Tutorial
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Ältere Mitarbeitende gesund führen

Gesundheitsbeschwerden, familiäre Verpflichtungen, berufliche Verantwortung – und häufig trotzdem altersbezogene Vorurteile am Arbeitsplatz: Viele ältere Mitarbeitende arbeiten unter erheblichen Belastungen, sprechen ihren Druck und Stress aber nicht an. Führungskräfte sind deshalb gefordert, Warnsignale zu erkennen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Ü-50-Mitarbeitenden langfristig erhalten. Sechs Hebel helfen.

Erster Kommunikationshebel: Fragen, zuhören, verstehen

Leistungsschwankungen, ein verändertes Arbeitstempo, erhöhte Reizbarkeit oder auch ein Sich-Zurückziehen älterer Mitarbeitender dürfen nicht vorschnell als Motivationsproblem interpretiert werden. Häufig stehen alters- und lebensphasenbedingte Herausforderungen und Beanspruchungen hinter solchen Signalen. Nehmen Sie Ihre Beobachtungen zum Anlass, um zu erfragen: Gibt es etwas, das dich gerade belastet? Was erschwert deine Arbeit? Wo erlebst du Druck?

Extra-Tipp: Verzichten Sie auf Aussagen wie „Früher ging das doch auch“ oder „Da müssen wir jetzt alle durch“. Damit verschärfen Sie Belastungen und erschweren einen vertrauensvollen Kontakt.

Zweiter Kommunikationshebel: Proaktiv den Dialog suchen

Viele Mitarbeitende kompensieren Stress und Belastungen, ohne die schwierige Situation anzusprechen. Das kann auf Dauer in den Burnout führen. Führen Sie daher auch ohne konkrete Warnsignale regelmäßige Gesundheits- und Belastungsgespräche mit älteren Mitarbeitenden: Welche Unterstützung brauchst du? Wie können Zielvereinbarungen angepasst werden? Welches flexible Arbeitsmodell hilft? Welche Pausengestaltung passt?

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