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Übersicht AnsprechpartnerEine „Office-WG“, die Arbeiten und temporäres Wohnen kombiniert, um intensive Phasen der Zusammenarbeit zu ermöglichen und Beschäftigte mit langen Pendelwegen zu entlasten? Die meisten Arbeitnehmenden und Arbeitgeber stehen einem solchen (mit einigem Change-Aufwand verbundenen) Arbeitskonzept eher ablehnend gegenüber. Dies geht aus der aktuellen Studie „Office Experience“ hervor, für die das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO 164 Personen befragt hat.
Was viele in Studentenzeiten noch lustig fanden, würde ihnen im Arbeitskontext weniger gefallen: eine, wenn auch nur temporäre WG mit Kolleginnen und Kollegen.
iStock.com/svetikdDie Forschenden untersuchten mittels der Studie im Rahmen des Verbundprojekts Office 21, „wie sich klassische Bürostrukturen in soziale und adaptive Räume transformieren lassen“, um unterschiedliche Ansprüche zu befriedigen, etwa: Kosten für Büroflächen einsparen, Flexibilitätswünsche von Mitarbeitenden berücksichtigen, gleichzeitig aber Wissensaustausch und soziale Bindung weiter gewährleisten. Einige Ideen kamen bei den Befragten deutlich besser an als die Büro-WG. So etwa das Social Matching, bei dem Algorithmen Mitarbeitenden Sitzplatzkombinationen vorschlagen, um fachliche und soziale Begegnungen im Büro zu fördern. Oder ein Team-Besuchstag, bei dem verschiedene Teams einen Tag lang vor Ort zusammenarbeiten, um bereichsübergreifend zu lernen oder ungenutzte Synergien zu erkennen.
Beitrag von Sylvia Jumpertz aus managerSeminare 344, November 2026