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Mit Neurotechnologie besser führen lernen

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO startet im November 2026 ein Fortbildungsprogramm für Führungskräfte, in dem die Teilnehmenden wissenschaftlich fundiert ihren neurokognitiven Mustern auf die Spur kommen können. Das Programm knüpft an Arbeiten des Forschungsteams „Applied Neurocognitive Systems“ an, das seit Jahren erforscht, wie Belastung, Kognition und technologische Unterstützung in Arbeits- und Entscheidungssituationen zusammenwirken. Die fünfmonatige Maßnahme unter dem Titel „Cortex Circle“ richtet sich an Führungskräfte, die an der Unternehmensspitze häufig komplexe Entscheidungen treffen und schwierige Veränderungsprozesse gestalten müssen.

Neue Weiterbildung: Wie ticken Führungskräfte neurokognitiv?

Ludmilla Parsyak, Fraunhofer IAO

Laut IAO werden den Teilnehmenden keine Führungsinstrumente vermittelt. Stattdessen sollen sie ein vertieftes Verständnis dafür entwickeln, wie sie selbst neurokognitiv ticken und sich unter Druck verhalten – um schließlich zu lernen, besser mit mentalen Belastungen umzugehen. Zu diesem Zweck kommen Neurotechnologien wie Wearables, Eye-Tracking und EEG (Elektroenzephalografie) zum Einsatz, die es ermöglichen, mittels Neurofeedback und per Erfassung physiologischer und kognitiver Parameter individuelle Reaktionsmuster zu erkennen und auch Entwicklungsfortschritte zu dokumentieren.

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