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Übersicht AnsprechpartnerKünstliche Intelligenz (KI) kommt im Arbeitsalltag immer stärker an. Doch wie eine Studie des Personaldienstleisters ManpowerGroup mit 1.017 Teilnehmenden zeigt, werden Beschäftigte im Umgang mit KI unsicherer, je weiter sie sich im Arbeitsleben ausbreitet. Demnach greifen 41 Prozent der Befragten bei ihrer Arbeit regelmäßig auf KI-Tools zurück, was einem Anstieg von sieben Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im gleichen Zeitraum ist die Sicherheit im Umgang mit der KI allerdings um 12 Prozentpunkte auf nur noch 60 Prozent gesunken. Grund dafür: Die KI entwickelt sich so rasend schnell weiter, dass viele Befragte das Gefühl haben, nicht mehr Schritt halten zu können.
Je mehr mit der KI gearbeitet werde, desto mehr werde klar, wie fundamental sie das eigene Arbeiten verändert – und dass aller versprochenen Erleichterung zum Trotz noch viel Arbeit ins Erlernen und Anwenden der neuen Tools gesteckt werden muss. Die Autoren und Autorinnen der Studie sehen in dieser sogenannten „AI Confidence Gap“ jedoch kein reines Technologieproblem, sondern in erster Linie einen Führungsauftrag. Denn für Führungskräfte gelte es nicht nur, ihre Mitarbeitenden in der laufenden Transformation zu unterstützen, sondern auch, schon jetzt die Fähigkeiten aufzubauen, die die KI-geprägte Arbeitswelt von morgen erfordern wird.
Die vollständigen Ergebnisse können unter msmagazin.info/342AIConfidence heruntergeladen werden.
Beitrag von Sophie Dériaz aus managerSeminare 342, September 2026