managerSeminare 141 vom 20.11.2009

Diese Ausgabe enthält folgende Beiträge:

  • Religiosität im Management: Warum Bosse beten
  • Förderung von Business Schools: Bildung als Denkmal
  • Neurobiologie der Teamfähigkeit: Eine chemische Verbindung
  • Gestern Kollege - heute Chef: Die Tücken des Kaminaufstiegs
  • Persönlichkeitsentwicklung bei Globus: Künstler aus dem Supermarkt
  • Serie Management-Vordenker: Howard Gardner: Abschied vom IQ
  • Spezialisten in Serie: Was macht eigentlich ein ... Organisationsethnologe?
  • Moralisches Missverständnis: Im Job ist kein Platz für kindliche Werte
  • Holger Rust zur verfehlten Kritik an der Nachwuchsgeneration: 'In Führungspositionen schaffen es nur die Angepassten'

Folgende Beiträge erwarten Sie:

Religiosität im Management

Warum Bosse beten

Pastoren als Managementberater, Gebetskreise in Unternehmen, Führungskräfteseminare mit christlichen Inhalten … – Religion hält Einzug in die Business-Welt. Befeuert wird dieser Trend durch die Krise, begründet hat diese ihn aber nicht. Was steckt hinter dem Bedürfnis nach christlichen Lehren im Arbeitsleben? Und wie wirkt sich der göttliche Atem auf den Weiterbildungsmarkt aus? managerSeminare hat nachgeforscht.
Förderung von Business Schools

Bildung als Denkmal

Auch um sich selbst ein Denkmal in der Management-Weiterbildung zu setzen, pumpen Milliardäre und Multimillionäre große Summen in private Hochschulen. Mit dem Geld der Mäzene wurden vielerorts vorbildhafte Lehr- und Forschungsmodelle konzipiert. Flops zeigen jedoch, dass für das Gelingen mehr nötig ist als ein siebenstelliger Euro-Betrag.
Neurobiologie der Teamfähigkeit

Eine chemische Verbindung

Trekking-Touren durch Marokko, gemeinsame Meditationen in einer Schwitzhütte oder Drahtseilakte im Outdoor-Park: Teamtrainings arbeiten oft mit Spektakulärem. Doch das muss nicht sein. Teamfähigkeit lässt sich ebenso gut im Alltag trainieren, sagt Sabine Schonert-Hirz. Wie und warum das funktioniert, erklärt die Medizinerin mithilfe aktueller Erkenntnisse aus der Neurobiologie.
Gestern Kollege - heute Chef

Die Tücken des Kaminaufstiegs

Gestern noch in der warmen Team-Badewanne – heute allein im kalten Regen: Wer einen Kaminaufstieg vollzieht und zum Chef seiner ehemaligen Kollegen wird, hat es schwer. Das Team stellt unerfüllbare Erwartungen, die neuen Führungskollegen sind noch keine Vertrauten – und das Unternehmen lässt den Aufsteiger mit seinen Problemen zumeist allein. Dabei gibt es zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten. managerSeminare zeigt sie auf.
Persönlichkeitsentwicklung bei Globus

Künstler aus dem Supermarkt

Abseits vom Kunsthandel gilt kultureller Ausdruck oft als Luxus. Oder als Fall für den Diversity-Manager. Nicht so bei Globus: Bei dem Handelsunternehmen erfahren die Azubis am eigenen Leib, dass Kunst in der Wirtschaft einen zählbaren Mehrwert liefern kann. Durch Tanz, Theater und Malerei sollen die Nachwuchskräfte den Mut finden, neue Wege zu gehen. Was sie dabei erfahren: sich selbst. managerSeminare war dabei.
Serie Management-Vordenker

Howard Gardner: Abschied vom IQ

Intelligenz ist kognitive Intelligenz. Mit dieser Definition arbeitete die Wissenschaft jahrelang; auf dieser Annahme basiert die Messung des Intelligenzquotienten. Doch die Gleichung greift viel zu kurz, meint Harvard-Professor Howard Gardner. Er hat das Konzept der multiplen Intelligenzen entwickelt und erläutert, wie Unternehmen diesen Ansatz nutzen können.
Spezialisten in Serie

Was macht eigentlich ein ... Organisationsethnologe?

Ethnologen durchstreifen mit Indios die Wälder Amazoniens, nehmen an Séancen von Schamanen teil – und sitzen mit Managern im Meeting. Längst nämlich erforschen Kulturwissenschaftler auch Unternehmenskulturen. Die Ethnologin Susanne Spülbeck und ihr Team haben ihre wissenschaftliche Expertise zur Grundlage ihres Beraterjobs gemacht. Teil zwei unserer Serie veranschaulicht ihren Ansatz.
Moralisches Missverständnis

Im Job ist kein Platz für kindliche Werte

Ulf D. Posé ist Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft e.V. Für managerSeminare wirft er in seiner Kolumne 'Der ethische Kompass' regelmäßig einen kritischen Blick auf unser tägliches Handeln in Wirtschaft und Beruf, hinterfragt die Normen, die uns dabei leiten, und stellt allgemein akzeptierte Wertvorstellungen auf den Prüfstand.
Holger Rust zur verfehlten Kritik an der Nachwuchsgeneration

'In Führungspositionen schaffen es nur die Angepassten'

Der Arbeits- und Wirtschaftssoziologe erforscht an der Universität Hannover seit langem die nachfolgenden Führungsgenerationen und stellt fest: Die Bereitschaft vieler junger Studenten und Berufseinsteiger, die an sie gestellten Forderungen zu erfüllen, ist durchaus vorhanden. Aber es scheint in den Unternehmen selbst Auslesemechanismen zu geben, die gerade diejenigen nach oben befördern, die eigentlich nicht gewollt sind.
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