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Dass Geld nicht automatisch glücklich macht, ist bekannt – doch viele Beschäftigte wären sogar bereit, Einkommen gegen mehr Zufriedenheit einzutauschen. Das geht aus einer gemeinsamen Studie des Softwareanbieters Awork und des Marktforschungsinstituts Appinio unter 1.000 Wissensarbeitenden hervor. Demnach würden 72 Prozent auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, wenn sie im Gegenzug mehr Glück im Job erlebten. Die Studienautoren verstehen darunter vor allem Sinnempfinden, Selbstverwirklichung und Gemeinschaft.
Knapp drei Viertel der deutschen Wissensarbeiter würden für mehr Glück auf einen Teil ihres Einkommens verzichten.
AdobeStock/sulit.photosInsgesamt jedoch zeigt sich die Mehrheit der Befragten zufrieden: 77 Prozent bezeichnen sich als (eher) glücklich im Job, 23 Prozent hingegen als (eher) unglücklich. Für Arbeitgeber ist dies nicht ohne Relevanz. Denn Mitarbeitende, die sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen, denken deutlich seltener über einen Wechsel nach. Während 29 Prozent der glücklichen Beschäftigten einen Jobwechsel erwägen, sind es unter den unglücklichen 79 Prozent.

Auch Leistungsbereitschaft und Kreativität hängen eng mit dem Glücksempfinden zusammen. Von jenen, die ihre Arbeit als sinnerfüllt erleben, geben rund ein Drittel an, stets engagiert zu arbeiten, das Beste zu geben und regelmäßig neue Ideen einzubringen. Unter den weniger Zufriedenen trifft dies nur auf etwa ein Viertel zu. Umgekehrt leisten unglückliche Beschäftigte häufiger Dienst nach Vorschrift: Ein Fünftel von ihnen arbeitet nur so viel, wie unbedingt nötig ist. Unter den Glücklichen liegt der Anteil bei lediglich drei Prozent.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden: msmagazin.info/331Happiness
Beitrag von Sarah Lambers aus managerSeminare 331, Oktober 2025