Kollaboration können

Zusammenarbeit 4.0

Unternehmen sind eigentlich genau dafür gemacht: Sie sollen Kooperation ermöglichen. Es gibt sie, weil es Aufgaben gibt, die einer allein nicht bewältigen kann. Als dem Management die Arbeitsziele und Wege zu diesen Zielen noch bekannt waren, war die arbeitsteilige Organisation mit ihren Funktionsbereichen, Abteilungen und Prozessen der Königsweg, um komplizierte Aufgaben effizient zu bearbeiten.

Heute indes, in der Arbeitswelt 4.0, sind Aufgaben nicht nur kompliziert, sondern oftmals auch komplex. Der Weg zu ihrer Lösung ist unbekannt, mitunter ist nicht einmal das konkrete Ziel einer Unternehmung klar. Solcherart Aufgaben lassen sich nicht in Teilaufgaben zerlegen, „nur“ Kooperation reicht nicht. Vielmehr müssen sie gemeinsam bearbeitet werden, und zwar über die Grenzen von Bereichen, Funktionen und Disziplinen hinweg. Gefragt ist Kollaboration, sozusagen eine Zusammenarbeit 4.0. Der Wille und die Fähigkeit zur Kollaboration wird zur Kernkompetenz in der Arbeitswelt 4.0.

Doch können Mitarbeiter automatisch Kollaboration? Oftmals klappt ja nicht einmal die Zusammenarbeit 1.0. Schuld daran sind menschliche Verhaltenstendenzen, die in den Unternehmen sowohl strukturell wie kulturell gefördert werden und unglückliche Dynamiken entwickeln. Die Frage lautet daher: Wie werden Unternehmen zu Räumen, die Kooperation und Kollaboration ermöglichen? Und was können Unternehmen und Führungskräfte tun, um beste Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit 4.0 zu schaffen? Antworten liefert das diesmalige Titelthema von managerSeminare.

Während sich die Arbeitswelt umkrempelt, scheint eines unangetastet zu bleiben: das Gehalt bzw. die Vergütungsmodalitäten. Doch bedingt New Work nicht auch New Pay? Muss die Entlohnung der Mitarbeiter in einer Arbeitswelt 4.0 nicht auch neu gedacht werden? Vergütungsexperten und New-Work-Vertreter sind sich einig: Sehr wohl gehört das Thema Gehalt auf den Tisch, nicht nur, um mit Prinzipien wie Augenhöhe und Selbstbestimmung ernst zu machen, sondern schlichtweg, um Unternehmen zukunftsfähig zu halten. Wir haben daher bei Unternehmen nachgefragt, die bereits Erfahrungen mit neuen Formen der Mitarbeitervergütung gemacht (siehe Artikel hier). Sie zeigen: Der Weg zu alternativen Vergütungsmodellen ist nicht leicht, doch es lohnt sich, ihn zu gehen.

Das gesamte Heft gibt es hier zum Download.
24.08.2018
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