisationen neue Formen von Stabilität. Oft reagieren sie mit mehr Projekten, mehr Tempo, mehr Change-Kommunikation. Doch wer nur schneller rudert, lernt noch lange nicht segeln – die Erschöpfung steigt, ohne dass echte Transformationsfähigkeit entsteht. In ihrer Session zeigt Organisationsentwicklerin Astrid Angloher, wie Unternehmen ihre Transformationsfähigkeit gezielt stärken können, indem sie drei Prinzipien verankern: Verbindung schaffen, Strategie verhandeln, Konflikte regulieren. In einem interaktiven Zirkeltraining lernen die Teilnehmenden konkrete Routinen kennen, mit denen sich diese Prinzipien im Alltag von Führung, HR und Organisationsentwicklung verankern lassen. Ziel der Session ist es, neue Muster der Zusammenarbeit zu etablieren, die auch in Zeiten hoher Unsicherheit Orientierung, Entscheidungsfähigkeit und gemeinsame Wirksamkeit sichern.
Astrid Angloher ist Diplom-Soziologin, systemische Beraterin und Keynote-Speakerin für Transformationsfähigkeit von Organisationen. Sie unterstützt HR- und OE-Teams dabei, Führung, Kommunikation und Entscheidungsroutinen so zu gestalten, dass komplexe Veränderungen tragfähig, wirksam und menschlich umgesetzt werden – jenseits von Change-Buzzwords.
Diversity, Gendersternchen, Schubladendenken: Kaum ein Thema polarisiert so sehr wie die Frage, wie Menschen mit Vielfalt umgehen. In dieser Lernsession demonstriert Anna Engers, warum Diversity mehr ist als ein Modewort und wieso sie uns so herausfordert: Wie funktioniert das Gehirn, wenn es kategorisiert und in Schubladen denkt? Warum fällt es bisweilen so schwer, diese Schubladen wieder zu öffnen – und was hat genderinklusive Sprache damit zu tun? Die Teilnehmenden finden anhand von Praxisbeispielen heraus, wie sie eigene Denkmuster hinterfragen und Vielfalt als das sehen lernen können, was sie ist: eine Herausforderung, die sich lohnt.
Anna Engers ist die so gar nicht typische Volljuristin, humorvolle Optimistin und überzeugte Diversity-Expertin. Als Diversity-Coach und ausgebildete Rednerin sensibilisiert sie Menschen aus verschiedenen Branchen in Vorträgen und Trainings für das Thema Diversität. Darüber hinaus ist sie Autorin mehrerer Bücher zum Thema Diversity und Gendergleichheit. Ihr Ziel ist es, einen anderen Blick auf das Thema Vielfalt zu vermitteln, Diversität mit Lust und Laune noch einmal neu zu denken – und endlich richtig damit zu beginnen.
Dirk Rosomm führt die Teilnehmenden spielerisch und interaktiv an das „Teamplay“-Tool heran. Das Tool kann bei Stress, Selbstzweifeln und Orientierungslosigkeit zum Einsatz kommen und will helfen, innere Blockaden sichtbar und lösbar zu machen. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in das Teamplay-System mit seinen 21 Persönlichkeitsanteilen sowie sofort anwendbare Impulse für Coaching, Training und Gruppenprozesse.
Dirk Rosomm ist Berater und Trainer. Als „Mr. Transformation“ hält er Vorträge, berät Unternehmen, schreibt Bücher und entwickelt Tools für Trainer und Coachs. Seine Mission ist es, Veränderung zu vereinfachen – für Menschen, Teams und Unternehmen. Darüber hinaus begleitet er Jugendliche bei der Selbstfindung.
Beschreibung folgt.
Matthias Lenssen hat Facilitape 2023 gegründet und vermittelt Trainerinnen, Trainern und Teams, wie sie mit Klebeband große Wirkungen in Räumen erzeugen können. Mithilfe seines knalligen Neontapes verwandelt er Konferenzräume in Kreativräume und Veranstaltungen in echte Hingucker – mit Kreativität, Klarheit und eine Portion Spiel.
Johanna Rosenbusch hilft Teams und Organisationen, Klarheit in Prozesse zu bringen und Räume für Zusammenarbeit zu öffnen, in denen sie sich entfalten können. Ihre Leidenschaft für Transformation und Veränderung kombiniert sie mit Begeisterung für Co-Kreation und einer gestalterischen Ader.
Viele Trainings verpuffen wie ein Strohfeuer: intensiv, aber schnell wieder vergessen. Doch damit Arbeitsweisen nachhaltig wirken, brauchen sie Glut – in diesem Fall also Zeit, Praxisbezug und das richtige Zusammenspiel von Wollen, Können und Dürfen. In dieser Session stellt Philipp Diebold das Programm „Genau meine Arbeitsweise“ vor. Dabei vermittelt er, wie man Veränderung individuell und nachhaltig verankert – und wie jedes Individuum, jedes Team und jede Organisation die Arbeitsweise finden kann, die wirklich passt.
Dr. Philipp Diebold ist Gründer der Beratungsagentur Bagilstein und Professor für Wirtschaftsinformatik an der IU Internationalen Hochschule. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt in den Bereichen des Change- und Projektmanagements. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeitswelt wirksam zu verbessern – mit Mut, Methode und Menschlichkeit.
Wer bleibt, wenn’s unbequem wird? Gerade in Zeiten von Veränderungen und Krisen zeigt sich, was Bindung wirklich wert ist. Denn echte Loyalität zeigt sich darin, dass Menschen tatsächlich bleiben wollen – trotz Unsicherheit, Enttäuschungen oder Rückschlägen. Aber wie schafft man Loyalität? In seiner Session stellt Eric Eller seinen praktischen Bauplan für die Entwicklung echter Loyalität vor, der auf zentralen Erkenntnissen der Psychologie der Loyalität fußt. Die Teilnehmenden werden befähigt, die Methode auf konkrete Fragestellungen der Unternehmenstransformation anzuwenden.
Dr. Eric Eller ist Professor für Wirtschafts- und Medienpsychologie und Fachbuchautor. Mit seiner Unternehmensberatung CHOIX unterstützt er Unternehmen bei der Gestaltung effektiver Entscheidungssituationen sowie nachhaltiger Kundenbeziehungen auf der Grundlage psychologischer Forschung. Darüber hinaus ist er als Keynote-Speaker und Trainer tätig.
Psychometrische Analysen liefern wertvolle Informationen zu Verhalten, Motiven, Persönlichkeit und Kompetenzen. Doch oftmals ist die Menge an Informationen überfordernd – und wichtige Informationen bleiben ungenutzt. Was also fehlt, ist eine Interpretation im Kontext. Hier kommt die künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel: Wenn sie richtig eingesetzt wird, kann sie die Arbeit mit Persönlichkeitsanalysen revolutionieren, sagen Annette Tresp und Andrea Wagner. In ihrem Workshop stellen sie vor, wie moderne KI-Tools Beraterinnen, HR-Professionals und Entscheider:innen in ihrer Arbeit unterstützen und sekundenschnell die Informationen liefern können, die benötigt werden, um verlässliche Personalentscheidungen zu treffen – und das Potenzial psychometrischer Verfahren voll auszuschöpfen.
Annette Tresp ist Unternehmensberaterin und Gründerin der Unternehmensberatung TRESP & CIE. Sie berät Unternehmen in den Bereichen HR, Führungskräfteentwicklung und Teambuilding. Mit ihrer Geschäftspartnerin Andrea Wagner hat sie die TC Experience®-Persönlichkeitsanalysen entwickelt. Mithilfe derer zeigen sie auf, wie künstliche und natürliche Intelligenz zusammenwirken, und machen Persönlichkeitsdaten schnell und präzise für eine wirksame Unternehmensentwicklung nutzbar.
Studien der Harvard Business School zeigen: Teams, die Prinzipien und Techniken der Improvisation in ihrem Arbeitskontext trainieren, entwickeln mehr Vertrauen, psychologische Sicherheit und Kreativität. Diese Anwendung von Improvisation in nicht-theatralischen Kontexten nennt man auch Applied Impro – und die macht Vaya Wieser-Weber in ihrem Workshop für Trainerinnen, Berater und Coachs zugänglich. Die Teilnehmenden lernen, wie sie mit Impro-Prinzipien Teams stärken, Führungskräfte entwickeln und offenere Arbeitsumgebungen schaffen können.
Vaya Wieser-Weber ist die geschäftsführende Co-Gesellschafterin der Hamburger Agentur Impulspiloten und begleitet seit 25 Jahren Unternehmen, Organisationen und Teams durch komplexe Veränderungsprozesse. Sie engagiert sich sowohl im Vorstand der GSA als auch als Studienleiterin der GSA-Akademie. Darüber hinaus hat sie mehrere Bücher geschrieben, hält Keynotes zu den Themen Growth Mindset, Transformation und Emotionale Intelligenz und ist Gastgeberin des Podcasts „Good Life, Good Business“.
Durch den demografischen Wandel, den daraus resultierenden „Brain-Drain“ und dem anhaltenden Fachkräftemangel ist Wissensmanagement das Gebot der Stunde: Es gilt, zu vermeiden, dass wertvolles Erfahrungswissen mit einzelnen Mitarbeitenden das Unternehmen verlässt. In der interaktiven Session lernen die Teilnehmenden anhand diverser Praxisbeispiele, dieses Erfahrungswissen strukturiert zu erheben, mit Unterstützung von KI aufzubereiten und in web-basierte Trainings und Onboardingformate zu übersetzen. Dabei erhalten sie Einblicke in Tools, Methoden und Best Practices, mit denen kritisches Know-How gesichert und Wissen nachhaltig verankert werden kann.
Katharina Daviaud ist Mitgründerin und Geschäftsführerin der Beratungsagentur ck quadrat. Sie hat einen akademischen Hintergrund in Change-Management und pädagogischer Psychologie und ist ausgebildete Scrum-Masterin. In ihrem Arbeitsalltag begleitet sie Unternehmen in ihren Transformationsprozessen und gestaltet diese so, dass Mitarbeitende aktiv eingebunden und gezielt qualifiziert werden. Zudem hält sie Keynotes zu Themen wie wirksamen Wandel und nachhaltigen Wissensmanagement.
Irma Schlothauer ist Beraterin für Wissensmanagement, Trainerin und Business-Coach. Die studierte Sozialpsychologin begleitet Organisationen im Wandel mit Schwerpunkt auf Wissensmanagement, Lernkultur und Wissenstransfer und verbindet digitale Lernformate und didaktisch aufbereitete Wissensformate zu nachhaltigem, arbeitsnahem Lernen.
Für Führungskräfte ist Führen ein Beruf. Dennoch ist ihre Aus- und Weiterbildung meist stark von Vereinfachungen und Modewellen geprägt, die dem in keiner Weise gerecht werden. Das Komplementäre Führungsmodell bietet einen Gegenentwurf im Sinne einer echten Tätigkeitsbeschreibung und umsetzungsorientierten Theoriegrundlage. In seinem interaktiven Vortrag stellt Boris Kaehler das Modell in aller Kürze vor, bietet Raum für Fragen und gibt konkrete Anwendungsbeispiele für die Umsetzung in Training und Beratung. Er plädiert für einen Wandel dahingehend, professionelle Führung in und von Organisationen klar vom Phänomen des „Anführertums“ in Unsicherheitssituationen abzugrenzen und Führungskräften die reale Komplexität ihres Berufs zuzumuten.
Dr. Boris Kaehler ist Führungsexperte und Professor für Organisations- und Personalpsychologie an der Hochschule Merseburg. Vor seinem Wechsel in die Lehre war er zehn Jahre als Personalmanager in der Wirtschaft tätig. Er ist Entwickler des Komplementären Führungsmodells und mehrfacher Buchautor.
Wir sind stark im Wandel, weil wir gezwungen sind, uns in Echtzeit zu verändern – und weil wir gelernt haben, dabei lernfähig zu bleiben. Im Fokus des Vortrags von Franz Hütter stehen die sogenannten „Higher-Order Thinking Skills“ (HOTS): jene Denkfähigkeiten, die über das Verstehen und Anwenden hinausgehen. Denn Analysieren, Bewerten sowie das eigenständige Entwickeln von Neuem sind Schlüsselkompetenzen in dynamischen, unvorhersehbaren Szenarien. Die Teilnehmenden lernen zwei Wege kennen, wie sich diese Skills entwickeln lassen – mit wissenschaftlichen Methoden und Künstlicher Intelligenz als Kernelemente der Trainingsdidaktik. Eine auf diesen Methoden aufbauende, intelligenzfokussierte Personalentwicklung verzichtet auf die alte Dichotomie von Hard und Soft Skills und schafft anwendungsübergreifende Metakompetenzen, die dabei helfen, auf kognitiver und emotionaler Ebene robust im Umgang mit Komplexität zu werden.
Dr. Franz Hütter bereitet Weiterbildende und Kolleg:innen im betrieblichen Learning & Development darauf vor, Future Skills an ihre Teilnehmer:innen, Mitarbeitenden und Führungskräfte zu vermitteln. Im Mittelpunkt stehen dabei zukunftsentscheidende Metakompetenzen, insbesondere wissenschaftliches Denken, Komplexitätsfähigkeit und selbstorganisierte Lernfähigkeit. Hauptmedium dieses Multiplikatoren-Empowerments ist eine Scientific Trainer Ausbildung für erfahrene Weiterbildende mit Personenzertifizierung durch den TÜV Rheinland. Nach dem Motto „Science and Technology of Future Learning“ bietet sie die Befähigung zu evidenzbasierter Professionalität im L&D und Hands-on-Erfahrung in wichtigen Bildungstechnologien wie Extended Reality und Künstlicher Intelligenz.
Wir halten Wandel für anstrengend, kräftezehrend, verlustreich. Doch was, wenn genau das der größte Irrtum ist? In dieser Lernsession entlarvt Cassandra Schlangen mit den Teilnehmenden typische Überzeugungen wie „Wandel dauert ewig“ oder „Veränderung kostet Sicherheit“. Dafür lenkt sie den Blick auf unsere Emotionen: Denn hinter jeder unangenehmen Emotion steckt ein Bedürfnis, das gesehen werden will. Mithilfe von Übungen aus dem Emotionscoaching entdecken die Teilnehmenden, wie man Glaubenssätze nicht denkt, sondern fühlt – und wie Wandel auf diese Art unmittelbar spürbar wird.
Cassandra Schlangen ist Trainerin, Business-Coach und Autorin. Seit 20 Jahren begleitet sie Menschen und Organisationen, die Beziehung als Schlüssel zu Wirksamkeit verstehen. Mit ihrem Ansatz will sie Raum für gesunde Entwicklung schaffen und eine nachhaltig moderne Führungskultur kreieren, die Beziehung und Wirkung mit Klarheit, Empathie und Tiefe verbindet.