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Manager im global village

Globalisierung

Die Globalisierung bringt den gewohnten Arbeitsalltag von Führungskräften gehörig durcheinander. E-Mail, international agierende Projektteams, simultane Produktion und der Umgang mit Mentalitätsunterschieden werden selbstverständlich. Grenzen gibt es nur noch in den Köpfen. Es sind nicht die Konzerne, sondern letztlich deren leitende Mitarbeiter, die als global player agieren müssen. Welche Führungskompetenzen bestimmen den langfristigen Erfolg im internationalen Geschäft? Mit welchen Auswirkungen auf den Alltag?

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Wieder einmal einer von diesen 'Mad Mondays', den verrückten Montagen: An einem einzigen Tag kündigen sechs Unternehmen milliardenschwere Übernahmen an. Große schlucken Kleine, Schnelle schlucken Langsame. Entscheidungen nur dieses einen Tages besiegeln Firmenkäufe im Wert von 40 Milliarden US-Dollar.

Die Wirtschaftswelt Europas verändert ihr Gesicht: Noch nie in den vergangenen zehn Jahren fanden so viele Unternehmensübernahmen statt wie zur Zeit. Das Research-Unternehmen IFR Securities Data berichtet seit 1994 von einem ununterbrochenen Anstieg der Aufkaufkurve: Lag das Volumen der 94er Unternehmenskäufe erst bei 100 Milliarden Dollar, so waren schon zwei Jahre später 240 Milliarden erreicht, und 1997 wird ebenfalls mit einem neuen Rekord abgeschlossen haben. Die Preise aller verkauften und gekauften Unternehmen zusammen ergeben den fünfzehnfachen Jahresumsatz des Krupp-Hoesch-Konzerns - kein Pappenstiel also.

Szenenwechsel. Herbert Bechtel hört seine Voice-Mail ab, drei bis zehn Mal am Tag, auch abends. Der digitale Anrufbeantworter ist für den Frankfurter Personalberater zu einem alltäglichen Kommunikationsinstrument geworden. Bechtel ist Partner bei Heidrick & Struggles, einer Personalberatung mit Repräsentanzen weltweit. Der Headhunter trägt für drei Kunden die globale Verantwortung - das bringt es mit sich, daß er mit Kandidaten und Kollegen zu tun hat, die dann am Schreibtisch sind, wenn Deutschland gerade schläft. Zeitverschiebung. Drei, sechs oder neun Stunden Abweichung der Uhrzeit sind ganz normal für den im globalen Geschäft Tätigen: 'Man stellt sich darauf ein', bekundet Bechtel, der sich im Nebenamt auch bei der Vereinigung Deutscher Executive Search Berater (VDESB) engagiert, 'Voice-Mail überbrückt Zeitzonen. Die Antwort kommt schneller, auch wenn man nie direkt miteinander spricht'…

Autor(en): Axel Gloger
Quelle: managerSeminare 30, Januar 1998, Seite 62 - 66, 17943 Zeichen

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