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Hirnforschung für Trainer
Hirnforschung für Trainer

Die 12 Prinzipien der Neurodidaktik

Keine Kennenlernphase, zu viel Input, nur Erfolgsstorys – Trainer können aus Sicht der Hirnforschung im Seminar so einiges falsch machen. Wer hingegen die 12 neurodidaktischen Prinzipien nach RenataNummela Caine kennt und anwendet, kann die Wirksamkeit von ­Lernprozessen deutlich erhöhen.
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1. Prinzip: Lernen ist ein physiologischer Vorgang
Lernen ist an organische Wachstumsprozesse gebunden – insbesondere an die Bildung, Verstärkung, Abschwächung und Eliminierung von Synapsen. Dieser Vorgang braucht, wie jedes organische Wachstum, Zeit und wachstumsfördernde Bedingungen. Zu diesen zählen neben ausreichend Schlaf und Bewegung auch eine relativ starke Aktivierung, beispielsweise indem Inhalte auf mehreren Sinneskanälen präsentiert werden.

Verknüpfungen, die neu entstanden sind, müssen erst konsolidiert werden und sind noch einige Zeit nach einer Lernerfahrung anfällig für Interferenzen. Werden zu viele Lernerfahrungen gleichzeitig gemacht, kann die Konkurrenz der Synapsen um neuronale Wachstumsfaktoren den anfänglichen Lernerfolg sogar zunichtemachen. Mögliche Folge: Ein Teil der Lernerfahrungen …

Extras:
  • Literaturtipp
Autor(en): Franz Hütter, Sandra Mareike Lang
Quelle: Training aktuell 04/17, April 2017, Seite 16-20
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