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Beitrag von Dennis Fischer aus Training aktuell 03/26, März 2026
Es ist sieben Uhr morgens. Neun Teilnehmende stehen bei vier Grad Außentemperatur und zehn Grad Wassertemperatur am Rand eines kleinen Sees. Frühnebel hängt über dem Wasser, am Horizont schiebt sich die Sonne hoch. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung steigen die Ersten langsam ins kalte Wasser. Nicht alle folgen sofort: Einige zögern, zittern, schauen auf die anderen. Doch die Gruppe trägt, und schon bald stehen alle bis zum Hals im See. Keiner bewegt sich, damit die schützende Wasserschicht um den Körper herum nicht zerstört wird. Die Atmung wird bei allen ruhiger und entspannter, und so genießen die Teilnehmenden gemeinsam diesen Moment.
Diese Szene könnte aus einem Achtsamkeitsseminar stammen oder aus einem Trainingsformat zur Stärkung des Immunsystems. Tatsächlich markiert sie den Beginn des zweiten Tags einer KI-Weiterbildung. Die naheliegende Frage lautet freilich: Was hat Eisbaden mit Künstlicher Intelligenz zu tun?
Unser Bedarf an Erholung, Digital Detox und Naturerfahrungen scheint stetig zu wachsen, während sich die Arbeitswelt rasend schnell verändert und technologische Entwicklungen zusätzlich Takt und Erwartungen erhöhen. Gleichzeitig gehört KI inzwischen zum beruflichen Alltag vieler Weiterbildungsprofis und ihrer Kundschaft. Formate, die beide Ebenen zusammendenken, setzen an genau dieser Spannung an: Sie schaffen bewusste Distanz zum Bildschirm, ohne dass Teilnehmende den Anschluss an zentrale Zukunftsthemen verlieren.