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Übersicht AnsprechpartnerNachdem in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche TV-Dokumentationen die zwielichtigen Geschäftspraktiken und fragwürdigen Psychomethoden der Life-Coaching-Szene ins Visier genommen haben, hat nun auch das Kino den schillernden Stoff für sich entdeckt: Am 18. Juni 2026 kommt mit dem französischen Streifen „Guru“ ein Spielfilm in die deutschen Kinos, der die Abgründe der Life-Coach-Szene auslotet – in Form eines Psychothrillers. Im Zentrum der Handlung steht die fiktive Figur Matt Vasseur, ein Star der Branche, der seinen euphorisierten Anhängern in riesigen Hallen Selbstliebe und Erfolg predigt.
Verführer Matt Vasseur vor euphorischen Fans.
Jérôme Prébois, StudiocanalDoch als Behörden beginnen, ihm auf den Zahn zu fühlen und als die manipulative Beziehung zu seinen Fans immer seltsamere Formen annimmt, kommt er in Schwierigkeiten. Das Branchenblatt The Hollywood Reporter lobt den Film nicht nur als spannenden Thriller, sondern hebt besonders die kritische Auseinandersetzung „mit der boomenden Coaching-Industrie“ hervor. Die Inszenierung lege den Fokus darauf, „Motivationsslogans, emotionale Inszenierungen und charismatisches Auftreten als Werkzeuge der Einflussnahme zu entlarven“. Im Zentrum stehe dabei die Frage: Wie viel Vertrauen sollten wir Menschen entgegenbringen, die einfache Antworten auf komplexe Lebensfragen versprechen?
Beitrag von Sylvia Jumpertz aus managerSeminare 339, Juni 2026