Inspiration

Neue Intervention zur Burn-Out-Prävention

Resilienz erleben

Wer Burnout verhindern will, sollte die individuelle Resilienz der Gefährdeten stärken, meint Iris Fischer. Dafür hat die systemische Supervisorin eine eigene Methode entwickelt, die sie Ende 2014 erstmals öffentlich vorgestellt hat: das 'Burn-O-Meter'. In Training aktuell erklärt sie, wie Coaching mit dem neuen Tool funktioniert.
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Systemiker sind überzeugt, dass jeder Mensch das Wissen über seine eigenen, für ihn adäquaten Lösungen und Ressourcen in sich trägt: Jeder ist Experte für sich selbst. Das gilt auch und gerade, wenn es um Burn-Out-Prävention und 'ein gutes bekömmliches Leben' geht.

Es gibt also keine vorgefertigte Lösung, die Coachs und Berater burnout-gefährdeten Klienten vermitteln müssen. Ihre Aufgabe ist vielmehr, sie zu unterstützen, einen Zugang zu ihren eigenen Erkenntnissen und Fähigkeiten zu finden und eigene Lösungen zu erarbeiten. Die Arbeit mit dem Burn-O-Meter liefert dafür eine lösungs- und ressourcenorientierte Coaching-Struktur, die Menschen hilft, ihre Resilienz zu stärken.

Denn die gängigen Präventions­ansätze verschärfen oft eher einen drohenden Burnout. Das Problem: Zu den bereits wahrgenommenen Überforderungen kommen weitere To-dos dazu. So muss das moderne Individuum dringend soziale Kontakte pflegen, sich mit einer bestimmten Frequenz und Dauer bewegen, sich selbst verwirklichen, die Zeitplanung optimieren, dabei gelassen bleiben und Neinsagen können. Ein Anspruch, der für viele eine zusätz­liche Belastung darstellt.
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Extra:
  • 2 Termintipps
Autor(en): Iris Fischer
Quelle: Training aktuell 03/15, März 2015, Seite 18-20
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