Reflexion

Institut im Interview
Institut im Interview

„Fleiß, Übung, Hingabe“

Vor 15 Jahren startete das erste Seminarprogramm der Moderatorenschule Baden-Württemberg. Anlässlich dieses Jubiläums hat Geschäftsführerin Nicole Krieger verraten, welcher Auftrag in der Unternehmensgeschichte der ungewöhnlichste war und welcher berühmte Redner und ehemalige US-Präsident ihr Team noch bereichern würde.

Die Wurzeln unseres Unternehmens …

… liegen in Seminaren zur Veranstaltungsmoderation und Kamera-Moderation von Profimoderatoren für Fach- und Führungskräfte.

Unser Angebot beinhaltet …

… das komplette Themenspektrum der Businesskommunikation. Das sind 26 verschiedene Seminare in drei Lernprogrammen: Veranstaltungsmoderation, Reden und Präsentieren sowie professionelle Businesskommunikation – als offene Programme, Inhouse-Schulungen und Executive Coachings.

Die beste Entscheidung unserer Unternehmensgeschichte …

… war es, in der Corona-Pandemie nicht die Lichter auszumachen, als alles storniert wurde und wir schließen mussten. Stattdessen haben wir weitergearbeitet. In drei Monaten haben wir auf Live-Online-Angebote umgestellt und sind so mit einer Umsatzverdoppelung sogar als Gewinner aus der Pandemie hervorgegangen.

Und die schlechteste …

… war es, einen Online-Shop für On-Demand-Kurse zu eröffnen, deren Wert nicht vom Markt bezahlt wird.

Moderatorenschule Baden-Württemberg GmbH & Co. KG

  • Geschäftsführung: Nicole Krieger
  • Gründungsjahr: erstes Seminarprogramm startete 2011
  • Standort: Karlsruhe
  • Zahl der Mitarbeitenden 2025: 6 Festangestellte + 10 freiberufliche Trainerinnen und Trainer
  • Zahl der Seminarteilnehmenden 2025 (Inhouse + offene Seminare): ca. 1.200
  • Umsatz 2025: 750.000 Euro
  • Link: moderatorenschule-bw.de

Unser ungewöhnlichster Auftrag …

… war unter anderem das am weitesten entfernte Online-Präsentationstraining für eine Abteilung eines DAX-Konzerns in Singapur. Besonders war aber auch unser lustigstes Moderationstraining für einen regionalen Karnevalsclub sowie ein Executive Coaching in einer Notenbank während der Pandemie, bei dem außer mir, der Klientin und den Geldaufbereitern niemand im Gebäude anzutreffen war.

Unser Wunschauftrag …

… käme von den Vorständen aller DAX-Unternehmen, die wir im Reden schulen würden, damit endlich mehr Klartext gesprochen wird und wir wieder mehr rhetorisch brillante, streitbare Rednerinnen und Redner sehen – außer Timotheus Höttges von der Deutschen Telekom und Nikolai Setzer von der Continental AG, die dies schon können.

Wir nehmen einen Auftrag nicht an, wenn …

… die zu trainierenden Personen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung in Europa infrage stellen oder mit unlauteren Geschäftsmethoden arbeiten und wenn das Lernziel didaktisch unter den vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht erfüllbar ist.

Das nächste große Projekt …

… ist die Schulung von mehr als 50 Mitarbeitenden einer großen Wertpapierbank, die ihre Veranstaltungen exzellent moderieren möchten.

Unser Team bereichern würde …

… Barack Obama, weil unsere Seminargäste dann von einem der besten Redner der Welt hören könnten, wie viel Fleiß, Übung, Hingabe und Kompetenz brillantes Reden erfordert.



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