managerSeminare 136 vom 19.06.2009

Diese Ausgabe enthält folgende Beiträge:

  • Intuition im Management: Wie intelligent ist das Unbewusste?
  • Beyond Budgeting: Planung ist relativ
  • Krisenmanagement: Die Strategien der Natur
  • Open Content: Kursmaterialien zum Selbstbedienen
  • ASTD-Konferenz 2009: Neue Wege im Training
  • PE in der Zeitarbeit: Befristete Bildung
  • Interview über Spitzenleistung: Die neue Erfolgsformel
  • Tools fürs Training: Talkshow für die Führungsetage
  • Walter Schwertl über misslungene Trennungsprozesse: 'Trennungen kann nicht managen'

Folgende Beiträge erwarten Sie:

Intuition im Management

Wie intelligent ist das Unbewusste?

Hohe Geschwindigkeit und steigende Komplexität machen intuitive Entscheidungen im Management immer wichtiger. Laut jüngsten psychologischen und neurologischen Erkenntnissen sind sie ökonomischer, schneller und oftmals auch besser als das viel gepriesene bewusste Abwägen. Das bedeutet jedoch nicht das Ende des rationalen Denkens. Es gilt vielmehr, die richtige Kombination aus beidem zu finden.
Beyond Budgeting

Planung ist relativ

Jedes Jahr dasselbe Spiel: Spätestens im dritten Quartal tauchen Geschäftsführer, Vorstände und Controller für Wochen ab, um die Ziele und Budgets fürs kommende Jahr festzulegen. Geht es nach den Verfechtern des Beyond-Budgeting-Ansatzes, könnte dieser Ritus jedoch bald ein Ende finden. Sie postulieren nämlich ein Führungsmodell, das ohne absolute Planungszahlen auskommt. Ziele sind in diesem zwar auch vorgesehen, die sind aber relativ.
Krisenmanagement

Die Strategien der Natur

Temperaturschwankungen, Erdbeben, Meteoriteneinschläge, Umweltverschmutzung – in den 3,8 Milliarden Jahren, in denen Lebewesen die Erde bewohnen, hatten sie quasi permanent Krisen zu meistern. Viele der Techniken, die Pflanzen und Tiere dafür entwickelt haben, versprechen auch in der Unternehmenswelt Erfolg, meint Gudrun Happich. Die Beraterin und Biologin zeigt, was Führungskräfte vom Krisenmanager Natur lernen können.
Open Content

Kursmaterialien zum Selbstbedienen

Die Bewegung heißt 'Open Content' und hat aus dem Internet einen Selbstbedienungsladen für Weiterbildungswillige gemacht: Powerpoint-Präsentationen finden sich bei Slidestar, Fotos bei Flickr, Kursmaterialien in den Datenbanken der Hochschulen. Ist Open Content eine Konkurrenz für Trainer? Nein, sagen Experten. Sie raten den Trainern vielmehr, selbst Gratis-Angebote ins Netz zu stellen.
ASTD-Konferenz 2009

Neue Wege im Training

Angesichts der Wirtschaftskrise war es kein Wunder: Die ASTD-Jahreskonferenz boomte nicht mehr so wie im Frühjahr 2008. Rund 8.000 Teilnehmer fanden sich vom 31. Mai bis 3. Juni 2009 in Washington ein, das waren 2.000 weniger als im Vorjahr. Sie diskutierten über neue Wege in der Weiterbildung und Lernformate jenseits des Seminars.
PE in der Zeitarbeit

Befristete Bildung

Tausende von Jobs sind in der Zeitarbeit weggefallen, weitere werden folgen, befürchten die Gewerkschaften. Um das zu vermeiden, sollen die entleihenden Unternehmen ihre Weiterbildungsquote erhöhen – so die politische Forderung. Doch das ist leichter gesagt als getan, wie ein Blick von managerSeminare auf die Praxis zeigt. Über die Hürden und Hindernisse der Zeitarbeitsunternehmen, ihre Mitarbeiter zu qualifizieren.
Interview über Spitzenleistung

Die neue Erfolgsformel

'Für Erfolg gibt`s kein Rezept', verkündete kürzlich erst Malcolm Gladwell. Die These des prominenten US-Journalisten: Ob jemand ganz nach oben kommt, hängt entscheidend von Zufällen und Umfeldfaktoren ab. Ein deutscher Berater setzt nun eine andere These dagegen. Peter Wollsching-Strobel meint nach mehrjähriger Forschung: Erfolg ist machbar – und lässt sich in eine Formel packen.
Tools fürs Training

Talkshow für die Führungsetage

Nicht nur im Fernsehen dienen Talkshows der Meinungsfindung; auch im Unternehmen können sie eingesetzt werden, um Entscheidungen vorzubereiten. Das BC-Tool holt Befürworter und Gegner einer heiß diskutierten Veränderung an einen Tisch – und verbannt einen Teilnehmer hinter eine spanische Wand.
Walter Schwertl über misslungene Trennungsprozesse

'Trennungen kann nicht managen'

Dr. Walter Schwertl ist Geschäftsführender Partner und Mitglied des Seniorboards der Schwertl & Partner Beratergruppe Frankfurt/Main. Die Arbeitsschwerpunkte des Diplom-Psychologen liegen im Bereich Führungskräfte-Coaching, Konfliktmoderation, Begleitung von organisationalen Veränderungsprozessen, Beratung von Familienunternehmen sowie Begleitung von Unternehmensnachfolgeprozessen.
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