Für alle Fragen rund um unsere Webseite, unsere Medien und Abonnements finden Sie hier den passenden Ansprechpartner:
Übersicht Ansprechpartner
Beitrag von Claudia Thonet aus managerSeminare 344, November 2026
Wir packen das: Die Bedeutung einer hohen Selbstwirksamkeitserwartung in Teams
Klare Ziele reichen nicht: Warum echte High Performance mehr braucht
Strategischer Fokus: Wieso Weglassen eine wichtige Quelle der Teamperformance ist
Pull- statt Push-Prinzip: Wie Teams an Wirksamkeit gewinnen, wenn Aufgaben anders verteilt werden
Transparenz und Reflexion: Wie sich High Performance Teams ständig verbessern
Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 344
Stellen wir uns folgende Situation vor: Samstagabend, ein volles Restaurant. Dann passiert alles gleichzeitig: Zwei Mitarbeitende fallen aus. Eine große Gruppe von Gästen taucht unangemeldet auf. Das Kassensystem streikt. Beschwerden häufen sich. Die Küche kommt nicht mehr hinterher. In Team Nummer eins entsteht nun hektische Betriebsamkeit. Alle arbeiten hart, aber jeder arbeitet vor allem in seinem eigenen Bereich. Entscheidungen stauen sich beim Restaurantleiter. Der Service macht Druck auf die Küche, die Küche ist genervt vom Service. Statt dass das Team die Herausforderung gemeinsam löst, diskutiert es ständig nur Fehler. Die Stimmung kippt.
Szenenwechsel: dieselbe Ausgangssituation, aber ein anderes Team. In diesem Team passiert etwas völlig anderes als in Team Nummer eins. Hier entsteht Orientierung statt Chaos. Die Mitglieder machen Probleme sichtbar, treffen begründete Entscheidungen und priorisieren gemeinsam, was zu tun ist. Sie reduzieren spontan die Speisekarte, informieren freundlich die Gäste über das eingeschränkte Angebot. Niemand von ihnen verliert das gemeinsame Ziel aus dem Blick: den Abend gemeinsam erfolgreich zu bewältigen.
Das gleiche Problem, zwei unterschiedliche Reaktionen darauf. Man könnte sagen, das zweite Team liefert High Performance ab, das erste eine unterdurchschnittliche Leistung. Doch was macht diesen Unterschied aus?