managerSeminare 30 vom 01.01.1998

Diese Ausgabe enthält folgende Beiträge:

  • Kognitive Verhaltenstherapie: Mehr als nur ein Rollenspiel
  • Seminarreportage: Von Eisbären und Elefanten
  • Individualismus: Die Rückkehr der Jäger
  • Assessment-Center: Es kann nur einen geben!
  • Daten- und Videoprojektoren: Eindrucksvoll präsentieren!
  • Globalisierung: Manager im global village
  • Netzwerke aufbauen, organisieren, führen: Eine runde Sache?
  • Prozeßbegleitung: Dem Unternehmen auf die Beine helfen
  • Mensch oder Manager: Wege aus dem Karrierekonflikt
  • Selbstmanagement und Lebensqualität: Der Abschied vom 'Macher'
  • Wettbewerbsfaktor Wohlbefinden: Beruf oder Familie: Dilemma auf Lebenszeit?

Folgende Beiträge erwarten Sie:

Kognitive Verhaltenstherapie

Mehr als nur ein Rollenspiel

Genauso, wie Ratten in einem Labyrinth einen Weg erlernen können, können Menschen im Laufe ihres Lebens eine Störung erwerben. Und weil Ratten ebenso einen anderen Weg lernen können, ging die Verhaltenstherapie in den ersten Jahren davon aus, daß auch Menschen ihre erworbenen Störungen wieder verlernen können. Mit dieser Annahme experimentierten die Verhaltenstherapeuten mit menschlichen Schicksalen, erreichten aber keineswegs die Erfolge ihrer Kollegen in den Ratten-Labors. Da dieses Vorgehen der Verhaltenstherapie mehr Kritik als Zuspruch einbrachte, veränderte sie ihre Auffassung von der Funktionsweise des Menschen und mündete in die Kognitive Verhaltenstherapie (VT), die den Menschen als aktives, handelndes Wesen ansieht.
Seminarreportage

Von Eisbären und Elefanten

Denkblockaden, Konzentrationsschwächen und Vergeßlichkeit kommen in den besten Firmen vor. Es gibt Dinge, die kann man sich einfach nicht merken, oder? Das Gedächtnistraining Mega Memory versucht, das bildhafte Denken des Menschen zu stärken, damit die Vergeßlichkeit der Vergangenheit angehört.
Individualismus

Die Rückkehr der Jäger

Chaplin, Einstein, Picasso waren Exzentriker. Sie wurden als Menschen kritisiert, die sich radikal dem sozialen Druck zur Anpassung, dem Diktat der Konventionen widersetzten. Nur, hätten weniger eigenwillige Persönlichkeiten je zu derartigen revolutionären Stilen und genialen Fortschritten kommen können? Was Konformismus anrichtet, zeigt unsere erbarmungslos reglementierte Gesellschaft, die sich nun Lethargie vorwerfen lassen muß, aus der, wie es heißt, ein „übellauniges, weinerliches, mäkeliges Volk“ geworden sei. Stimmen gegen den Stillstand helfen da nicht – die Wende bringt nur eine Rebellion.
Assessment-Center

Es kann nur einen geben!

Die einen halten es für die bessere Form des Kaffeesatzlesens, die anderen für einen unerläßlichen Baustein eines innovativen Personalmanagements: Das Assessment-Center. Als Auswahlverfahren für Offiziere bereits seit den zwanziger Jahren bekannt, wird es heute nicht mehr nur für die Personalauswahl, sondern auch für die Personalentwicklung eingesetzt. Wie gut ist das Instrument, wofür eignet es sich, was muß beachtet werden? Zu den Chancen und Grenzen des ACs.
Daten- und Videoprojektoren

Eindrucksvoll präsentieren!

Wer heute bei Präsentationen vor Handy- und Laptop-Besitzern mit Overheadfolien hantiert, geht das Risiko ein, Gähnen statt Beifall zu ernten. Das verwöhnte Publikum fordert Erlebnisqualität, auch – oder vielleicht sogar gerade – wenn es um die eigene Wissenserweiterung geht. Dementsprechend boomt das Geschäft mit den Daten- und Videoprojektoren. Die Preise fallen und immer mehr Anbieter bewerben immer kleinere und leichtere Geräte. Wo aber liegen die Unterschiede und welche technische Ausstattung wird für welchen Einsatz benötigt?
Globalisierung

Manager im global village

Die Globalisierung bringt den gewohnten Arbeitsalltag von Führungskräften gehörig durcheinander. E-Mail, international agierende Projektteams, simultane Produktion und der Umgang mit Mentalitätsunterschieden werden selbstverständlich. Grenzen gibt es nur noch in den Köpfen. Es sind nicht die Konzerne, sondern letztlich deren leitende Mitarbeiter, die als global player agieren müssen. Welche Führungskompetenzen bestimmen den langfristigen Erfolg im internationalen Geschäft? Mit welchen Auswirkungen auf den Alltag?
Netzwerke aufbauen, organisieren, führen

Eine runde Sache?

Netzwerke gelten als die Organisationsform der Zukunft. Doch die verklärte Vision einer grenzenlosen, gleichberechtigten, flexiblen, undogmatischen Kooperation oder Zusammenarbeit verstellt bisweilen den Blick auf die Realität. Viele Netzwerke arbeiten außerordentlich erfolgreich, doch genausoviele erweisen sich als Flop. Unter welchen Prämissen funktioniert ein Netzwerk?
Prozeßbegleitung

Dem Unternehmen auf die Beine helfen

Moderator, Trainer, Berater, Coach – Der Trend geht eindeutig dahin, diese Rollen nicht mehr getrennt voneinander zu sehen. Professionell agierende Trainer und Moderatoren sind heutzutage zunächst Berater für ihre Auftraggeber und erst danach wieder Trainer und Moderatoren. Prozeßbegleitung ist angesagt. Doch was macht ein Prozeßbegleiter eigentlich genau? – Sich möglichst schnell überflüssig!
Mensch oder Manager

Wege aus dem Karrierekonflikt

Wer im Beruf gefordert wird, lebt gesünder, länger und glücklicher – vorausgesetzt, die Arbeit wird als produktiv und sinnvoll erlebt. Doch für letzteres nehmen wir uns leider nicht die Zeit. Wir haben ja noch so viel zu tun – und so üben sich ganze Unternehmen in blindwütigem Aktionismus.
Selbstmanagement und Lebensqualität

Der Abschied vom 'Macher'

Der personifizierte Erfolg hat hochgekrempelte Ärmel, ist agil und voller Tatendrang. Dieses Bild des Managers hat sich tief in unser Bewußtsein eingegraben und beherrscht längst unser Denken und Handeln. 'Packen wir´s an!' gilt als universale Lösungsstrategie für jedes Problem. Viele Führungskräfte bezahlen dieses Rollenverständnis mit dem Verlust ihrer Lebensqualität. Ihr Selbstmanagement beschränkt sich darauf, innere Leere und operative Hektik möglichst effizient zu organisieren. Wo sind die Auswege?
Wettbewerbsfaktor Wohlbefinden

Beruf oder Familie: Dilemma auf Lebenszeit?

Daß Mitarbeiter, die mit ihrem Leben zufrieden sind, auch ihren Beruf motivierter und engagierter angehen, gilt als Binsenweisheit. In schlanken und wissensbasierten Unternehmen werden die unmittelbaren Auswirkungen des individuellen Wohlbefindens auf Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit offensichtlich. Wenn Unternehmen Flexibilität und Mobilität einseitig vom Mitarbeiter einfordern, ohne selbst flexibel zu sein, riskieren sie die Kündigung ihrer besten Mitarbeiter. Wie kann das Personalmanagement dem veränderten Stellenwert von Beruf und Privatsphäre der Mitarbeiter Rechnung tragen?
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