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Beitrag von Andree Martens aus managerSeminare 340, Juli 2026
Wegweiser und -bereiter: Warum Coaching in Krisen als wertvoll erlebt wird
Coaching vs. Mediation: Wann Konfliktcoaching die bessere Wahl ist
Konsequenz der Komplexität: Warum der Bedarf nach Coaching in Organisationen weiter steigen wird
Beschleunigender Beichtstuhleffekt: Warum Online-Coaching oft schneller und direkter abläuft
Bedeutsame Beziehungen: Warum KI menschliche Coachs nie ersetzen wird
Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 340
Herr Bachmann, wir befinden uns seit Jahren gefühlt in einem Ausnahmezustand. Begriffe wie Stapel-, Mehrfach- oder Multikrise machen die Runde. Inwiefern spiegelt sich diese Situation im Coaching wider?
Thomas Bachmann: Eigentlich ist dieser „gefühlte Ausnahmezustand“ eher normal. Jede Generation hat das Gefühl, dass es gerade besonders schlimm ist und auf jeden Fall schlimmer als früher. Dieses „Geschütteltwerden“ durch Krisen gehört zu modernen Gesellschaften dazu – und genauso gehört es mittlerweile dazu, dass die Menschen in diesen Phasen Halt und Unterstützung unter anderem durch Coaching suchen. Insbesondere Führungskräfte, die Wege durch diese Krise für ihre Bereiche finden müssen, die für andere Menschen verantwortlich zeichnen und die auch um ihren eigenen Job fürchten.
Trotzdem hat die aktuelle Situation eine neue Qualität …