Management

Management by Meaning

Wo ist das Wozu?

Sinn ist eine starke Kraft. Wer eine Sache sinnvoll findet, den kann auf dem Weg zum Ziel kaum etwas beirren, der hängt sich rein, denkt mit, gibt sein Bestes. Kein Wunder, dass der sinnerfüllte Mitarbeiter unter verschärftem Wettbewerbsdruck der neue Idealtypus des Mitarbeiters ist – und die sinnstiftende Führungskraft das Idealbild des Chefs. Doch ist dieses Bild wirklich sinnvoll?
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Inhalt:
  • Sinn als Zukunftsfaktor: Warum sich Unternehmen sinnerfüllte Mitarbeiter wünschen
  • Unerschütterliche Kraft: Was Sinn anderen Antriebsfaktoren voraushat
  • Missverständnis: Warum Führungskräfte keinen Sinn stiften können
  • Business braucht Beweggründe: Warum Firmen ihren Daseinszweck wiederentdecken müssen
  • Eigen-Sinn führt: Wie Unternehmen davon profitieren, dass Mitarbeiter ihre eigenen Sinnentscheidungen treffen
  • Sinnentfaltung statt Sinnstiftung: Was Führungskräfte tun können, damit im Unternehmen Sinn entstehen kann

Zentrale Botschaft:

Viele Menschen wünschen sich eine berufliche Tätigkeit, in der sie Sinn erleben. Und Unternehmen profitieren von Mitarbeitern, die sinnerfüllt sind. Da die wenigsten Menschen auf Dauer Sinn daraus schöpfen können, sich für rein materielle Ziele einzusetzen, ist in vielen Firmen eine Rückbesinnung darauf, wozu das Unternehmen eigentlich da ist, überfällig. Wenn das eigentliche Wozu – der Nutzen, den das Unternehmen für andere hat – nicht hinter Kennzahlen und Umsatzzielen verschwindet, steigt die Chance, dass Mitarbeiter Bedeutung in ihrem Business sehen. Aber es gibt Faktoren, die für das Sinnempfinden noch wichtiger sind als das ganz Große die übergeordnete Mission des Unternehmens. Es sind die vermeintlich kleinen Dinge in der täglichen Arbeit.

Extras:
  • Interview mit dem verstorbenen Unternehmensberater und Querdenker Peter Kruse über den Abschied von der Führungskraft als heroischem Sinnstifter
  • Die wichtigsten Sinntreiber im Job im Überblick
  • Literaturtipps
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 208, Juli 2015, Seite 72-78
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