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Übersicht AnsprechpartnerJahrelang ist der Frauenanteil in den Führungsetagen der Privatwirtschaft gestiegen, jetzt allerdings stagniert er. 2025 saßen in den Aufsichtsgremien der aktuell 183 im DAX, MDAX, SDAX und im regulierten Markt notierten Firmen 37 Prozent Frauen. Ein Jahr später sind es nicht mehr. In den Vorständen sank der Frauenanteil derweil von 19,9 Prozent im Jahr 2025 auf 19,1 Prozent, Stand Mai 2026. Hinzu kommt, dass immer mehr Unternehmen auch in Zukunft im Vorstand mit der Zielgröße null planen.
Die Zahlen stammen aus dem aktuellen Women-on-Board-Index der Initiative FidAR – kurz für: „Frauen in die Aufsichtsräte“ – und veranlassten dessen Präsidentin Anja Seng bei der Bekanntmachung Ende Juli 2026 in Berlin mit Blick auf die positive Wirkung von Quoten in den vergangenen Jahren zu einer Forderung: „Jetzt ist es Zeit, den Erfolg auf mehr Unternehmen auszuweiten. Die Geschlechterquote im Aufsichtsrat sollte auf 40 Prozent erhöht und auf alle Unternehmen ausgeweitet werden, die börsennotiert oder mitbestimmt sind. Zudem sollte das Mindestbeteiligungsgebot für Vorstände in eine feste Quote überführt werden und für mehr Unternehmen greifen.“ Denn erst, wenn sich mehr Frauen in Leitungspositionen befänden, werde die gleichberechtigte Teilhabe zur gesellschaftlichen Normalität.
Beitrag von Sylvia Jumpertz aus managerSeminare 342, September 2026