Dossier: Liebe Konflikte

Ob verdeckt oder offen: Konflikte gibt es immer und überall - in jeder Organisation, jeden Tag. Sie reiben uns oft auf, sind aber nicht zwangsläufig dysfunktional. Im Gegenteil: Konflikte haben ihr Gutes. Betrachten wir sie aus systemtheoretischer Warte als eigenes „System“, können wir sie besser verstehen, klüger handhaben und am Ende sogar lieben lernen. Was dazu gehört und wie das konkret gelingt, beschreibt Coach und Organisationsberater Klaus Eidenschink.


Folgende Beiträge erwarten Sie:

Liebe Konflikte

Immer da – und das ist auch gut so

Ob verdeckt oder offen: Konflikte gibt es in jeder Organisation, jeden Tag. Sie reiben uns oft auf, sind aber nicht zwangsläufig dysfunktional. Im Gegenteil: Konflikte haben ihr Gutes. Betrachten wir sie aus systemtheoretischer Warte als eigenes „System“, können wir sie besser verstehen, klüger handhaben und am Ende sogar lieben lernen. Was dazu gehört, beschreibt Klaus Eidenschink in der neuen Serie „Liebe Konflikte“. Den Start machen sieben Ausgangsprinzipien.

Liebe Konflikte

Der Tiger und seine Beute

Konflikte sind wie Tiger. Sie ergreifen ihre Beute am Nacken und schleifen sie durch die Gegend. Um sinnvoll mit ihnen umzugehen, tun wir gut daran, ihre Eigenarten zu verstehen und uns darauf einzustellen. Im zweiten Teil der Serie „Liebe Konflikte“ beschreibt Klaus Eidenschink die erste von neun Polaritäten, von denen Konfliktdynamiken geprägt sind. Darin geht es um die Frage: Worauf richtet der Konflikt seine Aufmerksamkeit?

Liebe Konflikte

Eine Frage der Perspektive(n)

Kann es sinnvoll sein, auf der eigenen Meinung zu bestehen? Und kann es schaden, im Streit zusätzliche Sichtweisen einzubeziehen? Ja, meint Klaus Eidenschink, auch wenn das landläufigen Vorstellungen widerspricht. Im dritten Teil der Serie „Liebe Konflikte“ beschreibt der Coach, was passiert, wenn Konfliktparteien eindeutige oder differenzierte Standpunkte einnehmen. Dahinter steht die Frage: Wie viele Perspektiven braucht ein Konflikt?

Liebe Konflikte

Wenn „falsch“ richtig ist

Gut oder schlecht, richtig oder falsch – unterschiedliche Bewertungen führen fast zwangsläufig zu Konflikten. Die folgen dabei einer eigenen Logik, nach der sie sich verschärfen oder abschwächen. Was genau passiert da? Im vierten Teil der Serie „Liebe Konflikte“ zeigt der Coach Klaus Eidenschink, welche Funktion verabsolutierte und unklare Bewertungen haben. Und warum der Streit darüber manchmal notwendig ist.

Liebe Konflikte

Feinde sind wichtig

Dass über Inhaltliches mitunter gestritten werden muss, ist eine tägliche Erfahrung. Konflikte spielen sich aber nicht nur aufgrund von sachlichen Meinungsunterschieden ab. Zur allgemeinen Lebenserfahrung gehört auch, dass sich Feindschaften bilden. Das wirft zwei Fragen auf: Warum sind wir nicht einfach freundlich zueinander? Und: Kann es sein, dass Feindschaften eine wichtige Funktion für das soziale Miteinander haben?

Liebe Konflikte

Die positive Kraft des Neins

Viele Menschen hegen die Hoffnung, Konflikte ohne Streit austragen zu können. Doch sachlich zu bleiben und ruhig über alles zu sprechen, hat oft nur den Effekt, dass die Standpunkte nicht klar genug vertreten und daher auch nicht verhandelt werden können. Der Konflikt schwelt dann unterschwellig weiter. Damit das nicht passiert, braucht es mitunter eine klare Ablehnung.

Liebe Konflikte

Jetzt rede ich und damit basta!

Das Zuhörenkönnen ist eine wichtige (Führungs-)Kompetenz, die in der Praxis oft zu kurz kommt. Vor allem in Konflikten neigen Menschen eher dazu, sich aufs Senden zu verlegen und den Streit damit eskalieren zu lassen. Genau das ist aber manchmal nötig, sagt Klaus Eidenschink. Im siebten Teil der Serie „Liebe Konflikte“ zeigt der Coach, warum es für die Auseinandersetzung hilfreich sein kann, einmal nicht auf die Gegenseite einzugehen.

Liebe Konflikte

Wer hat Schuld?

In Konflikten geht es oft statt um die Sache oder den Beziehungsstatus um die Frage, wer angefangen hat. Denn mit der zeitlichen Abfolge ist die Frage nach der Schuld am Streit verbunden sowie nach der Legitimation von Gegenreaktionen, erläutert Organisationsberater Klaus Eidenschink. Das Problem dabei: „Du hast angefangen“ ist ein Vorwurf, der einen Gegenvorwurf nahezu herausfordert – womit der Konflikt oft erst richtig in Fahrt kommt.

Liebe Konflikte

Kein Konflikt, kein Change!

„Stell Dir vor, es ist Konflikt, und einer geht nicht hin!“ Was nach einer einfachen Formel für Frieden durch Verweigerung klingt, scheitert an der inneren Logik des Konfliktes. Die lautet: Wer nicht kämpft, hat verloren. Sich nicht zum Konflikt zu entschließen, löst ihn also nicht. Aber auch der Wille zu kämpfen und zu siegen kann Schaden anrichten. Für Unternehmen ist das Durchsetzenwollen dennoch überlebenswichtig – nicht zuletzt, um notwendigen Wandel herbeizuführen.

Liebe Konflikte

Das Drohen der Macht

Konfliktdynamiken lassen sich nicht verstehen, ohne auf den Faktor Macht zu schauen. Die lässt sich im sozialen Raum als die Fähigkeit beschreiben, die Zukunft anderer zu beeinflussen. Ein beliebtes Mittel dazu sind Drohungen. Deren Einsatz ist jedoch heikel, nicht zuletzt für die Drohenden selbst, zumal sie Konflikte meist weiter eskalieren lassen. Umso wichtiger ist es für die Streitenden, auch am Gegenpol kompetent agieren zu können.

Liebe Konflikte

Konflikte in Führung

Organisationen sind um Konflikte herum gebaut. Die ergeben sich daraus, dass Wissen, Beliebtheit und Macht der beteiligten Personen asymmetrisch verteilt sind, was zu unterschiedlichen Rollen und Interessen führt. Zusammenarbeit findet so gesehen immer im Medium von Konflikten statt – und Führung muss damit umgehen. Zum Abschluss der Serie „Liebe Konflikte“ wirft Klaus Eidenschink einen genauen Blick darauf, was das für Führungskräfte heißt.

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