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Entlassungen
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Kündigungsgespräche fallen meist knapp aus

Wenn Unternehmen Mitarbeitende entlassen, nehmen sie sich für das Kündigungsgespräch häufig nur wenig Zeit. Das geht aus einem aktuellen Report des HR-Software-Anbieters HR Works hervor, für den das Marktforschungsinstitut Bilendi insgesamt 6.093 Beschäftigte zwischen 18 und 69 Jahren in Deutschland befragte. 825 von ihnen waren in den vergangenen fünf Jahren von ihrer Arbeitgeberin bzw. ihrem Arbeitgeber entlassen worden.

Fast zwei Drittel der Betroffenen gaben an, dass ihr Kündigungsgespräch nach spätestens zehn Minuten schon beendet war, bei 40 Prozent war sogar schon nach fünf Minuten Schluss. Doch nicht nur zeitlich fallen viele Trennungsgespräche knapp aus. Mehr als die Hälfte der Betroffenen (53 Prozent) beschreibt das Gespräch im Rückblick als rein formal. Nur gut ein Drittel (34 Prozent) hatte Gelegenheit, die eigene Sicht der Dinge darzulegen, und nur 45 Prozent fühlten sich respektvoll behandelt. Dabei macht es laut Report kaum einen Unterschied, ob die Kündigung von der direkten Führungskraft, der Geschäftsführung oder der Personalabteilung ausgesprochen wurde. Dass eine Entlassung unter solchen Umständen negative Gefühle hinterlässt, überrascht kaum: So gab beinahe jeder dritte Betroffene an, unmittelbar nach der Kündigung wütend auf die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber oder die direkte Führungskraft gewesen zu sein.

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Dennoch scheinen laut Report die kurzen persönlichen Kündigungsgespräche die längerfristigen emotionalen Folgen einer Entlassung zumindest abmildern zu können: Von denjenigen, denen die Kündigung persönlich in einem Gespräch mitgeteilt wurde, berichteten zum Zeitpunkt der Befragung elf Prozent noch von emotionalen Nachwirkungen wie Kränkung oder Selbstzweifel. Unter den Beschäftigten, die ihre Kündigung rein schriftlich erhalten hatten, lag dieser Anteil mit 27 Prozent deutlich höher.

Der vollständige Report kann hier heruntergeladen werden: msmagazin.info/342Kuendigung

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