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75%

... der deutschen Beschäftigten ist Flexibilität im Job – hinsichtlich Arbeitsort und -zeit – wichtig, 35 Prozent von diesen bezeichnen sie sogar als sehr wichtig. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, für die das Jobportal Indeed knapp 1.100 Beschäftigte befragt hat. Die Unternehmen tragen dieser Präferenz nur bedingt Rechnung. Zwar gaben 57 Prozent an, dass es bei ihnen Angebote für örtlich flexibles Arbeiten gibt. Bei 39 Prozent der Befragten handelt es sich dabei allerdings um Homeoffice-Lösungen. Vollkommene örtliche Flexibilität genießen nur die wenigsten Beschäftigten. Lediglich acht Prozent können wirklich arbeiten, wo sie wollen. Die zeitliche Flexibilität ist etwas größer. Nach dem Modell Kernarbeitszeit mit Gleitzeit arbeiten 74 Prozent der Befragten.

24%
… genießen bei ihrer Arbeit völlige zeitliche Unabhängigkeit. Eher ein Nischendasein fristen die Flexibilitätsmodelle Sabbatical und Jobsharing. Lediglich zehn Prozent der Studienteilnehmer haben die Möglichkeit, eine begrenzte Auszeit vom Job zu nehmen. Sich mit einem Kollegen den Job zu teilen, ist nur fünf Prozent der Befragten möglich. 'Mit dem Angebot wirklicher Flexibilität können vor allem kleinere und mittlere Unternehmen punkten', betont Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed Deutschland. 'In diesen lassen sich entsprechende Modelle meist ohne Reibungsverluste einführen.' Die Folge: ein Attraktivitätsvorteil gegenüber Konzernen.
Autor(en): Andree Martens
Quelle: managerSeminare 224, November 2016
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