Extraheft

Coaching meets New Work

Fragen und Führung passen gut zusammen. Fragen im Allgemeinen und Coaching-Fragen im Besonderen setzen Menschen (gedanklich) in Bewegung und genau darum geht es bei Führung: die Richtung von Bewegung zu bestimmen bzw. zu beeinflussen. Für Führung, wie sie in der New Work verstanden wird, drängen sich Coaching-Fragen geradezu auf: Mit ihnen lässt sich Selbstführung aktivieren, Selbstreflexion initiieren, Selbstverantwortung und -vertrauen stärken oder die Perspektive erweitern. Wie das genau funktioniert, erläutert Svenja Hofert im gerade erschienenen managerSeminare-Extraheft Coaching.

Beitrag von Andree Martens Die Managementberaterin und Coachausbildern weist allerdings auch darauf hin: Ganz gleich, wie durchdacht eine Coaching- bzw. Führungsfrage ist, wie oft sie empfohlen wird oder sich bewährt hat – all das ist kein Garant dafür, dass sie eine positive Wirkung entfaltet. Wie eine Frage wirkt, hängt laut Hofert neben der spezifischen Situation vor allem von der Persönlichkeit von Führungskraft und Mitarbeiter ab, genauer gesagt davon, auf welcher Stufe in ihrer Persönlichkeitsentwicklung sich beide befinden. Zudem essenziell: die Haltung, aus der heraus die Frage gestellt wird. Ohne (die richtige) Haltung ist jede Frage haltlos, formuliert Hofert, und kann unheilvolle Folgen haben.

Nur ist Haltung nichts, das sich per Knopfdruck ändern oder anpassen lässt. Vielmehr bilden sich Haltungen über die Zeit, wobei die meisten ihren Ursprung in der Kindheit haben. Sie stammen also aus der Vergangenheit, womit auf der Hand liegt, dass sie häufig nicht zu den modernen Anforderungen an Führung und Zusammenarbeit passen.

An diesem Problem setzt Coaching-Experte Jörg Middendorf in seinem Beitrag im Extraheft an, in dem er die Prinzipien des Lösungsorientierten Coachings auf Führung überträgt. Zum Beispiel diese beiden: „Die Lösung hängt nicht zwangsläufig mit dem Problem zusammen“ und „Was nicht kaputt ist, muss man nicht reparieren“. Die Idee: Wer sich als Führungskraft diese Prinzipien – und die dahinterstehenden Gedanken – immer wieder vor Augen führt, entwickelt mit der Zeit eine (Führungs-)Haltung, aus der heraus sich neues, zeitgemäßes Führungsverhalten entwickelt.

Coaching kann in diesem Entwicklungsprozess ein wichtiger Baustein sein, wenn es an den richtigen Stellen richtig eingesetzt wird. Im Heft gibt es daher einen Leitfaden für Führungskräfte und Personalentwickler, um zu beurteilen, wann ein Coaching sinvoll ist und wann nicht und welcher Coach für den jeweiligen Auftrag der richtige ist.

Das Extraheft liefert in insgesamt sechs Fachbeiträgen Coachingwissen für Führungskräfte und Personaler. Erschienen ist es als Heft im Heft in managerSeminare. Hauptheft samt Extraheft können hier in Form eines einmonatigen Probeabos bestellt werden.
24.05.2018
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