Führung

Operativ mitarbeitende Führungskräfte
Operativ mitarbeitende Führungskräfte

Soll ich mitspielen?

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Der Chef als ­Trainer und Spieler zugleich? Diese Vermischung der Zuständigkeiten ist in vielen Unternehmen üblich. Für die Führungskraft ist sie fordernd – und gefährlich. Wie die Rollenvermischung gelingt und was zu tun ist, wenn das ­Operative die eigentlichen Führungsaufgaben zu verdrängen droht.
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Inhalt:
  • Drei Ebenen: Warum operativ arbeitende Führungskräfte früher oder später in ein Dilemma geraten
  • Edel-Experte statt ­Ermöglicher: Welche ­Risiken auf Dauer drohen, wenn Führungskräfte zu viel 'spielen' wollen 
  • Spielertrainer als ­Entwicklungsbremse: Warum vor allem das Team spielen sollte und nicht der Trainer
  • Klarer Zeitrahmen und langfristige Entwicklung: Wie Führungskräfte dem Spieler-Trainer-Dilemma entgehen

Zentrale Botschaft:
Der Text befasst sich mit der wenig beleuchteten Doppelfunktion vieler Manager, die zugleich als Experten operativ arbeiten und als Chefs führen und strategisch denken müssen. Die Zwischenstellung dieser 'Spielertrainer' hat Vorteile, birgt aber auch Risiken: Die operativen Aufgaben, die von dem mitspielenden Führungskräfte typischerweise bevorzugt werden, drohen im Tagesgeschäft die weniger akuten, langfristig aber wichtigeren Führungsaufgaben zu verdrängen. Auf der operativen Seite besteht die Gefahr, dass sie ihre Teams entmündigen, indem sie die wichtigsten Aufgaben für sich reklamieren, und die Mitarbeiterentwicklung bremsen. Doch die Gefahren lassen sich vermeiden, wenn man sie erkennt – und die richtigen Werkzeuge an der Hand hat.

Extras:
  • Tutorial: Führungskräfte als Spielertrainer
  • Das Spieler-Trainer-Dilemma
  • Lesetipps
Autor(en): Franz Metz
Quelle: managerSeminare 231, Juni 2017, Seite 26-31
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