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Beitrag von Stephanie Markstahler aus managerSeminare 342, September 2026
Konstruktiver Kontext: Voraussetzungen für eine wirksame Zusammenarbeit mit KI-Agenten
Konsequent am Ziel vorbeigearbeitet: Was KI-Agenten für Führungskräfte so unbequem wie wertvoll macht
Werde ich bald nicht mehr gebraucht? Wie auf Sorgen der menschlichen Teammitglieder reagiert werden sollte
Ungefilterte Reaktionen: Wie KI-Agenten Führungskräfte zu klarerer Kommunikation zwingen
Zeit fürs Wesentliche: Warum KI-Agenten Führung menschlicher machen können
Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 342
Montagmorgen, neun Uhr, das wöchentliche Teammeeting beginnt. Die Teamleiterin eröffnet die Runde und fragt nach dem Stand der vergangenen Woche. Reihum berichten die Mitglieder. Eine Stimme meldet zurück, dass eine Aufgabe in der vergangenen Woche zu unklar formuliert war und das Ergebnis deshalb nicht der erwarteten Qualität entsprochen hat. Eine andere Stimme ergänzt, dass die Recherche für die anstehende Kundenpräsentation inzwischen abgeschlossen sei. Eine dritte Stimme erinnert daran, dass das Onboarding eines neuen Teammitglieds in der kommenden Woche ansteht. Diese drei Stimmen gehören keinen Menschen. Sie gehören Paul, Anja und Ulrike, drei KI-Agenten mit Namen, klaren Rollen und einem festen Platz in der Teamstruktur.
Was für viele nach Zukunftsszenario klingt, wird in einigen Unternehmen bereits gelebt: Dort arbeiten KI-Agenten (siehe Kasten) nicht mehr nur als Hilfswerkzeuge im Hintergrund, sondern übernehmen klar definierte Rollen im Team. Sie bereiten Entscheidungen vor, koordinieren Prozesse, geben strukturiertes Feedback und übernehmen Aufgaben, die früher in den Händen menschlicher Mitarbeitender lagen. Für viele Führungskräfte überraschend: Die bewährten Instrumente der Teamführung, vom Aufbau von Vertrauen bis zur Moderation von Konflikten, greifen in dieser Konstellation weiterhin – allerdings anders als gewohnt.