Sinneswandel in der Sinnfrage

Wer sich mit dem Thema Sinn beschäftigt, landet über kurz oder lang bei Simon Sinek. Und damit im Jahr 2009. In diesem nämlich hat Sinek seinen ersten TED-Vortrag unter dem Titel „Start with the why“ gehalten, der sich seitdem stabil in den Top-Ten der meistgeklickten TED-Präsentationen hält. Das gleichnamige Buch - in Deutschland unter dem Titel „Frag immer erst nach dem Warum“ veröffentlicht - hat sich weltweit mittlerweile millionenfach verkauft. Sinek ist zu einer Art Gallionsfigur der unternehmerischen Sinnsuche geworden, sein Vortrag zum Startpunkt eines Sinneswandels in der Sinnfrage.

Sinn - das hörte sich im unternehmerischen Kontext immer leicht esoterisch an, zumindest aber galt die Sinnsuche lange als so softes Thema, dass es nicht auf der Agenda von Managern stand. Heute allerdings führen den Begriff nicht nur Beraterinnen und Coachs im Munde, sondern auch Unternehmensbosse und Vermögensverwalter. Und es scheint zum guten Ton zu gehören, auf die Frage „Warum tue ich, was ich tue?“ eine sinnvolle Antwort zu haben - also eine, die für den inneren Antrieb steht, für die eigenen Grundüberzeugungen oder einen höheren Sinn.

Was ist passiert? Warum ist Sinn so populär? Schließlich war er immer schon bekannt als Treiber menschlichen Tuns. Ein Konzept macht im Business aber immer nur dann Karriere, wenn einerseits die Zeit dafür reif ist und andererseits Belege der Wirksamkeit bzw. der Sinnhaftigkeit auftauchen. Und das ist geschehen. Studien belegen: Sinn rechnet sich. Sinn rekrutiert. Sinn motiviert. Sinn stabilisiert. Damit sind wir bei der Frage angelangt: Kann man Sinn „machen“, ihn stiften? Und wenn ja, wie? Antworten gibt es im diesmaligen Titelbeitrag von managerSeminare.

Selbstführung gehört seit jeher zu den wichtigsten Führungsaufgaben. Klassische Selbstführungsansätze fokussieren auf die Themen Zeitmanagement und Selbstorganisation. Um beides geht es heute jedoch meistens nicht mehr. Zeitgemäße Selbstführung - eine Selbstführung 4.0 - zielt weniger darauf, das eigene Handeln zu strukturieren als vielmehr darauf, das Innere zu stabilisieren. Wie das gelingt, lesen Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch in der neuen Ausgabe von managerSeminare, genauer in dem Beitrag „Von innen stark".
21.12.2018
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