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Beitrag von Sebastian Rosengrün aus managerSeminare 342, September 2026
KI und die Folgen: Warum jede KI-Strategie eine kluge Sozialstrategie braucht
Entfremdung vorbeugen: Wie sich KI ins Wertesystem einer Organisation einbetten lässt
Keine falsche Scham: Warum es wichtig ist, KI offen statt versteckt zu nutzen
Interaktionaler Impact: Welchen Einfluss die KI-Nutzung auf der Kommunikationsebene haben kann, und wie sich damit umgehen lässt
Verantwortungsdiffusion vorbeugen: Klug an KI delegieren, doch den Menschen in der Pflicht halten
Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 342
Künstliche Intelligenz wird in immer mehr Unternehmen ein selbstverständlicher Bestandteil kollaborativer Arbeitsprozesse. Oberflächlich betrachtet geht es dabei um eine technologische Optimierungsmaßnahme, durch die Arbeitsprozesse effizienter und Risiken durch Fehlentscheidungen reduziert werden sollen. Doch der KI-Einsatz entfaltet in der Praxis von Teams und Organisationen Wirkungen, die weit über das Funktionale hinausgehen.
Eine KI-Strategie ohne soziale Strategie ist keine KI-Strategie, sondern ein Risiko.
Wie jede technologische Veränderung ist auch die Einführung von KI-Systemen nicht einfach „nur“ eine singuläre technische Veränderung. KI wirkt in einem Unternehmen bzw. Team vielmehr wie ein unsichtbarer Architekt, der an Prozessen, Rollen und Beziehungen mitschreibt. Sie verändert, wie Mitarbeitende miteinander umgehen. Wie sie auf die Themen Expertise und Verantwortung blicken. Wie ihre gegenseitige Wahrnehmung und ihre Selbstwahrnehmung sind. Der KI-Einsatz hat derart weitreichende soziale Implikationen, dass man davon ausgehen muss: Eine KI-Strategie ohne soziale Strategie ist keine KI-Strategie, sondern ein Risiko. Worin aber besteht eine solche soziale Strategie? Vier Aspekte sind dabei besonders wichtig.
KI mit dem eigenen Wertesystem koppeln