Reflexion

Nähe und Distanz im Coaching

Bloß nicht so brav!

Immer schön brav der Lehr­meinung folgen: Nach diesem Prinzip verfahren viele Coachs. Zum Nachteil für den Klienten, meint Tobias Illig. Der Coach ist überzeugt: Wer sich bewusst von der Lehrmeinung emanzipiert, schafft neue Handlungsoptionen. Für sich selbst, wie für den Klienten.
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Viele Coachs treibt die Frage um: Wie viel Nähe darf im Coaching sein, wie viel Distanz ist nötig? In ihren Ausbildungen lernen sie, eine 'gesunde' Distanz zum Klienten zu halten. Das hat verschiedene Gründe. Die gängigsten sind:
  • um neutral zu bleiben,
  • um nicht angreifbar zu werden,
  • um sich nicht ungünstig beeinflussen zu lassen,
  • um nicht ins System zu fallen (für die Systemiker unter uns).
Im Grunde genommen geht es immer um den rechten 'pädagogischen Takt' nach Herman Nohl, der diesen Gedanken schon längst formuliert hatte, bevor Coachs ihre Profession definierten. Das ist ja soweit auch richtig. Denn verbrüdern wir uns als Coachs mit dem Klienten, können wir weder konstruktiv fragen noch...
Autor(en): Tobias Illig
Quelle: Training aktuell 01/16, Januar 2016, Seite 45-47
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