managerSeminare 20 vom 01.07.1995

Diese Ausgabe enthält folgende Beiträge:

  • Seminarreportage: Existenzgründungsseminar: 90 Prozent Transpiration, 10 Prozent Inspiration
  • Transaktionsanalyse: Bewußter mit sich selbst umgehen
  • Weiterbildungsmessen: Global statt lokal agieren
  • Burnout: Die häßliche Fratze des Erfolges
  • Outdoor-Seminare: Blut, Schweiß und Training
  • Interview Dr. Mario Kölblinger: Der Geist der Outdoors
  • Science & Faction: Die DNS des kulturellen Handelns
  • Train the Trainer: Quo vadis,... Weiterbildung?
  • Computer Based Training: Handfeste Weiterbildung per PC
  • Menschenführung: Chef, bist Du gut!
  • Führungsleitsätze: Führungsstile auf Weisung
  • Teilautonome Arbeitsgruppen: Das Ende hierarchischer Führung?
  • Selbstführung: „Und Ich führe mich auf”
  • Topmanagement: Was leitet die Elite?

Folgende Beiträge erwarten Sie:

Seminarreportage: Existenzgründungsseminar

90 Prozent Transpiration, 10 Prozent Inspiration

Die Gründungswelle junger Unternehmen in Deutschland, besonders im Dienstleistungsbereich, ist nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT) ungebrochen. In insgesamt 654 Seminaren hätten sich im vergangenen Jahr 17.600 Gründungswillige bei den Industrie- und Handelskammern auf ihren Weg in die Selbständigkeit vorbereitet. ManagerSeminare hat eines dieser Seminare besucht und den Referenten gebeten, unseren Lesern speziell die Tips zu verraten, die sich als Trainer selbständig machen wollen.
Transaktionsanalyse

Bewußter mit sich selbst umgehen

Die Transaktionsanalyse ist ein Instrument, das sich für den Einsatz bei Verhaltenstrainings eignet. Wie ist diese Methode entstanden? Wie wird sie im Training eingesetzt? Und unter welchen Voraussetzungen ist ihr Einsatz sinnvoll?
Weiterbildungsmessen

Global statt lokal agieren

Während im Bereich der Bildungsmessen ein Trend zur Segmentierung und Differenzierung zu beobachten ist, setzt die WORLDDIDAC 96 BASEL gegenläugige Akzente: bewußte internationale Ausrichtung und Präsentation des Facettenreichtums im Bildungssektor.
Burnout

Die häßliche Fratze des Erfolges

Sie funktionieren präzise, arbeiten bis zur Erschöpfung. Bis sie zerrieben werden zwischen den eigenen Ansprüchen und den hohen Anforderungen ihrer Umwelt. Burnout. Die immer noch nicht kapitulieren wollen, fangen an sich zu betäuben. Mit Alkohol, Koks, Tabletten. Big Business. Ein Spiel für höchste Ansprüche. Wie Russisch Roulett. Und es trifft nicht die Schlechtesten. Im Gegenteil.
Outdoor-Seminare

Blut, Schweiß und Training

Verhelfen Outdoor-Trainings gestandenen Managern allenfalls zu ein paar persönlichen Pseudo-Grenzerfahrungen und Pfadfinder-Erinnerungen? Oder sind sie tatsächlich eine einzigartige Möglichkeit, die besonderen Stärken und Engpässe der eigenen Person wie der von Gruppen rasch und präzise herauszufinden? Und wenn ja, wie gelingt der Schritt von persönlichen Erlebnissen zu Erkenntnissen und konkreten Entwicklungsmaßnahmen?
Interview Dr. Mario Kölblinger

Der Geist der Outdoors

Geht es um Outdoor-Trainings, lästern die einen über ”Tarzans kleine Brüder”. Das Lager der Befürworter hingegen lobt sie als ideale Trainingsform, um zu einer neuen Qualität in der Mitarbeiterbeziehung zu kommen. ManagerSeminare sprach mit dem Münchner Wirtschaftspsychologen Dr. Mario Kölblinger, der zu Deutschlands erfahrensten Outdoor-Trainern zählt und sich inzwischen auch international Renommé erworben hat. Er arbeitet weltweit mit 15 Universitäten, Business-Schools und Outdoor-Zentren zusammen und fühlt sich neben der praktischen Programmentwicklung des Outdoor Management Development besonders auch der empirischen Fundierung dieser innovativen Trainingsform verpflichtet. Herr Dr. Kölblinger gehört zur Unternehmensberatung Dr. Strasser & Partner in Hofolding bei München und ist seit 20 Jahren auf dem Gebiet des Outdoor Management Development tätig.
Science & Faction

Die DNS des kulturellen Handelns

Es scheint so, als würde jeder Mensch über einen speziellen Code, Handlungs-Sequenzen verfügen, den er immer wieder durchläuft, wenn er Handlungen vollzieht. Ist dieser Code beschreibbar?
Train the Trainer

Quo vadis,... Weiterbildung?

Der Trend zu innerbetrieblichen Weiterbildungskonzepten, lernorientiertem Arbeiten und Ausrichtung der Weiterbildung an strategischen Unternehmenszielen stellt Trainer und Weiterbildner vor neue Herausforderungen. Konzeptionelles Arbeiten und Umsetzen von Weiterbildungsmaßnahmen müssen „aus einem Guß” sein. Der Spezialist mit generalistischem Weit- und Überblick ist gefragt. Die Bandbreite der Spezialisierung reicht vom Prozeßberater bis zum Experten für einzelne Lernmethoden. Welche elementaren Anforderungen muß ein erfolgreich agierender Trainer erfüllen?
Computer Based Training

Handfeste Weiterbildung per PC

Die deutschen Unternehmen befinden sich in einem Dilemma. Die Rezession brachte veränderte Organisationsstrukturen in den Betrieben zwangsläufig mit sich. Doch trotz des dadurch steigenden Bedarfs an Qualifizierungen und Weiterbildungsmaßnahmen mußten die Weiterbildungskosten drastisch reduziert werden. An diesem Punkt findet nun immer öfter Einsatz, was Jahre lang in Schubladen schlummerte: CBT- Computer Based Training. Drei magische Buchstaben, die Weiterbildung zum einen effektiver, zum anderen wesentlich kostengünstiger vermitteln können. Ein Selbstlernkonzept, das klassische Grundlagenseminare ersetzen kann.
Menschenführung

Chef, bist Du gut!

Sie ist eines der größten Probleme für Unternehmen im Umbruch: die mangelhafte Führung. Wenn Hierarchien verschwinden, rückt die Kompetenz des Führenden ins Blickfeld – umso mehr in einer Zeit, die von dem Mißverständnis
Führungsleitsätze

Führungsstile auf Weisung

Führungsprinzipien und Führungsgrundsätze in Organisationen sind notwendige, aber auch problematische Spielregeln der Zusammenarbeit. Die entscheidende Frage lautet: Wie bekommt man unterschiedliche Überzeugungen und Führungsfähigkeiten vieler Vorgesetzter mit verläßlichen wie im Sinne der Unternehmensziele wirksamen Führungsprinzipien unter einen Hut?
Teilautonome Arbeitsgruppen

Das Ende hierarchischer Führung?

War Führung bisher fest an Personen und Positionen gekoppelt, wird sie in teilautonomen Arbeitsgruppen zu einer Funktion unter vielen. Die Konsequenz: Führung rotiert – jedes Gruppenmitglied kann phasenweise die Führungsrolle übernehmen. Theoretisch. Doch für die ehemaligen Führungskräfte ist die praktische Umsetzung ein psychologisches Problem.
Selbstführung

„Und Ich führe mich auf”

Wo die Organisation schlank, die Hierarchie flach und die Verantwortung dezentral geworden sind, ist das Führungsgeschick des Managements besonders gefordert. Wer von den Mitarbeitern mehr als nur die Erledigung des Pensums erwartet, sollte eine alte Erkenntis beherzigen: Personalführung erfordert vor allem die Kunst der Selbstführung. Ob die Führungskraft das kann, hängt mehr als vom Methodenwissen von ihrer Persönlichkeit ab.
Topmanagement

Was leitet die Elite?

Das Gros der Reengineering-Maßnahmen läuft am Topmanagement vorbei und wird zum Selbstzweck: Selbständige Teams verselbständigen sich, arbeiten intern hocheffizient, aber wenig wirkungsvoll bis destruktiv für das Gesamtunternehmen. Führung wäre nötig, doch gilt sie als verpönt. Verunsicherte Topmanager suchen ihr Selbstverständnis, denn die Voraussetzung für Führung ist die Orientierung an sich selbst.
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