Tutorial
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Vibe Learning gestalten

Vibe Learning beschreibt eine Herangehensweise, die fachliche Lernziele, interessegeleitetes Selbstlernen und den Ausbau von KI-Kompetenzen auf fruchtbare Weise miteinander verbindet. Was braucht es, um solche Lernräume zu gestalten?

Voraussetzungen klären

Geeignet sind Themen, zu denen die KI eine breite Wissensbasis und mehrere Perspektiven bietet. Ungeeignet sind vertrauliche oder stark unternehmensinterne Inhalte. Vorab gilt es zu klären, ob alle Teilnehmenden KI-Zugriff haben, ob in Einzelarbeit oder Kleingruppen gearbeiten werden soll und ob genug Zeit vorhanden ist, vor allem für die Phasen „Exploration“ und „Harvesting“. Für eine kleine Vibe Learning Session genügen 30 Minuten.

Phase 1: Ignition

Zum Einstieg geht es darum, Erkenntnisinteresse bei den Teilnehmenden zu wecken. Die Lernbegleitung setzt den fachlichen Rahmen, gibt aber keinen Lernweg vor. Ausgangspunkt können Praxisprobleme, offene Fragen, strittige Thesen oder Zielkonflikte sein, zu denen Teilnehmende eigene Fragen entwickeln können.

Tipp: Entscheidend für die Gestaltung von Vibe-Learning-Räumen ist es, neben dem fachlichen Fokus für Neugier zu sorgen und unterschiedliche Zugänge zu ermöglichen. Die genauen Fragen und Lösungen sollten nicht vorgegeben werden. Lernen soll aus eigenem Interesse erfolgen.

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