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Gehirn nutzt Fehler zum Umlernen

Fehler gelten beim Lernen oft als etwas Negatives. Eine Studie eines Forschungsteams aus Magdeburg und Berlin legt nun jedoch nahe: Gerade Fehler helfen dem Gehirn, sich auf neue Regeln einzustellen. In Experimenten mit Mongolischen Wüstenrennmäusen zeigte sich, dass beim Umlernen zunächst tiefere Hirnschichten besonders aktiv sind, die mit der Verarbeitung von Fehlersignalen zusammenhängen. Mit der Zeit verlagert sich die Aktivität mehr in obere Schichten, die stärker mit der Ausführung stabiler Entscheidungen verbunden sind. Für Lernprozesse deutet das darauf hin, dass Irrtümer eine wichtige Rolle spielen, wenn Verhalten flexibel angepasst werden muss.

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