Wissen

Handlungsfähigkeit in der Transformation
Handlungsfähigkeit in der Transformation

Stark durch Selbstwirksamkeit

Warum bleiben manche Menschen angesichts permanenter Veränderungen proaktiv und zuversichtlich, während andere unter Stress geraten und ins Zweifeln kommen? Die Psychologie kennt darauf seit Jahrzehnten eine gute Antwort, die in der Arbeitswelttheorie und -praxis jedoch bislang vergleichsweise wenig Beachtung findet: Selbstwirksamkeit. Wie Selbstführung und Führung diese Ressource stärken können.

Preview

Stärkende Selbstwirksamkeit: Warum manche Menschen unter hohem Veränderungsdruck regelrecht aufblühen

Dreifach belohnt: Warum Selbstwirksamkeit so viel Handlungsenergie innewohnt

Produktive Überzeugung: Wie Selbstwirksamkeit und Arbeitsleistung zusammenhängen

Von Selbstwahrnehmung bis Selbstfürsorge: Wie sich die wichtigsten Wurzeln der Selbstwirksamkeit stärken lassen

Bedeutungsvolle Bedingungen: Wie im Team die Weichen auf Selbstwirksamkeitserleben gestellt werden

Cover managerSeminare 342 vom 28.08.2026Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 342

Nina, Bereichsleiterin in einem mittelständischen Unternehmen, hat das Gefühl, nicht mehr hinterherzukommen. Das eine Projekt ist noch nicht abgeschlossen, schon kündigen sich zwei neue an. Im Unternehmen wird eine neue KI-Anwendung eingeführt, parallel dazu werden Prozesse umgestellt, Verantwortlichkeiten neu verteilt und Teams anders zusammengesetzt. Eigentlich sind das alles Veränderungen, die sie fachlich bewältigen kann. Doch in ihrer Summe scheinen sie ihr zunehmend die Kontrolle zu entziehen. Statt konsequent Entscheidungen zu treffen, beginnt sie zu zweifeln – an ihren Prioritäten, an ihren Fähigkeiten, manchmal sogar an sich selbst. „Die Dinge entgleiten mir“, sagt sie im Coaching.

Mit diesem Erleben ist Nina nicht allein. Digitalisierung, KI-Einführungen, Reorganisationen und Kostendruck greifen ineinander und erzeugen aktuell eine Transformationsdynamik, die insbesondere Führungskräfte fast täglich vor neue Herausforderungen stellt. Aus dem Gefühl, gestalten zu können, wird zunehmend das Gefühl, nur noch auf Entwicklungen zu reagieren oder besser gesagt, ihnen hinterherzuhetzen. Aus Anspannung wird Erschöpfung, aus Erschöpfung wird bei manchen Zynismus, bei anderen Rückzug, und nicht wenige entwickeln mentale und auch körperliche Beschwerden.

Einige Führungskräfte blühen unter Veränderungsdruck regelrecht auf

Genauso gibt es jedoch auch Führungskräfte, die angesichts der permanenten Veränderung ruhig und konzentriert bleiben, einige scheinen sogar regelrecht aufzublühen. Sie warten nicht darauf, dass Veränderungen unausweichlich werden, sondern stoßen sie selbst an. Sie halten mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft und wenn einer herunterfällt, bleiben sie ruhig und heben ihn wieder auf. Sie strahlen Zuversicht aus, und empfinden sie auch. Worin liegt das? Was ist der Grund, warum einige Menschen unter hohem Druck ihre Handlungskraft verlieren, während andere handlungsfähig bleiben, ja, teils sogar noch handlungsstärker zu werden scheinen?

Weiterlesen
Wir setzen mit Ihrer Einwilligung Analyse-Cookies ein, um unsere Werbung auszurichten und Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Bei dem eingesetzten Dienstleister kann es auch zu einer Datenübermittlung in die USA kommen. Ihre Einwilligung bezieht sich auch auf die Erlaubnis, diese Datenübermittlungen vorzunehmen.

Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und den damit verbundenen Risiken finden Sie hier.
nach oben Nach oben