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Enzo Weber plädiert für Weiterbildung

Der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber macht sich für ein Umdenken in Sachen Aus- und Weiterbildung stark. Beides müsse enger miteinander verzahnt werden als bisher, schrieb Weber sinngemäß in einem Beitrag beim Infodienst Table.Briefings und einem Post auf der Businessplattform LinkedIn. Das Credo des Wissenschaftlers vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): Aus Abschlüssen müssten „Startschüsse“ werden und Weiterentwicklung in der Zeit der Berufstätigkeit müsse von vornherein zur Norm werden. Etwa indem sich Berufsschulen, Fachhochschulen, Universitäten stärker für Rückkehrer öffnen. Indem Menschen mittels entsprechender Kompetenzrahmen spätere mögliche Entwicklungswege analog zu Ausbildungsordnungen aufgezeigt werden. Und indem Betriebe, die ihre Beschäftigten für Qualifizierung freistellen, breit und einfach unterstützt werden.

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