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Bild zum Beitrag Happiness-Hype
© Martina Simonazzi/iStock

Per Glücksratschlag ins Unglück

Happiness-Hype

Um mehr Glück in ihr Leben zu holen, befolgen viele Menschen einschlägige Glückstipps. Doch manche von diesen Ratschlägen wirken völlig kontraproduktiv. Statt die Zufriedenheit der Glückssucher zu erhöhen, stürzen sie sie erst recht ins Unglück. Zeit für Aufklärung, findet Cordula Nussbaum.


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von managerSeminare
komplette Ausgabe
als ePaper: 17,80 EUR

Inhalt:
  • Gestaltbares Glück: Warum die Tipps für mehr Zufriedenheit boomen
  • Falsche Fahndung nach dem Glück: Warum die Suche nach dem Glück Zufriedenheit verhindert
  • Druck durch Dokumentationszwang: Wie uns Dankbarkeitstagebücher unglücklich machen
  • Schwächende Selbstbestärkung: Wieso positive Affirmationen bei manchen Menschen negativ wirken
  • Törichte Routine-Tipps: Warum uns die Gewohnheiten, die andere glücklich machen, noch lange nicht zum Glück verhelfen

Zentrale Botschaft:

Anderen helfen, ein Dankbarkeitstagebuch führen, sich von unnötigem materiellen Ballast befreien: All das soll uns zuverlässig glücklicher machen. Dies jedenfalls suggerieren die Autoren von Glücksratgebern und die Leiter einschlägiger Seminare. Häufig ziehen sie dabei auch die Neuroforschung als Kronzeugen heran. Tatsächlich gibt es Forschungsarbeiten, die Belege dafür liefern, dass Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit etc. die innere Zufriedenheit steigern können. Doch ganz so einfach wie die Glücktipps nahelegen, ist es dann doch nicht. Im Gegenteil: Je nach Erwartungshaltung, Umsetzung oder Ausgangssituation kann so mancher vermeintliche Glückstipp zuverlässig ins heulende Elend führen. Wer sich nicht selbst unglücklich machen will, sollte die Haken der Glücksratschläge kennen und die Tipps entweder nur mit Bedacht einsetzen – oder aber getrost vergessen.



Extras:
  • Tutorial: Glücksprogramm ohne Klimbim
  • Mehr zum Thema


Autor(en): Cordula Nussbaum
Quelle: managerSeminare 265, April 2020, Seite 62 - 68 , 20304 Zeichen

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