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FlexOffice-Modell

Ab 60 Prozent Homeoffice kippt die Produktivität

Sind Mitarbeitende von zu Hause aus tätig, steigert dies die Produktivität. Das geht zumindest aus einer gemeinsamen Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft IAO und der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Für diese wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren rund 11.000 Mitarbeitende mit Sachbearbeitertätigkeit und Kundenkontakt der TK beobachtet. Ergebnis: Die im Homeoffice arbeitenden TK-Beschäftigten bearbeiteten insgesamt mehr Anliegen und führten mehr Telefonate – im Schnitt etwa 20 Prozent. Allerdings zeigen sich die homeofficebedingten Produktivitätsvorteile nur bis zu einem bestimmten Punkt, wie Josephine Hofmann, Leiterin für Zusammenarbeit und Führung beim Fraunhofer-Institut IAO, einordnet.

60% Homeoffice-Anteil wirkt sich positiv auf die Produktivität aus – bei Überschreiten sinkt sie wieder.

Den Studienergebnissen zufolge liegt dieser im TK-Durchschnitt bei einem Homeoffice-Anteil von etwa 60 Prozent. Bei Überschreiten dieses Kipppunktes nehme die Produktivität laut Hofmann wieder ab, da zu wenig gemeinsame Zeit in Präsenz verbracht wird und somit der fachliche und soziale Austausch fehle, der für produktive Arbeit im Homeoffice erforderlich sei. Wenig überraschend: Neben der Produktivität steigert ein größerer Homeoffice-Anteil auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, da er ihnen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. Das gaben jedenfalls 93 Prozent der Studienteilnehmenden an. 81 Prozent der TK-Mitarbeitenden sagten zudem, dass die Möglichkeit, von zu Hause aus arbeiten zu können, Stress und Belastung im Alltag minimiert.

Hier geht es zu den vollständigen Ergebnissen: msmagazin.info/339ProduktivitaetHO

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