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Übersicht AnsprechpartnerIn Teams, die kulturell, politisch oder sozioökonomisch vielfältig zusammengesetzt sind, treffen häufig sehr unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen aufeinander. Diese Vielfalt kann eine wertvolle Ressource sein: Sie fördert Kreativität, erweitert Perspektiven und erhöht die Krisenfestigkeit.
Gleichzeitig ist sie jedoch auch herausfordernd – insbesondere dann, wenn unterschiedliche Wertehaltungen aufeinandertreffen oder individuelle Werte innerhalb des Teams nicht anerkannt werden. Das kann zu Ausgrenzung, Misstrauen und Konflikten führen. Besonders in multikulturellen Teams ist es deshalb sinnvoll, im Training gezielt an der gegenseitigen Wertschätzung zu arbeiten.
In multikulturellen Teams ist es besonders sinnvoll, im Training gezielt an der gegenseitigen Wertschätzung zu arbeiten.
Dabei zeigt sich oft: Was auf den ersten Blick wie ein Gegensatz erscheint – etwa Zuverlässigkeit versus Flexibilität –, sind keine unvereinbaren Haltungen, sondern ergänzungsbedürftige Werte. Eine lebendige Teamkultur entsteht, wenn diese Vielfalt moderiert und methodisch erschlossen wird. Hier kann die Methode „Das Ethische Manifest“ unterstützen, bei der in fünf Schritten – Selbstreflexion, Konkretisierung, Kontextualisierung, Priorisierung, Umsetzung – gemeinsame Teamwerte abgeleitet werden, um die Zusammenarbeit von multikulturellen Teams und den nachhaltigen Erfolg von Projekten zu fördern. Wie sich die Methode konkret durchführen lässt, lesen Sie im Beitrag.
Vielfalt sichtbar machen, Unterschiede aushandeln, gemeinsame Werte schaffen – all das gelingt in Trainings und Teamentwicklungen vor allem dann, wenn sich Menschen in einem geschützten Raum begegnen können. Ein solcher Raum muss jedoch nicht physisch vorhanden sein. Durch den voranschreitenden Einzug immersiver Technologien eröffnen sich neue didaktische Möglichkeiten, um auch im virtuellen Raum wirksame Trainings durchzuführen.
Welche Chancen Virtual Reality dabei bietet, erläutert Petra Isabel Schlerit im Beitrag. Die Expertin für innovative Lernkonzepte zeigt, wie sich VR gezielt in Trainings einsetzen lässt – nicht als Ersatz, sondern als kraftvolle Ergänzung bewährter Formate. Denn VR verbindet die Zugänglichkeit digitaler Angebote mit der Intensität persönlicher Begegnungen und schafft so immersive Lernräume, die Nähe und vertieftes Lernen ermöglichen.
Ich wünsche Ihnen ein „quasi-immersives" – ein zumindest intensives – Leseerlebnis und viel Freude mit der neuen Ausgabe!